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  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
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Heute ist mir das passiert, was ich nie für möglich gehalten hätte.
Heute ist mir das passiert, was ich nie für möglich gehalten hätte. (03.02.2012, Wolfgang Back)
 Ich habe ein Faible für scharfe Messer und pflege meine meine Sammlung akribisch. Ich warne alle, die sich in meiner Küche zutrauen, die Messer zu benutzen, die meine Schleifwerkstätte verlassen haben.

Diese Messer haben Vorgaben: ein Messer, das sich auf eine Tomate legt, muss diese auch ohne weitere Kraftzugabe  in Scheiben zerschneiden. Das kann man als Qualitätsvorstand vorgeben.

Mittlerweile sind die wirklich "gefährlichen scharfen Messer" in eigene Compartments ausgesondert. Jedes Messer hat ein eigenes Behältnis und wird dort als Kleinod gespeichert.

Heute hatte ich eine Art Küchenmesser ausgesondert für normale Küchenarbeiten: Das Messer selbst trägt das Prädikat "Damaszener Stahl" Ich hatte mit meinen Schleifsteinen vorab das Messer auf seine beste Kondition gebracht.

Es hat sich gerächt. Denn heute habe ich Kartoffeln in kleine Würfel mit dem geschärften Messer prtioniert, um daraus Püree zu machen. Doch das Zerkleinern der Kartoffeln in kleine Stücke machte den allgegenwärtigen Haushaltsunfall zum Standard. Ich schnitt mir richtig tief in die Fingerkuppe. Das Blut spritzte entsprechend stark in die Luft und wurde nur vom Service Team durch Handtücher eingefangen.

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Heute haben wir wieder zwei Sendungen produziert.
Heute haben wir wieder zwei Sendungen produziert. (30.01.2012, Wolfgang Back)
 308 und 309 stand heute auf dem Programm. Irgendwie hatten wir bei der Zusammenschaltung alle das Bedürfnis, die Erlebnisse der letzten Tage auszutauschen. Es zog sich richtig lange hin, bis wir einmal auf unsere Absicht zurück kamen, eine Sendung produzieren zu wollen. Circa 1 1/2 Stunde dauerte es, bis wir anfingen, uns der eigentlichen Aufgabe zu widmen.

Als wir dann anfingen, hatten wir uns festgelegt, einfach zu beginnen und kein Konzept einzuhalten. Aus dieser Folge wurde dann in der Tat etwas Besonderes. Als wir alle einmal auf unsere Mitschnittuhr schauten, hatten wir so viel Zeit verplaudert, dass W.R. feststellte, dass wir wenig Technik vermittelt haben und entsprechend unsere Sendung verlängern sollten, um noch ein Thema abzuhandeln, das etwas mehr Inhalt für technikinteressierte Zuhörer bereithält.
Vielleicht konnte ich damit etwas Neugierde produzieren. Hören Sie sich die Folge 308 an, sie ist 45 Minuten lang.

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Îch habe mir meinen eigenen Zugang vermasselt
Îch habe mir meinen eigenen Zugang vermasselt (29.01.2012, Wolfgang Back)
 Ich hatte ja schon darüber berichtet, dass ich jetzt auch ein paar Euro bei anderen Banken anlegen will. ich hatte mir dabei die Bank of Scotland ausgesucht und dabei ein kleines Vermögen in € zur Verwaltung hinterlegt. Immerhin zahlt die Bank 2,7% Zinsen, wenn man ein Tagesgeldkonto anlegt.
Bei der Eröffnung des Kontos kam mir die Befragung schon etwas sehr neugierig vor; doch die Fragen konnten auch zur besseren Sicherheit dienen.

Jedenfalls habe ich meinen Zugang versaut. Das geht ganz schnell. Wenn man davon ausgeht, dass die Abfrage des Benutzers und das Passwort genügt, der hat sich schwer getäuscht. Es kommt danach eine Frage nach einer Spezialität, an der ich selbst beteiligt war. Wenn ich es noch recht in Erinnerung habe, dann wird für ein Festgeldkonto oder ein Tagesgeldkonto jeweils 3 Fragen vorgegeben. Insgesamt muss man sich 6 Antworten einfallen lassen. Letztendlich ist das auch ok; doch bei mir hatten sich in die Antworten zwei Teufel eingespielt. Einmal dachte ich später darüber nach, dass eine Eingabe wie "ä","ö","ü" sicherlich in die internettaugliche Darstellung "ae" ... usw aufgelöst werden muss. Auch bei dem "Beruf meines Großvaters" habe ich dann versagt und letztendlich hatte ich schon einen Minuspunkt aus vorherigen Anmeldeversuchen. Patsch, mein Konto wurde gesperrt und ich morgen versuchen, die Hotline zu überzeugen, dass ich ganz harmlose Fehler gemacht habe. So ändert sich die Tradition. Früher kam der geschniegelte Landjunker in seine schottische Bank und trumpfte auf. "What's my financiall State?" Natürlich verneigten sich alle Angestellten bei dieser direkten Frage. Der Junker konnte getrost die Bank verlassen. Sein Gönner hatte genug Mittel für ihn hinterlegt.


