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Offensichtlich haben die Australier ein inniges Verhältnis zu den Vampiren. Wenn schon die Fahrzeuge mit dem Nummernschild "Vampir" vor der Blutspendestation stehen, dann geht es hier wohl Hand in Hand. Wer mag schon abgestandenes Blut trinken. Nirgendwo ist der Lebenssaft frischer.
| | | | | Ich will vor allem keine geschenkte Bild-Zeitung haben.
Die Bild-Zeitung hat sich für den 23. Juni 2012 etwas einfallen lassen. An diesem Tag wird die Zeitung 60 Jahre alt. Einen solchen Termin kann man wirklich feiern. Doch dass wir da alle mitfeiern sollen, das halte ich für arg übertrieben. Denn das Geburtstagsgeschenk für alle deutschen Haushalte ist eine Riesenüberraschung: jeder Briefkasten wird mit einer Gratisausgabe der Jubiläumszeitung voll gestopft.
Doch nicht jeder möchte an diesem einmaligen Glücksgefühl teilhaben. Zum Beispiel: ich. Mein Bedarf an Bild-Zeitungen ist gedeckt. Früher war diese Zeitung lediglich bei meinem Schweizurlaub angesagt, da es die einzige deutschsprachige Tageslektüre war. Doch mittlerweile liefert hier das Internet bedeutend mehr an Informationen.
Ich werde mich also rüsten, um der Katastrophe vorzubeugen. Ich will einfach mit diesem Werbegag nicht in Verbindung gebracht werden; zumal die beschriebenen Motivationen nicht mit meinen Auffassungen übereinstimmen.
Man muss sich einfach den letzten Satz durchlesen, um die Motivation zu begreifen. inkl. Werbeverweigerer ...
Bild schafft es wieder einmal die Gesetze aus den Angeln zu heben. Denn viele Bürger haben auf ihren Briefkästen „Bitte keine Werbung einwerfen". Doch Bild hat schon im Vorfeld dafür gesorgt, dass dem vorangegangenen Gesetz eine Ausnahme zugeordnet wurde.
Tatsächlich reicht ein „Keine Werbung“-Aufkleber auf dem Briefkasten in diesem Fall nicht aus, denn dieser gilt nach einer Entscheidung des OLG Hamm vom 14.07.2011 (I-4 U 42/11) nicht für kostenlose Anzeigenblätter mit lose eingelegten Werbeprospekten, worauf sich der Springer-Verlag sicher berufen wird. Darauf deutet die Ansage „inkl. Werbeverweigerer“ bereits hin.
Dennoch kann man sich wehren. Zum einen kann man einen Aufkleber auf dem Briefkasten anbringen, in dem eine Erweiterung des „Keine Werbung“ – Schildes erfolgt; zum Beispiel mit dem Nachsatz: „Keine Werbung – auch keine kostenlose Zeitungen“. Oder man beschwert sich bereits im Vorfelde. Bis zum Juni ist ja auch noch ein bisschen Zeit. An evtl. Aufkleberideen wird bereits in einer Facebookgruppe gebastelt. Der erste Entwurf ist bereits zu sehen.
Dieser Aufkleber dürfte nicht das ausdrücken, was gewollt ist. Denn der Bote wirft ja kein Bild in den Schlitz, sondern eine Bild-Zeitung und die ist nicht erkennbar dargestellt.
Ein weiterer Vorschlag für die Dekoration des Briefkastens ist hier zu sehen:

Wir werden sicherlich noch lange über das richtige Vorgehen diskutieren.
Das Management der Bild-Zeitung scheint sich seines Erfolgs schon jetzt ganz sicher zu sein, denn in den Mediaplänen wird bereits mit Anzeigenpreisen vom Feinsten geprahlt.
1/1 Seite für 4 Millionen €, das ist wahrlich ein stolzer Preis. Vielleicht wird diese Bildzeitung nur deshalb so interessant, weil man nachschauen kann, wer in Deutschland zu viel Geld hat.
Weitere Netzinformationen:
http://www.axelspringer-mediapilot.de/dl/424150/BILD_fuer_ALLE_2012.pdf
http://www.rhein-recht.de
http://www.lawblog.de
| | | | | Die Fa. Penny gibt seit einigen Wochen Treuepunkte aus. Für 5.-€ Einkaufswert erhält man einen Treuepunkt. Insgesamt müssen 50 Felder mit diesen Treuepunkten bestückt werden, damit man entweder zwei Trinkgläser von Zwiesel im Werte von 11,95€ erhält oder- was ein wenig komisch ist- zwei Weingläser von Zwiesel für 15,95€ ohne Zuzahlung sein eigen nennen darf. Bald ist es vorbei mit der Sammelei. Am 21. Januar, also am Samstag dieser Woche, ist Ultimo.
Was man mit diesen Aktionen auslöst, muss man sich einmal durchrechnen. Die 50 Punkte im Sammelheft kosten 250.-€ Einkaufswert. Die teuren Gläser kosten 15,95€. Dieses ergibt immerhin ein Nachlass von 6,4%, bezieht man es auf die billigeren Gläser, so bleiben gerade 4,8 % Rabatt über.
