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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein.  (Johann Wolfgang von Goethe)
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe) (10.07.2014, Wolfgang Rudolph)
 Schon wieder höre ich das Todesglöckchen der Demokratie ganz leise klingen. Ganz leise? Nein, nicht ganz, es wird von Monat zu Monat ein klein wenig lauter.
Jetzt wollen sie sicher wissen warum. Ich will es ihnen schreiben. Die Unsitte, oder sollte ich besser schreiben die undemokratische Sitte, der Geheimverträge gibt Anlass zu großer Sorge.
Das ÖR Fernsehanstalten Geheimverträge mit Werbetreibenden und Sponsoren, die natürlich keine Werbung machen, abschließen ist bekannt, genauso wie staatlich finanzierte Hochschulen und jede Menge anderer staatlicher oder kommunaler Einrichtungen ist auch schon lange bekannt. Es ist eine unglaubliche Handlungsweise der Staatsbediensteten, der staatlichen Organisationen, der Regierenden, dass sie ihre Verträge mit Unternehmen vor dem Bürger und teilweise auch vor den Abgeordneten verstecken. Würde alles mit „rechten“ Dingen zugehen, so müsste doch jeder diese Verträge lesen dürfen. Warum verheimlichen unsere gewählten Volksvertreter uns, dem Souverän, die Toll-Collect Verträge? Warum gibt es geheime Schiedsgerichtsverfahren wegen der Verluste bei den Toll-Collect Einnahmen in Höhe von rund sieben Milliarden Euro? Warum dürfen die Bürger davon nichts wissen? Weil im Dunkeln gut munkeln ist, wie der Volksmund sagt? Warum werden die Verträge mit Bauunternehmen für den Fernstraßenbau wie Staatsgeheimnisse weggeschlossen und nicht uns, den „Bezahlern“ offen gelegt? Ist da irgendetwas nicht ganz koscher? Wie kann es sein, dass es Geheimverträge mit den USA gibt die Amerika Sonderrechte auf unserem Staatsgebiet einräumen? Sind wir denn kein souveräner Staat? Ist das auch der Grund dafür, dass die Geheimdienste der USA bei uns seit Jahren ungestraft spionieren können und sogar noch vom BND mit Infos über deutsche Bürger hofiert werden? Es gäbe noch hunderte von Beispielen, wie uns Bürgern wirkliche Demokratie vorenthalten wird. Wir, die Bürger dürfen zwar alles mit unseren Steuergeldern bezahlen, aber was es im Geheimen für Absprachen gibt dürfen wir nicht wissen. Wir, die Bürger, müssen Jahr für Jahr eine höhere Steuerlast schultern, aber können uns nicht dagegen wehren wenn der Staat dieses Geld zur Bankenrettung oder für staatliche Misswirtschaft ausgibt.
Und nun – nun kommt die nächste Katastrophe. Dieses TTIP-Abkommen mit den USA wird im Geheimen verhandelt, noch nicht einmal die Brüsseler Parlamentarier haben Einblick in diese Verhandlungen, geschweige denn ein Mitspracherecht. Nur abstimmen sollen sie dann darüber. Uns Bürgern bleibt der gesamte Inhalt verschlossen. Na ja – nicht ganz, er „soll“ fünf Jahre nach dem Inkrafttreten veröffentlicht werden dürfen, also wenn alle unsere Daten weitergegeben und gespeichert worden sind; wenn's dann wirklich gemacht wird. Es drohen amerikanische, genveränderte Lebensmittel in Europa hoffähig zu werden. Datenaustausch mit dem moralisch bedenklichen US amerikanischen Geheimdiensten lassen künftig zu, dass übern großen Teich alles über jeden von uns erfragt und unkontrollierbar dauerhaft gespeichert werden kann. Uns wird suggeriert, dass es uns allen dann besser gehen wird und Europa, allem voran Deutschland, wirtschaftlich davon profitieren wird. Gemeint sind damit wahrscheinlich einige wenige Großunternehmen. Das nationale Recht soll durch geheim tagende Schiedsgerichte, die nicht aus Richtern bestehen müssen und deren Spruch nicht angefochten werden kann, ausgehebelt werden und Staaten können von diesen „sogenannten“ Gerichten zu Zahlungen in unbegrenzter Höhe an Unternehmen verurteilt werden. Und wo käme dieses Geld wieder her – sie wissen's schon, aus den Steuerzahlungen von uns allen.

Nicht vergessen werde sollte auch das Dienstleistungsabkommen TISA. Es ist ebenso geheim und wird ebenso geheim verhandelt. Allerdings sind einige Passagen, aus einem geheimen Entwurf, durch Wikileaks bekannt gemacht worden, da steht z.B. drin:“[...] dass die USA eine weitgehend unbeschränkte Übermittlung von Kontodaten aus anderen Ländern durchsetzen und damit den Datenschutz unterlaufen wollen. [...]“.

