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| | | | Am Pfingstmontag lief mal wieder eine Stndensendung, die auch mir viel Spaß gemacht hat. Ich fühlte mich zurückversetzt in die Welt der Familie Zuse. Ich habe etwa 15 Interviews mit Konrad Zuse machen können und hatte nie ausgelernt. Es kamen immer wieder neue Ansichten zum Vorschein.
Auch der Sohn Horst Zuse hat so etwas von seinem Vater. Er ist wohl genauso "verrückt" wie sein Vater, wenn es darum geht, Rechenmaschinen nachzubauen.
Obwohl der Sohn jetzt mit normierten Industrierelais den Nachbau angehen konnte, so war doch die Verdrahtung des Rechners wohl als Sysyphusarbeit anzusehen. Horst Zuse baute in seiner Altbauwohnung in Berlin ohne Fahrstuhl im 5. Stock seinen Nachbau zusammen. Das war eigentlich eine Wiederholung der Arbeit seines Vaters, der auch das Wohnzimmer seiner Eltern durch Aufbau der Z1 völlig in Beschlag nahm.
Interessant könnte der Kontakt mit Frau Rosch vom Technikmuseum werden. Sie ist die Kuratorin für diese Art der Exponate ist. Sie entdeckte während meines Aufenthalts ein großes Interesse für den Know How Computer, den Papiercomputer von uns aus dem Jahre 1983. Im Moment erlebt er sowieso einen Höhenflug. 30 Jahre nach unserer Vorstellung hat der Papiercomputer im afrikanischen NAMIBIA einen aktuellen Bezug zu dem Computerunterricht in namibischen Schulen erlebt. Er soll nun 600.000 fach gedruckt werden, um als Einstiegsmodell für den IT-Unterricht zum Einsatz kommen. Als Miterfinder, zusammen mit Ulrich Rohde, führen solche späten Erfolge zu einer gewissen Genugtuung.
Vielleicht kann man schon bald eine modellhafte Ausführung des Know How Papiercomputers im Berliner Technikmuseum bewundern können. Er würde klassischerweise gut zu der Z1 von Zuse und auch der Z3 als erstem Computer passen.

| | | | | Nach vielen Jahren guter Zusammenarbeit wird der ComputerClub² ab sofort nicht mehr über Dr Dish TV verbreitet werden.
Zur Zeit bereiten wir vor künftig den ComputerClub² über YouTube zur Verfügung zu stellen. Damit werden wir auch den geänderten Sehgewognheiten unserer Zuschauer gerecht und YouTube bedient alle Plattformen, so wie wir es kaum könnten. Natürlich werden die Sendungen weiterhin über unsere Homepage verlinkt. Viele der heutigen TV-Geräte und Sat. Receiver können bereits Videos aus dem Internet wiedergeben und damit den ComputerClub² als Fernsehsendung streamen.
Wir bedanken uns bei Dr.Dish TV, ganz besonders bei dem Chefredakteur Christian Mass, für die gemeinsamen Jahre und wünschen viel Glück für die Zukunft und das neue Format.
Wolfgang Rudolph
ComputerClub²
| | | | | Ich bin richtig erschrocken, als ich den letzten Eintrag gelesen habe. Es war wohl schon am 21. Februar. Für ein aktuelles Medium ist dies natürlich ein Fauxpas, Normalerweise müsste man täglich aktualisieren. So laufen die "Kunden" weg und kommen vielleicht gar nicht mehr wieder.
Ich kann heute zumindest verkünden, dass wir am 28. März im Studio von NRW.TV die nächsten Fernsehfolgen produzieren können. Das ist gar nicht so selbstverständlich, denn wenn man die Presse verfolgt, dann weiß man, dass NRW.TV in einer Neufindungsphase ist und derzeit kaum neue Sendungen produziert werden. Bisher weiß niemand, wie es weitergehen wird. Aber immerhin sind wir am 28. März wieder im Studio für die Aufzeichnung der Folgen 105 und 106.
Wenn ich diese Zahlen sehe, dann weiß ich erst, dass ich in einer neuen Zeit gelandet bin. Mit dem monatlichen Computerclub beim WDR in der Anfangsphase brauchte man lange, um auf stattliche Zahlen zu kommen. Insgesamt schafften wir es in 22 Jahren auf 400 Ausgaben.
Für heutige Tagessendungen sind solche Zahlen einfach Peanuts, da an jedem Werktag eine solche Sendung ausgestrahlt wird, wobei aber die Wiederholungswut mittlerweile auch die privaten Sender erreicht hat.
In der Zwischenzeit habe ich einige Dinge ausprobiert.Zu meinem neuen Maskottchen hat sich der Pflanzensensor von Koubachi entwickelt, der per WLAN mit mir kommuniziert. Ob das totaler Blödsinn ist, oder ob sich hierüber wirklich wertvolle Tipps vermitteln lassen, sei zuerst einmal dahingestellt. Man kann den Sensor einer Pflanze zuordnen und diese Pflanze dann in ihrem ortkommen beobachten. Täglich wird man mit einem Telegramm über das eigene WLAN-Netz über die Befindlichkeit der Pflanze unterrichtet. Fehlt ihr Wasser? fehlt ihr Dünger?, fehlt ihr Licht? oder stimmt etwas nicht mit der Temperatur?