Wenn man auf Schnäppchensuche im Internet ginge, würde man wahrscheinlich noch bessere Angebote herausholen können.
Für den Sammler jedoch ist diese Art der Gläsererwerbung etwas Besonderes. Ich sprach mit einer Frau im Penny Laden, die gerade zwei Gläser mit einem vollen Sammelbuch erwarb. In ihrem Einkaufswagen lagen so um die 30 Flaschen Rotwein, die natürlich eine Menge Punkte einbrachten. Sie hatte es vorher ausgerechnet, dass es für 2 Rotweingläser gerade reicht. Ich spürte richtig, wie sie sich über den guten Rotwein zum guten Preis freute und letztendlich noch die Gläser für den wahren Genuss kostenlos dazu bekam.
Als ich ihr dann mein iPhone zeigte, wo eine ebay-Seite eine Unmenge an Penny Sammelbücher mit halber oder voller Punktezahl darstellte, war sie entsetzt. „Das ist nicht sportlich!“
Für Leute, die sich mit Pfandflaschen etwas nebenbei verdienen (müssen) dürfte auch das Sammeln von Punkten ein Zusatzgeschäft sein. Natürlich hat ein Flaschensammler nicht das Geld, um einen Gegenwert von 250 Euro bei Penny einzusetzen, um eine Sammelkarte vollzukriegen. Doch ich habe selbst schon Leute an der Kasse gesehen, die Kunden baten, die keine Treuepunkte sammelten, die Märkchen ihnen weiterzugeben. Ich fand das voll in Ordnung, denn niemand hatte einen Schaden.
Es ist klar, dass sich jetzt die Angebote im Internet knubbeln. Jeder, der volle Pennykarten hat, möchte möglichst schnell die Karten an den Mann bringen. Wer 10 Euro für eine volle Sammelkarte bekommt, gibt sie ab. Er muss oft den Versand noch begleichen. Wahrscheinlich wird der wahre Kampf erst in der Zeit vom 21. Januar bis zum 4. Februar losgehen, denn bis dahin können Sammelkarten noch abgegeben werden.
Ich selbst muss mir noch überlegen, ob ich meine 46er Karte noch mit 4*5 = 20 Euro Einkauf füllen soll, damit ich endlich 2 Gläser bekomme und damit den Strohhalm abschaffen kann.
Wer hätte jemals gedacht, dass man mit Treuepunkten auch Geschäfte machen kann.
| | | | | Es ist ganz harmlos. Ich besuchte heute Abend noch eine Kölner Gaststätte und mischte mich in die Diskussion ein.
Die Wirtin hatte einen sogenannten Wackeldackel auf der Theke stehen. Immer wieder gibt es Menschen, die dem Wackeldackel Leben einhauchen wollen und kräftig gegen den Kopf stoßen. Dann beginnen zwei Dinge gleichzeitig: Zum einen wackelt der Wackeldackel und zum anderen gibt es ein mehr oder weniger lautes Gelächter, weil der Hund genau das tut, was er nur kann: er wackelt eben.

Schon öfter wollten Gäste wissen, wo dieser Wackelhund her kommt und wo man ihn denn kaufen kann. Die Wirtin erzählte, dass alle Bezugsadressen versickert seien.
Ich konnte dies nicht glauben, dass irgendjemand eine Verkaufsmöglichkeit nicht wahrnimmt.
Mit meinem iPhone ging ich jetzt zu eBay und tippte den Wackeldackel ein. Mir war es klar, dass hier einige Angebote zu finden waren. Jedenfalls wurde mir von einer dackelbegeisterten Dame ein Auftrag erteilt, die Figur zu steigern und einzuholen.
Mein direkter Versuch, mit dem iPhone einen Sofortkauf bei eBay einzuleiten, klapptete nicht, da ich Passwort vergessen hatte, das ich nicht im iPhone registriert hatte.
Ich musste abwarten, bis ich zu Hause ankam. Da hatte ich an allen Rechnern alle Passwörter in den Rechnern abgespeichert. Zu Hause hatte ich auch eine verschlüsselte Liste, in der ich alle vergebenen Passwörter auslesen kann.
Zurück zum Wackelhund. Ich konnte jetzt einen SofortKauf einleiten und später nutzte ich paypal, weil diese Einkaufsart sich bestens bewährt hat, zumal bei Auslandseinkäufen. Der Auftrag wurde also ordnungsgemäß registriert.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den Wackelhund bald an die Person weitergeben kann, die mich um einen Kauf bat.
Doch welche Spuren habe ich jetzt digital hinterlassen?
Ich habe zum einen bekanntgegeben, dass ich ein eingetragener Kunde bei eBay bin und dort ein überprüfbares Benutzer- und Passwort angelegt hatte.
Man wird dort auch abspeichern, dass ich einen Wackelhund gekauft habe.
Was ebay vielleicht nicht mitbekommt, wird paypal.de nachliefern. Denn bei der eBay-Tochter wird man auch nicht auf frische Daten verzichten wollen. Ob dann später paypal auch noch sein Wissen an eBay liefert und umgekehrt, das kann ich nicht beantworten.
