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21.05.2008
Auch im Urlaub muss man planen (Wolfgang Back)

Ist nun morgen Feiertag in der Schweiz - oder nicht. Das gehört sicherlich nicht zur Allgemeinbildung. Wie sieht es überhaupt mit den Feiertagen in der Schweiz aus? Stimmt es, dass die Deutschen darin Weltmeister sind?



Was hätte man früher gemacht? Am besten wohl die Leute befragt. Oder einfach abwarten - dann wird man es ja merken. Heute ist mit Hilfe des Internets fast alles lösbar. Als Suchwort Fronleichnam Schweiz? eingegeben und schon kommen tausende Treffer. Das Ergebnis: In der Schweiz ist Fronleichnam ein normaler Werktag.

Diese kleine Recherche brachte mich auf die Idee, einmal nachzulesen, wieso es bei uns so ein "komischer" Feiertag ist. Hier ist er gesetzlich und dort kümmert sich niemand darum. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich mir noch nie über diesen Tag Gedanken gemacht. Wie kann ich eigentlich einen Tag feiern, wenn ich gar nicht weiß, was ich feiern soll. Es kann ja nicht sein, dass mein einziges Wissen darüber aus "Happy Kadaver" besteht.
Es ist schon komisch, wie sich die Religionsverteilung in Deutschland an diesem Tage geographisch verteilt. Fronleichnam ist ein katholischer Feiertag und deshalb in folgenden Ländern ein ausgewiesener Feiertag.
Fronleichnam ist gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Thüringen.
In Sachsen nur in bestimmten Gemeinden im Landkreis Bautzen und im Westlausitzkreis.
In Thüringen: Der Innenminister kann durch Rechtsverordnung für Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung Fronleichnam als gesetzlichen Feiertag festlegen. Bis zum Erlaß dieser Rechtsverordnung gilt der Fronleichnamstag in denjenigen Teilen Thüringen, in denen er 1994 als gesetzlicher Feiertag begangen wurde, als solcher fort.
Eines steht jetzt schon fest: Je mehr ich mich mit dem Sinn und dem Inhalt der Feiertagsidee eines Fronleichnams beschäftige, dest mehr erwächst die Erkenntnis, dass ich zumindest in diesem Jahr in der Schweiz sein werde. Denn dort gibt es nichts zu feiern - und das ist auch gut so.

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