So kindisch sich vielleicht diese Aussagen anhören, der technische Fortschritt ist dennoch gut ablesbar. Dass dieser Sensor, der auch als GPS Sensor wirkt, sich über ein Jahr mit zwei Batterien AA bescheidet ist sicherlich ein großer Fortschritt. Immerhin beobachtet der Sensor ständig das Wohlergehen der Pflanze, weil er Temperatur, Wasserstand, Licht und Düngernotwendigkeit überprüft.
Ob das alles seine Ordnung hat, werde ich noch überprüfen.
| | | | | Gestern habe ich von der Computernacht im WDR gesprochen und zwar das richtige Datum eingestellt, das jedoch in der Zwischenzeit schon wieder falsch war. Heute habe ich das Skype Interview gemacht und dabei erfahren, dass jetzt der Termin 5./6. April 24:00 Uhr bis 4:00 Uhr eingeplant ist.
Das Interview dauerte fast 2 Stunden, von denen nur ein paar Schnipsel zu sehen sein werden.Doch es ist schon erstaunlich, mit welcher Qualität heute schon ein Gespräch über Skype stattfinden kann. Wenn beide Partner eine gute Anbindung an das Internet haben, dann gelingen schon gute Aufnahmen. Zu Zeiten des Bildtelefons und später der Konferenztechnik kam man an solche völlig Qualitäten beileibe nicht heran. Da hat sich eine Menge getan.
Nachdem wir einigermaßen die neue Produktionsform unserer Audiocasts auf die Reihe gekriegt haben, sollten wir langsam darüber nachdenken, wie man auch Videos in einer dezentralen Lösung zur Ausstrahlung mit Broadcastqualität auf die Reihe bringt. Da, wo die Information im Vordergrund steht, ist der perfekte Bildaufbau mit kompliziertem Bühnenbild wahrscheinlich zweitrangig anzusehen. Wahrscheinlich können wir auch bald mit neuer Rechnerkraft ein virtuelles Studio im Homebereich betreiben. Computer mit gut programmierten QuadCores dürften schon heute begrenzte virtuelle Bühnenbilder live rechnen können. Ein Nachrichtenstudio mit BlueScreen Hintersetzer dürfte nicht das große technische Problem sein. Auch die Anschaffungenspreise der technischen Geräte für den Semiprofessionellen Bereich sind wahrscheinlich nicht mehr als utopisch zu bezeichnen.
Der Wandel im Medienbereich ist mit schnellem Tempo fortgeschritten. Mitarbeiter der Sendeanstalten schneiden heute ihre Hörfunkbeiträge meistens selbst zu Hause. Mittlerweile ist es so häufig, dass man wieder zurück pfeifen muss, um die Schneideräume der Anstalten nicht verwaisen zu lassen.
Ob sich der CCZwei zum Pionier aufschwingen wird, bleibt illusorisch, da diese Experimente für die Zukunft von Jüngeren probiert werden sollten. Doch die Entwicklung dürfte nicht mehr aufzuhalten sein.
| | | | | 2013 jährt sich schon da Aus des Computerclubs beim WDR schon zum zehnten Mal. Das ist eine lange Zeit und ich hatte eigentlich alle Kontakte zu meiner alten Arbeitsstätte schon längere Zeit unterbrochen. Ich wusste nicht, was ich dort noch hätte kreativ besprechen können, da offensichtlich keinerlei Bestrebungen stattfanden, das Erreichte fortzuführen.Der Computer wurde in der Wissenschaft des WDR aus dem Alltag gestrichen.
Vor ein paar Wochen erreichte mich dann eine Mail aus dem WDR:
Ich bin der Autor einer "Langen Nacht der Computer", die der WDR derzeit für den 8. März 2013 plant.
Anders als bei den legendären langen Nächten Ihres "Computer Clubs" wird diese lange Nacht als Archiv-Rückblick produziert - leider ganz ohne Liveanteil.
Wir wollen in 7 - 8 Themenblöcken die rasante Entwicklung der letzten 50 Jahre Revue passieren lassen, die die Computer - aber auch unser Alltag durch Computer - erfahren haben.
Natürlich wollen und werden wir dabei auch Beiträge aus dem Computerclub zeigen (derzeit sichten wir das viele Material).
Zusätzlich wollen wir Experten per Skype interviewen und Ausschnitte aus diesen Interviews einschneiden.
Einer dieser Skype Experten werde ich dann auch sein. Ich habe der Bitte um Mitwirkung natürlich sofort zugesagt. Am Donnerstag werde ich dann meinen Senf zur Vergangenheit und Zukunft des Computers von mir geben. Immerhin ist die Technik so weit fortgeschritten, dass man nicht mehr unbedingt auf eine Studioqualität setzt, wie es zu meiner Zeit noch üblich war, sondern sich dem Skype anvertraut, das auch einmal technisch ausrasten kann, wenn es die Umstände hervorbringen.
Ich kenne die Sendezeit gar nicht; doch schätze ich, dass diese 4 Stunden wohl erst spätabends beginnen. Wer Lust hat, der kann sich ja mal von anderen Leuten in die Vergangenheit zurückbeamen lassen.
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| Etwa ein Drittel aller Unternehmen überprüft mobile Tauglichkeit von Websites nicht.
| | Die Zeitung will schrumpfenden Werbeumsatz mit Gebühren abfangen.
| | Ein einfacher Massenstart von Kleinstsatelitten ist technisch und wissenschaftlich interessant.
| | Amazon und Apple schotten ihre E-Book-Märkte mit proprietären Formaten bewusst ab. Eine Studie empfiehlt den einheitliche EPUB3 Standard.
| | Betrüger wittern online wie offline ihre Chancen Geld zu ergaunern.
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