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15.10.2008
Das freut einen so richtig und muntert auf (Wolfgang Back)

Offensichtlich gibt es Leute in unserem geneigten Publikum, die das Wort Logistik mit aufbrausender Abneigung empfinden. Und dann schreibt man (natürlich ohne Antwortmöglichkeit, sprich emailadresse) die untenstehende Meldung und meint damit, diesen penetraten Moderatoren jetzt eine ausgewischt zu haben.

Selten habe ich Journalisten gesehen, die so konsequent das Publikumsinteresse missachten und ihren eigenen thematischen Vorlieben, alles unterordnen. Wenn Sie das \"Internet der Dinge\" so überaus interessant finden, dann lesen Sie doch ein Buch darüber (als Rentner sollten Sie die Zeit dafür problemlos erübrigen können), aber penetrieren Sie bitte nicht Ihr ansonsten geneigtes Publikum ständig damit. Ich hoffe Sie können ehrliche Kritik vertragen.

Da ich nicht persönlich antworten kann (keine emailadresse), stelle ich es jetzt hier öffentlich. Zunächst einmal sei festgehalten: wir unterliegen keinerlei Zwängen, was die Themen angehen. Unser Audiocast wird quasi ehrenamtlich mit viel Mühe und Arbeit produziert. Unsere 1,4 Millionen (steigende Tendenz) monatliche Downloads sprechen eine eigene Sprache. Wenn wir in den letzten Ausgaben mehrmals über das Thema Logistik berichteten, dann stand es bei uns im Fokus.
Wir brachten zu dem Thema die besten Leute vor das Mikrofon / Kamera, denen man durchaus zuhören konnte.
In der letzten Sendung war es immerhin der Vizepräsident des großen Bitkomverbandes, der zu uns ins Studio kam. Auch Prof. ten Hompel kam zu uns nach Düsseldorf ins Studio.

Und noch etwas muss ich hier bemerken: die Logistik ist derzeit das größte Thema in der Wissenschaft und wird von allen Seiten betrachtet. Logistik ist auch der Motor für zukünftige Arbeitsplätze. Logistik ist eine Technologie, in der Deutschland noch führend ist.
Mit solchen Zuschauern, von denen es vielleicht 4 oder 5 von gibt, werden wir den Vorsprung schnell verlieren.

In einer der nächsten Sendungen berichten wir über den Bundeswettbewerb Informatik 2008. Und was glauben Sie wohl, was die Endaufgabe war? Die Schüler mussten ein komplettes Logistikproblem lösen.

Es gab schon einmal eine konzertierte Aktion, die mir die Freude an der Arbeit vermiest hat. Als ich den Einsatz von elektronischen Wahlmaschinen nicht in Bausch und Bogen verteufelt habe. Doch auch diese Kampagne konnte man ohne Schaden verkraften. Heute redet keiner mehr darüber.
Schade, dass wir ab morgen nur noch eine Million 399 Tausend 999 Zuhörer haben werden.

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