Ich sehe für die Zukunft der Demokratie in Europa und in Deutschland schwarz wenn es uns nicht gelingt unsere Demokratie (Herrschaft des Volkes) weiter zu entwickeln und aus dem begrenzt gebrauchten Begriff „Volk“ der bei uns Lobbyistentum und Macht des Geldes heißt, eine direkte Demokratie wie in der Schweiz zu machen. Unsere Freiheit wird Stück für Stück dem Wirtschafts- und Finanzsektor geopfert, wobei die USA eine starke Rolle spielen.

Wie lautet doch gleich der Amtseid unserer Regierungs- und Staatsoberen:

   „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“

Und nicht zu vergessen, wurde der Artikel 56 GG in Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, Kommentar zum Grundgesetz (Artikel 56 Randnummern 4 und 10), wie folgt kommentiert:

„[…] sämtliche Amtseide, die im deutschen öffentlichen Recht vorgesehen sind, ist auch der Amtseid [...] in keiner denkbaren Beziehung strafbewehrt, etwa in dem Sinne, dass eine flagrante Verletzung der im Eid übernommenen Verpflichtungen strafrechtlich als Meineid o. Ä. gewertet würde.“

Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt!

Mit demokratischen Hoffnungen

Wolfgang Rudolph



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Der Urlaub hat zugeschlagen!
Der Urlaub hat zugeschlagen! (25.06.2014, Wolfgang Rudolph)
 Hallo zusammen!

Einige Tage habe ich mal vom Alltagstrott ausgespannt um gleich wieder voll eingespannt zu werden. Während meines Urlaubs erreichte mich die Mitteilung, dass unser CC²-TV Produktionstermin um einige Tage verschoben werden müsste. Von Donnerstag auf Montag. Das wäre grundsätzlich kein Problem, aber Wolfgang Back befindet sich seit einiger Zeit in seinen Urlaubsgefilden und Heinz Schmitz hat seinen Urlaub just für das Wochende vor dem neuen Produktionstermin geplant. Also, gar keine Frage, habe ich die Folgen 137 und 138 allein gestemmt. Ganz allein? Nein, Felix Buschbaum, unser alter Kollege aus WDR-Zeiten, ist in beiden Folgen dabei. Also ist alles gut!
Meinen beiden Kollegen wünsche ich einen schönen Urlaub und hoffe, dass der eine (oder Beide) bei der nächsten Produktion wieder dabei ist.

So, jetzt könnte ich auch schon wieder Urlaub gebrauchen. ;)

Viele Grüße

Wolfgang

12 Kommentare
Lang, lang ist es her ......
Lang, lang ist es her ...... (10.05.2014, Wolfgang Back)
 Ich denke noch an eine Zeit zurück, die mir mehr Freiheit ließ, als dies in den letzten Monaten der Fall war. Es geht ganz einfach darum, dass Ereignisse alle Pläne umwerfen können. So war meine Frau ein geduldiges Schaf in der Warteschlange der Medizin.
Ich kenne mittlerweile einige Kliniken und deren Arbeitsweise. Ich muss nicht immer betonen, dass mein Arbeitgeber sehr freizügig über meine Arbeit reagierte und ich (fast) bis zum Schluß meines Arbeitslebens in eigener Verantwortung alles entscheiden und durchsetzen konnte. Die Paderborner Nächte  wären jedenfalls heute nicht mehr mit dem minimalen personellen Aufwand durchführbar. Ebenso wären andere Frechheiten, die wir uns leisteten heute nicht mehr akzeptabel.
Unsere Aktivitäten mit VideoDat, mit dem wir immerhin ein echtes interaktives Fernsehen realisieren konnten, wäre bereits im Vorfeld eingestampft worden. Nie mehr hat sich ein ernsthafter Konkurrent gemeldet, der dies besser machen wollte.
Man muss natürlich berücksichtigen, dass unsere digitalen Vorschläge im ausgehenden Zeitalter der Analogtechnik stattfanden und evtl. heute mit den möglichen Digitalverfahren deutlich einfacher wäre. Doch heute sind die Zwänge der Bezahlbarkeit so eng gefasst, dass niemand mehr ein interaktives Medium betreuen will, wenn sich damit nicht Millionen verdienen lassen.
Die Freude am Tun, die Freude an der Kreativität fehlt völlig. Man möchte nicht mit Leuten anecken, die das Sagen haben. Wäre das bei uns schon so gewesen, dann hätten wir sowohl unseren KommunikationsComputer KOMCOM, noch das freche Verfahren Videodat in die Welt zu setzen, das immerhin ein paar Zeilen des Videotextes klaute, in der Praxis zu zeigen. Wir haben sehr viele Innovationen auf die Beine gestellt, die bis heute noch gar nicht alle aufgearbeitet sind.
Dass der WDR viele Jahre als unglaublich kreativer und fortschrittlicher Fernsehsender/Radiosender sein Image auf Fortschritt trimmen konnte,
lag vor allem an unseren Aktivitäten. Wir hielten die Abteilung der Technischen
Direktion in Schwung. Als unser Videodat anfing, sich breit zu machen und Akzeptanz erhielt, sah das Konkurrenzverfahren der Technischen Direktion recht alt aus. Videoprint hieß eine Entwicklung, die gegen unser Videodat in die Manege geführt wurde. Videoprint arbeitete über den Videotext und hatte damit die Probleme schon mit der Idee eingekauft.
Heute sind wir immerhin so weit, dass wir mit Toleranz die Entwicklung betrachten. Die Datenübertragung per Fernsehen ist nicht mehr so nötig. Oder doch?
Heute gibt es immer noch viele ländliche Regionen, die nach wie vor nach schnelleren Verbindungen lächzen, so dass man hier sogar die TV-Power noch einsetzen könnte.