Werde ich jetzt als Freund von Wackelhunden eingestuft?
Werde ich jetzt als spielgestörter Zeitgenosse vorgeführt? Vielleicht gehöre ich ja ab sofort zu den werbeempfänlichen Zeitgenossen für ein neues Auto mit geeigneter Ablagefläche an der Hinterscheibe. Denn dort gehört der Hund ja eigentlich hin. Mal sehen, ob es wirklich so kommt?
| | | | | Dass wir heute nie wissen, ob unsere Computer frei von allen Schädlingen sind, liegt an den Aktivitäten von Leuten, die nie zu Beginn einer Technologieeinführung ein Medium nutzten.
Aufgrund unserer langen Erfahrung haben wir immerhin fast 40 Jahre IT - Entwicklung mitgemacht. Wir erlebten schon sehr frühzeitig die Möglichkeiten der Datenfernübertragung. Einen Akustikkoppler zur Hand zu haben, gehörte zu einem teuren Hobby. Doch die Möglichkeiten waren so spannend, dass keine Investition zu teuer war. Sich mit einem Computer in fremde Welten einwählen zu können, war jede Ausgabe wert.
Ich denke zurück an eine Zeit, die in den frühen 80er Jahren angesiedelt ist. Wir haben unser Wissen genutzt, um in England in den Postcomputer einzudringen. Damals waren wir noch begeistert davon, dass wir einsehen konnten, welche Schraubendreher die Englische Post als Ersatz vorhält. Und besonders interessant kam uns die Information vor, dass die Englische Post den deutschen Anbieter BELZER vorgehalten hat und immerhin noch 2 Schraubendreher auf Lager waren.
Niemals hätten wir versucht, unsere erworbenen Rechte im Computer auszunutzen, um Veränderungen im Computer vorzunehmen. Ein solches Verhalten war damals noch Gentleman’s Like.
Wer sich im Bildschirmtext tummelte, der hatte am Anfang auch keine Probleme, dass die Kommunikation von einem „Störer“ unterbrochen wurde. Noch war die Technik zu neu, um Lecks ausfindig zu machen.
Doch schon bald gab es auch hier Seiten zum Downloaden, die gefährlich waren, da sie sehr teuer angesetzt waren. Vor allem die Pornoseiten gehörten zu diesen gefährlichen Fallen.
Als dann das Internet Anfang der 90er Jahre, als gerade das www in Cern geboren wurde und als die ersten Browser namens Netscape in Umlauf kamen, da gab es wieder etwas Neues für Technikbegeisterte.
Das Internet war zunächst für viele ein Rätsel. Es dauerte sogar einige Jahre, bis der Begriff „Internet“ in die Köpfe der Menschen Eingang fand. Noch war alles sehr diffus. So richtig wusste niemand, wie man in dieses Internet einsteigen konnte und vor allem wusste man noch nicht, was dieses neue Netz alles bieten kann.
Zu Beginn der Internetnutzung gab es keine Probleme mit falschen Seiten oder gar mit kriminellen Inhalten oder mit SPAM Nachrichten. All dies wurde sehr viel später von kriminellen Usern erfunden und angewandt. Aus meiner Erinnerung ergibt sich ein Freiraum bis zum Jahre 1997. Bis dahin konnte man noch das Internet mit Gleichgesinnten teilen.
Doch dann kamen die Gangster. Dann kamen die Leute, die bewusst versuchten, das Internet zu missbrauchen und kriminelle Handlungen auszuführen.
Diese Aktionen sind absolut unerwünscht und ich würde einer Verfolgung bis zum Kern der kriminellen Zelle auf jeden Fall zustimmen. Typen, die andere private Rechner für ihre eigenen Handlungen private Rechner zu BOT - Computer machen und damit Geld schaufeln, gehören aufgespürt und bestraft. Ich wünsche mir da eine aufgeweckte Jugend, die die Technik durchschaut und die Spuren von Kriminellen verfolgen kann. Diese Leute gibt es – ich hoffe, dass ich mit diesem Bericht einen gefunden habe, der sich der Aufgabe stellt.
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| HP’s Quellcode Offenlegung des mobilen Betriebssystems kommt laut Experten zu spät.
| | Ein ehemaliges Forenmitglied hat keinen Anspruch auf Löschung sämtlicher Beiträge. Rechtsanwalt Christian Solmecke erklärt, was die Nutzer beachten müssen.
| | Das Mobilfunkunternehmen O2 gibt in England Telefonnummern weiter. Seiten für Erwachsene erhalten zur Altersverifikation Zugriff auf die Daten, auch ohne Kunden-Einverständnis.
| | Eine kleine Übersicht, zusammengestellt von Iron Mountain zeigt, worauf sich Verantwortliche schon heute einstellen sollten.
| | Das Europäische Innovations- und Technologieinstituts (EIT) hat ein internationales Masterprogramm ins Leben gerufen, das die Informationssicherheit und den Schutz der Privatsphäre als Ziel hat.
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