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25.08.2008
Dass mir das immer passieren muss. (Wolfgang Back)

In punkto Computerkaputtmachen bin ich ein gebranntes Kind. Wenn ich alles zusammenrechne, dann sind das schon ein paar Tausend Mark oder Euro, die ich da versemmelt habe. Das fängt an mit einem Laptop, den ich zu lange im Auto der Sonne ausgesetzt hatte - futsch. Das ging weiter mit einem Notebook, das ich an einen falschen Car Adapter angeschlossen hatte - futsch. Es folgte ein Crash eines Thinkpads von 10.000 Mark, weil dieser sehr plötzlich den Küchenboden gesehen hat.
Es folgten einige alkoholische Eskapaden. Diese dummen Rechner wollten einfach nichts mit Wein zu haben. Eine Tastatur in Hongkong für 22.50 Euro und 3.80 Porto machte den Knockout zu einem verträglichen Schaden. Nach dem Alkohol kam der Kaffee. Der nagelneue Sony Vaio, den ich zur CeBit mitgenommen hatte, wurde Opfer einer Ladung Kaffee. Obwohl ich schon ruckzuck die richtigen Schritten unternahm - sofort den Akku raus, ausschalten , auf den Kopf stellen - es nützte nichts: der Kaffee fand seinen Weg in viele Ecken.
Der Erfolg der Aktion war leider nicht wegzureden. Es fehlten ein paar Buchstaben, das DVD Laufwerk wollte nicht mehr und die Soundkarte hatte ihren Geist aufgegeben. Ich dachte dann, dass es wohl eine Frage der Zeit ist, bis alle Funktionen zurückkommen. Das traf allerdings nur teilweise bei den Tasten zu. Es erholte sich das kleine Notebook - bis auf das x. DVD und Sound waren ebenfalls noch futsch. Das mit dem Sound konnte ich noch gut überbrücken. ich besorgte mir aus Hongkong eine USB Soundkarte für 1 Euro und 3.80 Porto. Das war dann völlig o.k. Ab und zu lief sogar das DVD Laufwerk. Immer dann, wenn der Rechner kalt war, konnte man etwas damit anfangen.  Ich habe dann mehrmals versucht, das Notebook auseinanderzunehmen und stieß immer wieder an meine Grenzen. Ich wollte auch nichts mit Gewalt zerstören.
Erst vor kurzem schaffte ich es dann, Oberschale und Unterschale so wetwa 5 cm auseinderzubiegen. Ich war jetzt beseelt von dem Gedanken, den Kaffee auf eine besondere Back'sche Methode aus dem Gerät herauszuholen. Dass der Kaffee auf der CeBit von dem amtierenden Weltmeister für Kaffeeröstung gebraut wurde, spielte hier jetzt keine Rolle. Ich dachte mir, wenn ich den Computer in ein geschlossenes Gebilde verfrachte und mit einer Reinigungsflüssigkeit arbeite, die nicht mit dem Notebook  in Verbindung kommt, dann sollte man einmal die Reaktionen abwarten.
Teil 1 der Aktion:



Hier sieht man den Lösungsansatz. Ein größerer Plastikbeutel beinhaltet den Vaio vollständig. Er wird mit einer Klammer (grün) luftdicht verschlossen. Und jetzt wird die Sache sich selbst überlassen.



Nach etwa 3 Stunden in Ruhe sah der Beutel so aus. Das machte irgendwie Hoffnung. Da muss ja etwas passiert sein, denn Isoprpylalkohol ist weiß und nicht so kaffeebraun. Alle Lichter standen auf "Grün". Und dann passierte es natürlich wieder. Bei der Beendigung der Aktion fiel mir der Vaio platschbumm auf den Terrassenboden.
Erfolg: Platte hin und somit waren fast alle Versuche zu Ende. Die Platte kostet 105 Euro. Kann man ja bei fast 2000 Euro gerade noch einmal opfern. Mut machte mir auch, dass die letzte Knoppix CD oder DVD von der CeBit tatsächlich hochkam. Selbst die Maus machte einen guten Eindruck - aber ohne Festplatte ist auch Knoppix nicht besonders interessant. Dass aber jetzt immerhin schon einmal das DVD Laufwerk seinen Dienst versah, ist ein gutes Ohmen. Doch das heißt noch nicht: Erfolg auf allen Linien. Was die Tatatur später dazu sagt, steht noch in  den Sternen.
Sicherlich ist diese "teure" Kur nicht jedermann zu empfehlen. Es kann bei diesen feinen Notebookstrukturen eigentlich nur schief gehen. Freuen Sie sich an meinem Bericht und lassen Sie die Finger davon, es mir nachzumachen. Ich werde weiter über die Erfolge berichten.



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