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Da hätte ich auch die Kamera aus der Tasche gekramt
Da hätte ich auch die Kamera aus der Tasche gekramt (26.01.2012, Wolfgang Back)
 




Offensichtlich haben die Australier ein inniges Verhältnis zu den Vampiren. Wenn schon die Fahrzeuge mit dem Nummernschild "Vampir" vor der Blutspendestation stehen, dann geht es hier wohl Hand in Hand. Wer mag schon abgestandenes Blut trinken. Nirgendwo ist der Lebenssaft frischer.

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Ich will keinen geschenkten Gaul von Springer
Ich will keinen geschenkten Gaul von Springer (22.01.2012, Wolfgang Back)
 Ich will vor allem keine geschenkte Bild-Zeitung haben.
Die Bild-Zeitung hat sich für den 23. Juni 2012 etwas einfallen lassen. An diesem Tag wird die Zeitung 60 Jahre alt. Einen solchen Termin kann man wirklich feiern. Doch dass wir da alle mitfeiern sollen, das halte ich für arg übertrieben. Denn das Geburtstagsgeschenk für alle deutschen Haushalte ist eine Riesenüberraschung: jeder Briefkasten wird mit einer Gratisausgabe der Jubiläumszeitung voll gestopft.

Doch nicht jeder möchte an diesem einmaligen Glücksgefühl teilhaben. Zum Beispiel: ich. Mein Bedarf an Bild-Zeitungen ist gedeckt. Früher war diese Zeitung lediglich bei meinem Schweizurlaub angesagt, da es die einzige deutschsprachige Tageslektüre war. Doch mittlerweile liefert hier das Internet bedeutend mehr an Informationen.

Ich werde mich also rüsten, um der Katastrophe vorzubeugen. Ich will einfach mit diesem Werbegag nicht in Verbindung gebracht werden; zumal die beschriebenen Motivationen nicht mit meinen Auffassungen übereinstimmen.



Man muss sich einfach den letzten Satz durchlesen, um die Motivation zu begreifen. inkl. Werbeverweigerer ...

Bild schafft es wieder einmal die Gesetze aus den Angeln zu heben. Denn viele Bürger haben auf ihren Briefkästen „Bitte keine Werbung einwerfen". Doch Bild hat schon im Vorfeld dafür gesorgt, dass dem vorangegangenen Gesetz eine Ausnahme zugeordnet wurde.

Tatsächlich reicht ein „Keine Werbung“-Aufkleber auf dem Briefkasten in diesem Fall nicht aus, denn dieser gilt nach einer Entscheidung des OLG Hamm vom 14.07.2011 (I-4 U 42/11) nicht für kostenlose Anzeigenblätter mit lose eingelegten Werbeprospekten, worauf sich der Springer-Verlag sicher berufen wird. Darauf deutet die Ansage „inkl. Werbeverweigerer“ bereits hin.

Dennoch kann man sich wehren. Zum einen kann man einen Aufkleber auf dem Briefkasten anbringen, in dem eine Erweiterung des „Keine Werbung“ – Schildes erfolgt; zum Beispiel mit dem Nachsatz: „Keine Werbung – auch keine kostenlose Zeitungen“. Oder man beschwert sich bereits im Vorfelde. Bis zum Juni ist ja auch noch ein bisschen Zeit. An evtl. Aufkleberideen wird bereits in einer Facebookgruppe gebastelt. Der erste Entwurf ist bereits zu sehen.



Dieser Aufkleber dürfte nicht das ausdrücken, was gewollt ist. Denn der Bote wirft ja kein Bild in den Schlitz, sondern eine Bild-Zeitung und die ist nicht erkennbar dargestellt.
Ein weiterer Vorschlag für die Dekoration des Briefkastens ist hier zu sehen:



Wir werden sicherlich noch lange über das richtige Vorgehen diskutieren.
Das Management der Bild-Zeitung scheint sich seines Erfolgs schon jetzt ganz sicher zu sein, denn in den Mediaplänen wird bereits mit Anzeigenpreisen vom Feinsten geprahlt.



1/1 Seite für 4 Millionen €, das ist wahrlich ein stolzer Preis. Vielleicht wird diese Bildzeitung nur deshalb so interessant, weil man nachschauen kann, wer in Deutschland zu viel Geld hat.

Weitere Netzinformationen:

http://www.axelspringer-mediapilot.de/dl/424150/BILD_fuer_ALLE_2012.pdf
http://www.rhein-recht.de
http://www.lawblog.de




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