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11.08.2007
Es dröppelt immer noch. (Wolfgang Back)

Zunächst einmal muss ich mir einmal Gedanken machen, warum dieses "dröppeln" in der Überschrift nicht als Rechtschreibfehler erkannt wird. Das dröppeln hier in dem Satz ist rot unterschlängelt. Kommt der Ursprung nicht aus dem Wort Tropfen und müsste daher tröppeln heißen? Doch auch das tröppeln wird rot unterschlängelt.

Aber was meine ich eigentlich damit? Unsere Abstimmung zur ersten Fernsehsendung ist immer noch nicht ganz am Ende. Die Stimmen dröppeln eben immer noch ein. Zwar ist es nicht mehr umwerfend; ich schätze so um die 40 am Tag. Insgesamt sind es jetzt über 4000 Stimmen, wobei 616 Zuschauer die Sendung im Kabel gesehen haben. Die größte Gruppe ist also die der IP-basierten Zuschauer. Klar, denn NRW ist eben keine Bundesrepublik. Mit der Gesamtnote von 1.73 kann man gut leben. Ich selbst hätte die Sendung mit 3 beurteilt, denn für mich waren a) zu viele Leute eingeladen und b) es wurde zuviel gequatscht und zu wenig gezeigt.

Ich hoffe jedoch, dass wir bei den nächsten Sendungen darauf reagieren können. Ich will es hier an dieser Stelle noch einmal sagen: die eigentlich nächste Sendung am 16.8. lassen wir ausfallen, da der endgültige Sendetermin am Donnerstag, 22:00 Uhr bis 23:00 noch nicht freigeschaufelt ist. Wir werden am 16.8. die Sendung für den 30.8. aufzeichnen. Denn am 30.8. sind wir vormittags bereits auf dem Weg zur IFA in Berlin. Die 14 Tage tun auch unserem Bemühen um einen besseren Download gut.

Etwas über die Fernsehsendung erfahren Sie unter der provisorischen Seite:

http://www.wolfgang-back.com/tv_home.php



Ich frage mich seit ein paar Tagen, ob ich wohl ein guter oder ein schlechter Autofahrer bin. Offensichtlich gehöre ich zu den Rasern, die unbedingt aus dem Straßenverkehr entfernt werden müssen. So hat man es mit mir getan. Ich war innerhalb eines Jahres zweimal mit einer Geschwindigkeit höher als 26 über dem angegebenen Limit erwischt worden.
Einmal, da kann ich mich noch gut erinnern - und dafür habe ich auch einen Zeugen, fuhr ich auf der rechten Seite der Autobahn mit allen anderen Fahrzeugen mit. Da gab es kein Überholen oder Quengeln. Nur bei mir machte es "Patsch" und ich war geknipst. Mein Blick auf den Tacho zeigte mir ca. 115 km/h. Erlaubt war allerdings nur 80 km/h. Später kamen 29 km/h im Knöllchen zutage. Machte 3 Punkte und 75 Euro. Ehrlich gesagt: ich war mir kaum einer Schuld bewußt und auch der Zeuge, der das Blitzlicht mitbekam fragte: "Warum knipsen die jetzt und warum hat es vorher nicht geblitzt?"
Ich bezahlte das Knöllchen ohne Murren, weil ich allen anderen Unangenehmigkeiten aus dem Weg gehen wollte. 3 Punkte kamen auf mein Punktekonto, das bis dahin auf 0 Punkten stand. Drei Punkte, so meine Meinung - da fehlen noch 15 Punkte bis zum Führerscheinentzug.
Dann befuhr ich im November des vergangenen Jahres die Autobahn quer durch die Eifel in Richtung Trier. Es war ein schöner Herbsttag mit Herbstsonne und wirklich schönem bunten Blätterwerk. Ich fühlte mich richtig wohl in meinem Auto und fuhr so mit 120/130 dahin. Ich erlebte einen ganz selten Fall: Mindestens 10 bis 15 Minuten sah ich kein Auto hinter mir, kein Auto vor mir, kein Auto auf der anderen Seite. Und dann kam eine langgezogene Kurve hin zu einer anderen Autobahn in Richtung Trier. Reflexartig ging ich vom Gaspedal und ließ das Auto ausrollen. Doch ich hatte wohl die Falle nicht bemerkt. Mit einem Schild 60, ohne Vorwarnung, knipste man mich mit 90 km/h. Ich soll ein Schild mit 60 km/h überfahren haben. Dieses Schild ist mir wirklich nicht bewusst geworden.
Ich wurde an den Rand gewunken und meine Personalien wurden aufgenommen. Das dauerte so etwa 10 Minuten. In dieser Zeit kam kein einziges Auto vorbeigefahren. Wahrscheinlich war den anderen Autofahrern diese Ausfahrt zu gefährlich. Eigentlich war der aufnehmende Beamte ganz nett. Er sagte mir wenigstens, dass das kein Beinbruch sei. Auch wenn man dafür 3 Punkte kassieren würde, so wäre doch wohl in meinem Fall die Führerscheinabgabe noch weit weg.
Doch als das Schreiben kam, sah das alles ganz aus. Ich hatte 90 km/h mit einer Toleranz von -3 km/h zu verantworten. Das macht 27 km/h über der vorgeschriebenen Geschwindigkeit. Und da wir Datenbanken haben und weitere bekommen sollen, war der Zugriff des Computers folgerichtig. Ich hatte innerhalb eines Jahres (Januar und November) mehr als 26 km/h zweimal erfolgreich die Geschwindigkeit überschritten. Lappen weg.
Jetzt habe ich mein Fett weg. Ich gehöre zu den Rasern, obwohl ich ein ganz ausgeglichener Fahre bin. Wenn ich nach Garmisch oder in die Schweiz fahre, dann nehme ich sowieso den BMW, der für die Frau bedeutend bequemer ist als mein Porsche. Wer einen BMW 325 mit 192 PS Leistung mit 8,6 im Schnitt fährt, der ist kein Raser.
Mittlerweile ist der Führerschein seit gestern wieder da und ich bin noch keinen Meter damit gefahren. Wer in der Stadt wohnt, der kann eigentlich das Auto abmelden, denn alle Fahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln sind schneller und angenehmer am Ziel.
Dass ich meinen alten Porsche noch in der Garage stehen habe, ist eigentlich ein philosophisches Hobby. Was soll ich sonst fahren, wenn ich einmal alleine unterwegs bin. Einen Opel Kadett, oder etwa einen Mondeo? Das ist mir alles nicht nah genug an meinen Träumen. So gebe ich viel Geld für ein blödsinniges Objekt aus und erleben auch noch ständig Schiffbruch damit. Denn man wird mit Porsche einfach schneller geknipst als mit einem "normalen" Auto. Da kann man das abstreiten - doch es ist so - und das bestätigen viele andere, die die Erfahrung gemacht haben.<p>



Soll ich etwa diesen philosophischen Freund abschaffen, nur damit ich nicht mehr geknipst werde?. Vielleicht lasse ich eine MOFA Sperre einbauen, so dass das Auto nur noch 25 km/h fahren kann. Doch der Motor würde dies wahrscheinlich nicht lange mitmachen.

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