ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Startseite
  Neuigkeiten
  Historie
  Pressestimmen
  Redaktion
  Kontakt
  Sitemap
  Haftungsausschluss
  Impressum


NEUIGKEITENals RSS-Feed abonnieren

13.01.2017
Nach der linken Augenlinse kommt am Montag die rechte dran (Wolfgang Back)

Der Austausch meiner linken Augenlinse vor fast einem Monat hat schon entscheidendes gebracht. Mittlerweile muss ich meine Weitsichtbrille aufsetzen, wenn ich Zeitung oder am Computer lesen will. Das hat mich zuerst stutzig gemacht. Doch nach Rücksprache mit meiner Augenärztin erfuhr ich dann, dass dies ganz normal sei.
Ich muss eine Geschichte hier loswerden, die mich fast den Tränen nahebrachte. Als die erste Linse ausgetauscht wurde, lag ich bereits auf Operationsbahre, als die Anaesthaesieärztin mich lokal betäuben wollte. Sie stutzte bevor sie die bereits aufgezogene kleine Spritze in meinen Arm versenken wollte.
Sie fragte, ob ich schon einmal irgendwo Brot gebacken hätte? Sie war sich sicher, dass sie von mir das Rezept erfahren hat, was sie heute noch wöchentlich im Backofen produziert. Als ich ihr mitteilte, dass sie das Rezept sehr wahrscheinlich in der Hobbythek mitgekriegt hat, die ich von 1974 bis 1983 auch als Moderator mitgemacht habe.
Und dann kam das Unglaubliche für mich. Sier erzählte mir, immer von Betäubungsspritze bedroht, dass ich bei der Moderation vergessen hatte, meine Finger aus einer mit Teig befüllten kleinen  schüssel herauszubekommen. Ich schüttelte immer wieder die Schüssel, um sie endlich abstreifen zu können. Doch dies gelang mir nicht und ich endete meinen Backauftritt in der Liga der Pannenbeiträge. Komisch, dass 3 Wochen vorher ein Unbekannter in Rodenkirchen auf mich zukam, der mir nur mitteilen wollte, dass er sich noch immer an meinen Auftritt bei der Brotbacksendung in der Hobbythek erinnert, wo ich die leidige Schüssel nicht abstreifen konnte. "Dies sei ein tolles Erlebnis gewesen, einmal einen Moderator so hilflos zu erleben, der eigentlich nur seine Finger aus der Schüssel zurückhaben wollte.
Dass sich solche "Pannen" so lange in den Erinnerungen speichern können, hätte ich vorher nicht geglaubt.
Doch es geht wohl noch weiter in der Backgeschichte aus der Hobbythek.
Ich war heute wieder in der Augenpraxis, um meine Augen vorzustellen, um entscheiden zu können, dass der folgende Montag als OP-Termin bestätigt werden kann.
Ich erfuhr dann, dass die Anaethesieärztin wieder aus Düsseldorf kommt und sie wohl etwas vorbereitet hat. Ich stockte und fragte einfach: "Bringt sie ein selbstgebackenes Brot aus dem 1976er Rezept mit? Die Antwort war deutlich. "Irgendsoetwas hat sie vor..."
Es hat sich dann gelohnt, ganz, ganz früher den Menschen einen Weg zu zeigen, wie man sich vor ungewollten manipulationen schützen kann - und den eigenen Weg einschreiten kann. Dies war ein Motto der Hobbythek.
Ich hoffe nur, dass ich auch die nötigen Aufmerksamkeiten aufbringe, um mich auch um die ersetzte Linse zu kümmern.
Doch ich habe sowieso eine Email von einem Freund erhalten, der mich wieder zurück auf den Boden der Realitäten brachte: "Lieber Wolfgang, herzlichen Glückwunsch für die neue Linse, doch eines will ich dir sagen: "Du wirst mich nie komplett durchschauen, auch wenn Deine Linsen noch so scharf sind."
Warten wir es ab.
"Wir haben übrigens schon bei Heinz Schmitz zwei neue Sendungen produziert, die schon bald online sein werden.

bis demnächst


zurück zum Archiv

Druckversion Impressum Haftungsausschluss