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27.08.2008
Noch ist nichts passiert. (Wolfgang Back)

Der neue VAIO ist angekommen und es kann wieder weitergehen. Ich habe in die saure Gurke gebissen und habe ein neues Gerät bestellt. Mittlerweile ist es 700 Euro billiger als das CeBit - Kaffee - Gerät. Aber 1289 Euro sind ja auch noch ein Wort für ein so kleines Gerät. Doch was will man machen, wenn man sich in etwas verliebt hat. So ist der Bildschirm einmalig klar und lichtstark. Ich konnte das in der Schweiz im Sommer ausprobieren. Bei stärkster Sonneneinstrahlung konnte man noch damit arbeiten. Irgendwie ist das Display als LED Anzeige bezeichnet. Irgendwie habe ich das jetzt so verstanden, dass es keine Hinterleuchtung gibt, die LED's leuchten selbst.
Aber es war wieder ein zeitraubendes Opfer an Bill Gates, obwohl der ja jetzt nicht mehr für alles verantwortlich ist. Bis ein neuer Rechner arbeitsfähig ist, dauert es schon ein paar Stunden. Bis die nötigen Sicherheitsprogramme installiert sind und die Grundprogramme auf die Platte gebracht wurden, sind sicherlich drei Stunden weg. Bis man die Testversionen von Microsoft und Norton runtergeschmissen hat, ist schon wieder eine halbe Stunde futsch.
Bei all diesen Arbeiten wird einem wieder bewusst, dass der Provider schon sehr tiefgreifend meine Downloads beschränkt hat. Für das selbe Geld bekomme ich heute weniger Bandbreite und lese immer wieder in den Angeboten  astromische Anschlußwerte. Ich hatte 16 MBit/s bestellt, bekam aber nur 6 MBit/s und jetzt wurde ich brutal nach unten gestuft auf 2 MBit/s. Das geht natürlich in Ordnung, wenn man seine Mails macht; doch bei größeren Downloads (wie jetzt bei der Neuinstallation) geht einem das doch auf den Keks. Aber es ist ein  allgemein es Problem. Man sollte bei einem Neuabschluss auf die Formulierung achten. Bei arcor bin ich natürlich auf die Formulierung: ..... bis 6 MBit/s hereingefallen. Bei einem Prospekt von Unity Media (also Kabel) habe ich im Flyer gelesen: Bandbreite 20 Mbit/s. Das ist natürlich eine gefährliche Aussage. Denn dann hat man evtl. auch eine Chance auf eine verfrühte Sonderkündigung. Doch wer bietet einem heute noch so hohe Verbindungsdaten? Alles, was über das Telekomkabel kriechen muss, dürfte die entsprechenden Probleme mitbringen.

Es ist auch schön, wenn alles einmal funktioniert. Alle Tasten tun das, was sie tun sollen und selbst der Sound kommt über die eigenen Lautsprecher. Ist zwar kein Hochgenuss, doch es reicht für die normalen Anwendungen. Jetzt ist demnächst der zweite Vaio an der Reihe. Wenn die Festplatte in der nächsten Woche da ist, dann geht der Zusammenbau los. Und dann hoffe ich auf eine Wiedergeburt, obwohl ich doch tiefe Zweifel an der Selbstheilung habe.
Wenn er es nicht mehr tut, dann habe ich lediglich ein Ersatzteillager mit hohem Niveau vorliegen. Das Displqay als Ersatzteil kostet schon einmal 600 €, der Akku macht 200 €, die Festplatte 110 €. Die Tastatur soll 125 € kosten. Das Netzgerät soll astronomische 150 € kosten. Wenn ich das alles zusammenrechne, dann habe ich das Mainboard mit Prozessor kostenlos, auch das Karbonfasergehäuse kostet nichts. Sonst noch was? Na ja, die eingebaute Kamera, das Bluetooth Modul, den WLAN Adapter und das Touchpad könnte man vielleicht noch schrottplatzmäßig ausschlachten.
Und den Restkaffee des Röstweltmeisters ist natürlich mehr wert, als alle aufgezählten Einzelpreise.

Apropos: dieser Text wurde natürlich mit dem kleinen Vaio geschrieben. Hoffentlich nicht zum letzten Mal.

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