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06.10.2008
Heute wieder neue Sendung (Wolfgang Back)

Die Sache mit dem ePass Hack am Amsterdamer Flughafen Schipohl führte immerhin zu Reaktionen aus der Politik. Das ist auch gut so. Hier noch einmal der Link zum Teil 1:
http://derstandard.at/?url/?id=1220459511597

Im Grunde genommen ist es unglaublich, wie primitiv die Sicherheitsfunktionen ausgeführt sind. Dass noch nicht einmal das Land gecheckt wird und man mit einer Phantasienationalität als "Guter" gecheckt wird, ist schon ein Datenskandal.
Hier gibt es eine Reaktion zu lesen:
http://derstandard.at/?id=1220459979054

Eigentlich würde ich gerne in unserer Sendung ein Interview mit Jeroen van Beek machen, der diese Geschichte ausgeführt hat. Er ist irgendwie Sicherheitsberater am Amsterdamer Flughafen Schipohl.
Heute suchte ich im Internet herum, um evtl. eine Email Adresse zu finden.
Die fand ich dann auch. Ich schrieb dann eine kurze Mail, in der Hoffnung, dass ich den Richtigen gefunden habe. War aber nicht der Fall. Der Angeschriebene antwortete postwendend: "Bin ich leider nicht". Ich habe es dann noch mit Phantasienamen probiert - doch alle kamen zurück.

Manchmal hat man ja Glück, wenn die Community befragt. Kennt jemand die Kontaktdaten von Jeroen van Beek? Email oder Telefon?
Mal sehen, ob es klappt.

Ich recherchierte dann bei der holländischen Telekom, ob ich dort vielleicht 17 Millionen Datensätze kaufen könnte. Dann hätte ich selbst nach suchen können. Wir wurden uns aber über den Preis nicht einig.

Was ist eigentlich mit der Telekom los? Wieso passieren immer dort die Pannen. Abhören der Aufsichtsräte, Auftauchen von 17 Mio. Daten auf dem Schwarzmarkt. Dass da auch sogenannte Promis davon betroffen sind, interessiert mich nicht. Vielleicht tut es vor allem bei Politikern gut, wenn sie einmal am eigenen Leibe verspüren, was mit einer unangemessenen Datenwut so alles passieren kann.

Was ich von dem Vorpreschen von Volker Beck(Grüne) halten soll, der ja jetzt fordert, die Vorratsdatenhaltung wieder abzuschaffen, weiß ich noch nicht so genau. Warum er gerade sich so aus dem Fenster hängt, kann ich nicht einschätzen. Bisher ist er mir als engagierter Datenschützer noch nicht aufgefallen. Mir wäre es schon lieber gewesen, wenn ein Kurt Beck dieses gefordert hätte. Aber was ist eigentlich mit unserem Bundesdatenschützer? Peter Schaar muss doch eigentlich scharf reagieren und Konsequenzen fordern.

Noch immer mangelt es am übergreifenden Verständnis der Materie. Datenschutz ist ein nicht greifbares Thema. Hand aufs Herz: Wer verlässt sein Büro am Abend und schließt seinen Rondomat ein, der die Karteikarten seiner Kontaktpersonen enthält. Am nächsten Morgen hat die Putzfrau alle Zeit, um die Kontakte zu prüfen, evtl. Kontakte zu stehlen.

Wer hat das Datenschutzgesetz richtig gelesen? Wann handelt es sich um eine schützenswerte, personenbezogene Datei. Diese wäre nämlich dem Landesdatenschutzbeauftragten zu melden. Ob eine privat geführte Kontaktdatendatei schon dazu gehört, kann ich nicht beurteilen. Doch leicht kommen hier bei besonders intensiv speichernden Zeitgenossen schon ein paar tausend Kontakte zusammen. Meldepflichtig?

Auch heute Abend haben wir wieder einige kritische Punkte anzusprechen, die noch lange nicht gelöst sind. Peter Welchering berichtet über kritsche Infrastrukturen. Wenn Sie nicht wissen, um was es sich da dreht; dafür gibt es ja die Sendung. Hightech im Sport ist ein spannendes Thema, das aufzeigt, wie sehr sich Wissenschaft in eine Betätigung einklinkt, die eigentlich nur Spaß machen sollte.

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