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27.10.2008
Jetzt geht dieser Mist doch wieder los (Wolfgang Back)

Heute bekam ich eine Rechnung aus Dubai. Ich war zwar schon dort, doch glaubte ich eigentlich alles im Hotel bezahlt zu haben. Nein, 79,80 € will jemand von mir haben. Aus Dubai kann ja eigentlich kein Betrüger kommen, weil denen ja mindestens die Hände abgehackt werden, wie man so hört.
Bezahlen soll ich für ein 12 monatiges Abo einer dubiosen Website: netarena.tv. Die Eingabe von netarena alleine brachte bei google 74.000 Einträge. In jedem Abstract konnte man das Wort Betrug lesen.
Was ich nicht wusste ist, dass Dubai gar nicht weit weg ist, denn der Poststempel ist aus 32051 Herford. 35 Cent hat das immerhin schon gekostet. Das wird den Geschäftsführer wahrscheinlich auch noch mehr kosten. Wollen Sie wissen, wie der heißt?: Gabriel N.C. und er firmiert natürlich unter einem Postfach P.O. Box 122563. Zumindest werde ich einmal die Botschaft in Dubai anschreiben und denen von diesem betrügerischen Postfach berichten. Die mögen es gar nicht, wenn man den Namen Dubai in Verruf bringt. Der Geschäftsführer sollte vielleicht sofort Dubai verlassen, sonst ... (die Geschichte mit den Händen).
Ich habe noch bis zum 2.11. 08 Zeit, um den Betrag zu überweisen. Die Geschichte wird natürlich fortgesetzt.



Botschaft der
Vereinigten Arabischen Emirate
Hiroshimastr. 18-20
D-10785 Berlin
uae@uaeembassy.de

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass hier in Deutschland Betrügereien laufen, bei denen man sich ausgibt, den Geschäftssitz in Dubai zu haben.
Diese Firma agiert hier in Deutschland, indem sie unberechtigterweise Rechnungen in Höhe von 79,80 Euro für nicht erbrachte Dienstleistungen verschickt.
Die Firma schickt zwar die Post aus Herford/Deutschland, firmiert aber unter folgender P.O. Box
RS Web Services (JPC)
P.O. Box 122563 Dubai / United Arab Emirates
Geschäftsführer Gabriel N.C.
An all dem merkt man, dass hier keine seriösen Geschäfte abgewickelt werden.

Es kann nicht im Sinne der VAE sein, dass Ihre Bonität von solchen Betrügern unterminiert wird.
Parallel zu dieser Email faxe ich Ihnen die Rechnung zu: 030 51651-900

mfg wback@web.de

Und dann geht es gleich weiter. Die Bahn, die mal zur Börse wollte, schickt mir eine Mahnung. Ich hätte zwar die Bahncard 25 bereits erhalten, aber noch nicht bezahlt. Wohlgemerkt eine Mahnung, nachdem ich per Email einen Auszug meiner Kontenaktivitäten geschickt hatte. Darauf ist klar zu sehen, dass ich am 4. August bezahlt hatte. Jetzt will sie mir ein Inkassobüro auf den Hals schicken. Ob da die berüchtigten Russen kommen?
Toll ist auch der Absender: Serviceteam Forderungsmanagement Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Buchungstag:  04.08.2008
Valuta:  04.08.2008
Betrag in EUR:  55,00 S
Auftraggeber/Zahlungsempfänger:  WOLFGANG BACK
Vorgang:  UEBERWEISUNG
Empfänger/Zahlungspflichtiger:  DIE BAHN
Konto-Nr.:  152517108
BLZ:  10010010
Verwendungszweck 1:  708141016287188 BC
Verwendungszweck 2:  2008004284284659 RN
Verwendungszweck 3:  Verwendete TAN: 897326


Und da ich mich durch die ständigen Mahnungen belästigt fühle, habe ich eine Rechnung geschrieben.

Köln, 26. Oktober 2008
Bahn Card Service
60643 Frankfurt am Main
www.bahn.de

Rechnung:

Für die von mir unberechtigt und aufgrund Ihrer fehlerhaften Buchführung verlangte Beweisführung darf ich 1:30 Stunden in Rechnung stellen.
Ich bitte den Betrag von 300.- Euro für meine Bemühungen auf mein Konto bei der xxxxbank Köln, 123456789, BLZ: 1234567 zu überweisen.

mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Back



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