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21.09.2008
Maschin kaputt! (Wolfgang Back)

So geht es einem, wenn man eine Sendung aufzeichnet, die immerhin schon eine Woche alt ist. In der Zwischenzeit kann sich die Welt verändern. So geschehen vor kurzem im CERN in der Schweiz. Der große Versuchsaufbau des LHC musste gestoppt werden und die Versuche wurden für 2 Monate auf Eis gelegt.

Teilchenbeschleuniger LHC für zwei Monate außer Betrieb
Nur zehn Tage nach seinem Start muss der weltgrößte Teilchenbeschleuniger LHC für zwei Monate abgeschaltet werden. Ein Teil der Anlage müsse repariert werden, sagte der Sprecher des Atomforschungszentrums CERN in Genf. Der Beschleuniger war bereits am Donnerstag wegen Stromproblemen abgeschaltet worden. Am Freitag wurde er zwar wieder hochgefahren, dann jedoch wegen neuer Probleme abermals gestoppt.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Was sind schon 2 Monate in einem 14 Milliarden Jahre alten Universum. Die morgige Sendung dürfte dennoch hochinteressant sein, denn der geplante Versuch wird von einem Fachmann anschaulich erklärt.

Apropos: zur letzten Fernsehsendung gab es irgendwo wohl einen Aufruf sich bei uns per Mail zu beschweren über die Themen der Sendung. Alle Beschwerdeingaben sind ohne Email Adresse und haben den gleichen Tenor. Irgendjemand rief wohl auf, das Thema Logistik zu boykotieren. Die Nachrichten ohne Email haben auch einen Vorteil: man kann sie getrost löschen - denn wo soll man hinschreiben?

Ich kann mir schlecht vorstellen, dass alle, die geschrieben haben, schon so gut mit der Materie vertraut sind, dass dies alte Kamellen für sie waren. Wer nicht erkennt, dass gerade in der Logistik ein Hauptmotor für unser Land geschaffen wird, der sollte lieber ruhig sein und zugeben, dass er von der Sache nichts versteht.

Wer einen Prof. ten Hompel dazu bewegen kann, unser Studio aufzusuchen, der muss schon das Vertrauen erworben haben. Ich stehe voll und ganz dahinter, dass wir dieses wichtige Thema eingebracht haben. Gerade entsteht in Dortmund und Umgebung ein äußerst wichtiger Schritt zu einer modernen Auffassung zu einer neuen Technologie. Wenn es in Zukunft neue Arbeitsplätze gibt, dann werden sie durch solche Maßnahmen geschaffen.

Da wird bemängelt, dass die Filme zur Erklärung des "Internet der Dinge" langweilig gewesen seien und vor allem: dass sie nicht von uns gemacht worden wären.
Was eigentlich verlangt man noch von uns? Wer sich durchliest, wie wir aufgestellt sind, der muss verstehen, dass wir die Welt nicht aus den Angeln heben können. In einem ein paar Tage zurückliegenden Blog wird das beschrieben.

Vor allem dann, wenn man einmal um Hilfe aufruft, dann kommen einige zaghafte Mails. Doch aus allen Kontakten wurde bisher nichts - absolut nichts. Irgendwie scheint man seiner eigenen Courage nicht mehr zu trauen, wenn es ins Detail geht. Sicherlich hat sich bisher auch keiner der Kritiker an unserem Tun als Helfer beworben.

Die Arbeit für den CCZwei macht mir persönlich sehr viel Spaß; doch man merkt vielleicht auch die wachsende Distanzierung zu manchen konzertierten Angriffen, die oftmals nicht sehr durchdacht sind. Mein Rentnerdasein erfüllt mich mit viel Freude; vor allem, weil ich machen kann, was ich will. Und da könnte es sein, dass ich da dem einen oder anderen Angebot mich gewogen zeige.


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