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02.06.2008
Das war heute wieder frustrierend (Wolfgang Back)

So ganz kann ich die Wirkungsweise eines Access Points nicht verstehen. Was ich in den immerhin bereits 3 Wochen in der Schweiz erlebt habe mit der Nutzung fremder Netze passt nicht so ganz in mein Weltbild.
Einmal erlebe ich, dass ich mich mit 5 MBit/s oder gar mit 8 MBit/s bewegen kann und dann fällt alles wieder zurück auf Werte, die ein Surfen nahezu ausschließen.
Ich gehe nicht davon aus, dass der WLan-Betreiber ständig mit seinem Router herumläuft und ihn mal hier und dann wieder da betreibt. Mittlerweile könnte es natürlich sein, dass die nunmehr neu ankommenden Gäste so Typen sind, wie ich selbst und gierig nach einer Verbindung suchen.
Dann müsste man sich den Anschluss teilen. Doch wie die Verteilung stattfindet wäre dann nicht einsehbar. Jedenfalls trägt das Wetter seinen Teil zur Qualität der Verbindung bei. Zweimal konnte ich feststellen, dass bei einem Gewitter gar nichts bei mir ankommt. Da machen diese "korrupten" elektromagnetischen Wellen ganz einfach keine Anstalten, ihren Dienst zu versehen. Auch bei manchen Regenwetterlagen läuft nicht viel. Bei Sonne und trockenem Wetter erhöhen sich die Chancen auf einen guten Empfang. Meine Verbindung zum vermuteten Access Point läuft durch ein Blättergebüsch einer Palme im Garten. Das kann durchaus sein, dass das feuchte Blätterwerk eine Bremse darstellt. Ich werde es weiter beobachten.

Hier in der Schweiz ist man offensichtlich sehr viel liberaler mit der Verwendung von Access Points. Nicht nur, dass ich aus vier ungesicherten Netzen die Auswahl treffen kann; wenn ich zur Piazza am See gehe, so zeigt jedes Lokal sein Internet an. Einige kommen im Browser und melden:"Den Zugang erhalten Sie im Lokal". Andere Netze sind völlig frei und laden zum Surfen ein.
Da fällt mir wieder dieser deutsche Richterspruch, wo jemand als Schädling verurteilt wurde, weil er das WLAN des Nachbarn nutzte, das dieser jedoch nicht verschlüsselt hat. Nun ist doch Verschlüsseln keine Kunst, selbst wenn man nur schwache Schlüssel benutzt. Doch natürlich ist ein Netz, das sich als "nicht frei" gibt absolut tabu. Doch wenn jemand seine Leistung zur öffentlichen Nutzung und als Werbung für sein Geschäft einsetzt, dann sollte die Nutzung möglich sein.
Würde ich mehrere Monate hier verbringen, dann wäre ich mit der jetzigen Situation nicht zufrieden. Auch wenn ich manchmal gute Durchsätze habe, so ist dies doch sehr abhängig vom Wetter und anderen Gegebenheiten. Natürlich würde ich mir eine eigene Flatrate zulegen; obwohl hier noch nicht der Preiskampf so recht begonnen hat. Irgendwie habe ich gelsen, dass eine 300 kbit/s Flatrate für 9 Franken im Kabek zu haben ist, Wenn es dann schneller wird, dann muss man 49 Franken in Bewegung setzen.
Eigentlich warte ich darauf, dass man sich eine europäische Flatrate zulegen kann, die auf UMTS oder HSDPA aufsetzt. Dann ist der Laptop immer online und man kann Mails und Inhalte bestens bedienen. Immerhin kann man in Deutschland eine solche Flat für 34 Euro im Monat nutzen.
Da diese Aussicht ein nicht erfüllbarer Wunsch ist, muss ich ,meine Zeit in der Schweiz wahrscheinlich in gewohnter Weise zu Ende bringen.
Ich werde jedoch bei den entsprechenden Fernsehsendern die Anregung weitergeben, dass man ein WLAN Wetterbericht in die Nachrichtensendungen integriert. Würde mir helfen, wenn ich folgende Nachrichten empfangen könnte:

"WLAN - Wetter in der südlichen Schweiz mit Einschränkung des Empfangs einfacher Signale. Surfen völlig unmöglich in der mit Gewitter belasteten Gegend. Offene Netze werden erst wieder bei Beruhigung der Atmosphäre nutzbar sein. Balkonbesitzer müssen au eine teilweise Konnektivität stzen."

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