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04.05.2008
Die Rechtsanwaltskammer hat sich bei mir gemeldet (Wolfgang Back)

Ich hätte gar nicht gedacht, dass sich die Rechtsanwaltskammer München bei mir mit einem richtigen Brief zurückmeldet. Ich hatte eine Beschwerde gegen eine Rechtsanwältin Günther geschickt. Ich führte den Tatbestand Nötigung an, weil man mir die Pistole auf die Brust setzen wollte: Wenn ich die Rechnung nicht bezahle, dann gibt es eine Eintragung bei der Schufa. Dieses empfand ich als Nötigung oder gar als eine Erpressung. Außerdem hatte ich bei der Rechtsanwaltskammer angemerkt, dass ich mich durch solche Briefe am normalen Tagesgeschehen gestört fühle und dies abgestellt haben möchte. Immerhin muss man den Brief öffnen und sich letztendlich doch darüber ärgern.
Die Antwort ist immerhin vielversprechend:
Sehr geehrter Herr Back, auf Ihre Beschwerde gegen Frau Rechtsanwältin Katja Günther dürfen wir Ihnen mitteilen, dass in dem von Ihnenen dargestellten Beschwerdesachverhalt bereits ein berufsrechtliches Verfahren anhängig ist. Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer München hat Ihre Beanstandungen geprüft und ist zu der Auffassung gelangt, dass diese berufsrechtlich relevant und berufsrechtliche Maßnahmen daher angezeigt sind.

Mehr gibt es nichts zu sagen. Jetzt wird Frau Günther ein "Du Du Böse" per Brief erhalten und wahrscheinlich genauso weiter machen, wie bisher. Sie wird weiter einfache Leute, die sich nicht wehren können, abzocken wollen.

Dieser allseits bekannten Frau Günther habe ich auch angeboten, sie in unserer Sendung zu ihrem Tun zu interviewen. Ich hatte ihr sogar einen Hörfunk oder einen Fernsehauftritt angeboten. Doch leider kam bisher noch keine Antwort.
Wir müssen gemeinsam diese Aasgeier ausräuchern. Die Chancen dazu stehen wohl gar nicht so schlecht, weil es mittlerweile auch Richter gibt, die wissen, um was es da geht. Wenn man die normale Betrachtung der Juristen sieht und wie sie sich gegenseitig mit Samthandschuhen anfassen, dann kann man nicht verstehen, wie Richter junge Leute zu hohen Strafen verurteilen, weil sie gar nicht kapieren, was sie getan haben. Solche Abmahnungshaie können ganze Familien durcheinanderbringen. Wieso lassen Richter Abmahnrechnungen über 1600 Euro zu? Wieso fragen sie nicht nach, was der Fordernde dafür getan hat und lassen sich nicht vom fiktiven Streitwert von 100.000 Euro blenden. So können wir doch nicht in Frieden zusammenleben.

Ich werde einmal den Vorschlag unterbreiten, einen ähnlichen Fall bei einer Nachmittagssendung verhandeln zu lassen. Sei es nun Barbara Salesch oder Alexander Holt; die Problematik ist alltagstauglich und kann daher auch in der Öffentlichkeit breit getragen werden.
Ich rede hier nicht dem Wildwuchs. Natürlich machen sich junge Leute strafbar, wenn sie ihre eigene Festplatte zum Tausch anbieten. Doch wissen die alle, dass sie da etwas falsch machen? Einen Schuss vor den Bug unterstütze ich auch. Aber bitte keine 2000 oder 3000 Euro, sondern maximal 50 € für den Ersttätet.
Ja, dann fällt es schwer, abzockende Rechtsanwälte einzuspannen, die von utopischen Streitwerten träumen.



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