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16.09.2008
Von Phantasy zu Reality (Wolfgang Back)

Nachdem gestern noch eine wahrlich schauerliche Geschichte Gegenstand des Blogs war, soll heute die Realität einkehren. Wir haben heute mehrere Sendungen gemacht und stellten immer wieder fest, dass uns ein Thema nicht mehr loslassen wird: Datensicherheit und Datenklau.

Wenn man sich die Gebaren mancher Netzteilnehmer ansieht, dann glaubt man, dass Datenschutz eine Luxuseinrichtung ist, die man besser über Bord wirft. Da haben wir vor ein paar Tagen den letzten Angriff auf unsere Daten mit der Vorstellung des neuen Browsers Chrome erlebt. Wer sich diesen Browser auf seine Computer lädt, der geht ein Risiko ein. Fortan wird das Surfen zu einem nicht mehr rein privaten Vergnügen. Einige bekannte Datensammler surfen mit. Nicht etwa, dass sie Personal abstellen, um die Kommunikation zu beobachten.
Die Ausspähung geschieht viel subtiler: Robots hören und lesen alles mit und sie sind auf Schlüsselwörter getrimmt, die von einer Zentrale vorgegeben sind. Brav liefern die dummen Maschinen ihre Erkenntnisse ab. Die gespeicherten Schlüsselwörter werden freigegeben und werden dem abgehörten Account zugeordnet. Nach und nach sammelt sich das komplette Datenbild der Person, die jetzt den Fängen der Werbung nicht mehr entrinnen kann. Alle Gewohnheiten und auch die gesundheitlichen Probleme sind nach und nach eingekreist worden.
Es ist nicht trivial, aus den vielen Daten die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Am Anfang werden wir noch viele Fehler ausfindig machen - doch mit der Zeit werden die Ergebnisse immer besser werden. Wir werden immer durchsichtiger und maroionettenhafter. Wir haben mit Google schlechte Erfahrungen gemacht.
Weil ihnen unsere Art nicht gefiel, schmissen sie uns einfach aus Google Adsense raus. Ohne Begründung, ohne Vorwarnung - einfach so. Gleichzeitig verloren wir 1 oder gar 2 Ranking Punkte. Die haben eigentlich damit gar nichts zu tun. Aber vielleicht gehört auch das zur Strafe. Dann sollte man allerdings das Zustandekommen des Ranking besser und ehrlicher erklären.
Diese Entwicklung stimmt uns nicht gerade googlephil, falls es dieses Wort schon gibt.


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