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11.09.2008
Einmalig auf der Welt (Wolfgang Back)

Die Köpfe rauchten, die Dateien gingen hin und her. Und immer wieder war noch etwas auszubessern. Heute haben wir das Projekt geschlossen und wollen es gut sein lassen. Das klingt so, als hätten wir in Konkurrenz zum CERN Projekt einen LHC (Large Hadron Collider) gebaut. In Wirklichkeit ist es jedoch "nur" eine eierlegende Wollmilchsau geworden. Das Projekt Jubiläums DVD wurde zu einem "Never Ending" Projekt.
Mittlerweile sind wir einigermaßen sicher, dass es auf der ganzen Welt kein solches Projekt je gegeben hat und vielleicht nie geben wird. Aus der Vistakopie, die ich anfertigte wurde jetzt eine DoppelDVD, die fast nicht ausgereicht hätte, um alle Player darauf abzubilden. Ich schüttelte immer häufiger den Kopf, wenn Rolf Dieter Klein mir wieder am Telefon eienen neuen Horrorbericht gab. Um noch einmal die Vorstellungen zusammenzufassen. Die DVD soll nunmehr alle derzeitigen Plattformen bedienen können. Dazu gehören eben ein paar Windowsversionen bis zurück zum WIN95, eine Linuxversion, die verschiedene Distributionen bedienen kann und eine Apple Version für verschiedene OS Versionen.


Und jetzt kommt noch das größte Problem: Auch die DVD Player sollen mitspielen können. Und da ist so einiges an Munition versteckt. Zunächst einmal können diese zum Teil gar kein MPEG verarbeiten, weil sie auf Video getrimmt sind. Auch unsere 101 Audiofiles (0-100) hätten manchem Player stark zugesetzt, da diese nur bis 100 Files ausgelegt sind. Andere aber wiederum gar keine Audiofiles abspielen. Die Lösung war dann: Man stellt pro Folge ein Bild als ein Frame ein und deklariert es als Video. Dieses Video hat dann zwar nur 1 Bild, aber 30 Minuten oder gar 60 Minuten Audio. Nun muss man das Ganze natürlich zusammenführen, damit ein Player alle Folgen verarbeiten kann. Ein gängiges Programm ist Adobe Encore.
Der Spass ist nicht ganz billig. RDK hat gerade für das neue Update 2400 Euro zahlen müssen. Doch dazu kommen wir noch. Die Vorgängerversion war Encore 1.5.1. Dieses Programm hat zwar nür mürrisch seine Arbeit germacht; doch am Schluß kam eine verwertbare Version heraus.
Doch wenn man schon die neueste Version zur Verfügung hat, dann will man natürlich das modernste Produkt abliefern.
Und siehe da: Encore CS3, das neueste Produkt, kann es nicht. Das Sonic Modul meldet einen Core Fehler. Doch bis dieser Fehler kommt, hat das Programm sich auf 70 GByte Plattenplatz aufgeplustert. Beim Versuch, die Files zusammenzubauen, stürzt es ab. Alle neuen Versuche führten zum selben Ergebnis. Also: Adobe Entwickler hingehört. Der CCZwei ist Euer Stolperstein.
Somit mussten wir wieder einen Schritt zurückmachen und die Version 1.5.1 einsetzen. Damit sollte es allerdings überall laufen. Ich habe zumindest alle meine Rechner, auch mit virtuellen Maschinen, ausprobiert und gar zwei Standalone DVD Player damit erfolgreich gefüttert. Auch im Forum wurde fleißig getestet.
Damit bekommen Sie einmaliges Produkt in die Hände, das viele Irrwqege durchlaufen hat, um dann nach einem halben Jahr Verzug in den Olymp aufzusteigen.


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