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Computer:Club² bei RNF
Computer:Club² bei RNF (09.04.2014, Wolfgang Rudolph)
 Hallo zusammen!

Seit dem 1. April 2014 werden unsere Fernsehsendungen bei Rhein-Neckar Fernsehen (http://www.rnf.de) ausgestrahlt. Dieser Sender ist sowohl terrestrisch wie auch über Astra 2C auf 19,2 Grad Ost, Transponder 1087, Frequenz 12.148 horizontal polarisiert mit einer Symbolrate von 27.500 zu empfangen.
Zur Zeit sind wir zu folgenden Zeiten zu sehen:

Uhrzeit Mo - Di - Mi - Do - Fr - Sa
08:00   CC²
09:30                           CC²
12:00   CC²       CC²                 CC²
15:00           CC²          CC²
18:30           CC²
00:40           CC²

Damit ist ganz sicher für jeden Zuschauer in Europa ein passender Termin dabei. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit RNF und empfehlen Ihnen, unseren Zuschauern, auch mal in die anderen Sendungen von RNF reinzuschauen. Da gibt es auch noch andere interessante Beiträge.

Viele Grüße vom Computer:Club²

Wolfgang Rudolph

9 Kommentare
Alle Jahre wieder!
Alle Jahre wieder! (11.03.2014, Wolfgang Rudolph)
 Nicht was Sie denken – sondern ich meine die CeBIT.

Geplant hatte ich für dieses Jahr keinen Besuch auf der Messe, aber so ganz lässt mich dieses „Quasiritual“ nun doch nicht los. Also kurzentschlossen die Koffer gepackt, bzw. das Wohnmobil beladen und auf geht’s. Dieses Jahr sind die „normalen“ Messebesucher (mal wieder) ausgesperrt und nur die „Busines“ Besucher dürfen rein. Auch wenn ich die Argumente der Messegesellschaft und einiger Aussteller etwas verstehen kann, so glaube ich jedoch, dass hier zu kurz gedacht wird – viel zu kurz. Wenn man die Kunden und Käufer von heute und von morgen aussperrt so geht viel Informatinsfluß verloren und viele Kaufanreize entstehen gar nicht erst.
Aber das muss die Messegesellschaft selbst entscheiden und verantworten.
Am Montagabend werde ich dann im Audiocast über einige Neuigkeiten berichten.

Bis dahin, viele Grüße

Wolfgang

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SCHLAGZEILEN
DTP-Software Tango solo ist jetzt Freeware (31.07.2014)
Tango ist ein deutsches Redaktionssystem zur Produktion von Zeitungen, Magazinen und Büchern. Die Einzelplatzversion Tango Solo ist jetzt kostenfrei einsetzbar.

Maßgeschneiderte Oberflächeninspektion (31.07.2014)
Die Qualitätskontrolle von Bauteiloberflächen ist eine komplexe Angelegenheit. Forscher haben ein hochpräzises, modulares Inspektionssystem entwickelt, das sich kundenspezifisch anpassen und in den Produktionsprozess integrieren lässt.

Klare Sicht (30.07.2014)
Soll eine Operation durchgeführt werden, ja oder nein? Ärzte treffen ihre Entscheidungen oft auf der Grundlage von bildlichen Darstellungen. Doch die können trügen. Wissenschaftler forschen jetzt an besseren Formen der Visualisierung von medizinischen Untersuchungsergebnissen.

Versorgungunternehmen im Visier der Hacker (30.07.2014)
Eine neue Unisys-Studie zeigt, dass fast 70 Prozent der Versorgungsunternehmen im vergangenen Jahr mindestens einen ernsten Sicherheitsvorfall hatten. Die Mehrheit der Energieversorger sowie der verarbeitenden Industrie sind nicht auf interne und externe IT-Angriffe vorbereitet.

Niedergeschlagenheit durch Web2.0 (29.07.2014)
Das Social Web macht neidisch, einsam und süchtig. Facebook, Twitter und Co lösen bei Usern oft Niedergeschlagenheit aus, das zeigt eine Befragung.

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CCZwei als Audiocast (Folge 431 vom 28.07.2014)

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