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07.11.2008
Es hat gewirkt und das wars dann auch! (Wolfgang Back)

Der Blödsinn, der im letzten Blog von mir reingeschrieben wurde, hat gewirkt. Heute Morgen war wieder eine Email da, die nun verkündet, dass er oder sie nicht zum Dauerabonnenten werden will und deshalb den CCZwei verlassen wird. Übrigens hatte die Nachricht eine tschechische IP Adresse. Da hat jemand wirklich Angst, aufzufallen. Er/Sie will sich aber wieder melden, wenn ich es zu bunt treibe. Wie er/sie das merken will, ohne den Blog zu lesen, weiß ich allerdings nicht. Schlussstrich!

In der übernächsten Sendung kommen wir wieder dem Wunsch vieler Zuhörer nach, die sich von Zeit zu Zeit auch monothematische Sendungen wünschten. Dann werden wir das Thema Klimamodell behandeln und werden vor allem auf eine äußerst überraschende Methode stoßen, wie man die Existenz eines Tsunamis relativ schnell messen kann. Mit Dr. Michael Bittner von der DLR in Oberpfaffenhofen haben wir einen ausgezeichnet gut erklärenden Wissenschaftler gefunden. Ich wurde auf das Thema aufmerksam, als ich in Garmisch die Lokalzeitung studierte und dort einen Artikel über die Tsunami Detektion fand. Es wurde nicht allzuviel an Fakten vermittelt. Doch ein Satz interessierte mich besonders: Die Temperatur wird in 85 km Höhe gemessen. Wie das denn? Schicken die Raketen nach oben? 85 Kilometer ist doch schon ne ganze Menge und liegt wohl in der sogenannten Mesopause, zumindest in der äußeren Atmosphäre.



Das Schema zeigt in etwa die Funktion. Entsteht ein Tsunami, wenn tektonische Platten sich meist vertikal verschieben, so wird das dabei entstehende Schallereignis als Infrasound an die Atmospäfre weitergeleitet. Mit einer Zeitverzögerung von ca 5 Minuten gelangt der Infraschall auch in die Mesopause in ca. 87 Kilometer Höhe. Auf der Zugspitze steht ein äußerst empfindliches Messgerät, das auf kleinste Portionen infraroten Lichts geeicht ist. Der Detektor muss stark mit flüssigem Stickstoff gekühlt werden, um die Reflektionen zu messen. Für den Aufbau eines Tsunami Warngerätes muss noch mehr geschehen.


Umweltforschungsstation Schneefernerhaus unterhalb des Zugspitz-Gipfels

Die jetzige Versuchseinrichtung kann das Auftreten eines Tsunamis zwar detektieren (hofft man wenigstens); doch es lassen sich keine verlässlichen Angaben zur geographischen Lage des Epizentrums erstellen. Erst wenn man ca 10 dieser Messsystem weltweit verteilen würde, könnte man durch Auswertung aller Messprotokolle relativ genau den Ort bestimmen.


Das Infrarot Spektrometer mit Flüssiggastank

Auch der Einfluss von sogenannten Schwerewellen auf das derzeitige Klimamodell wird besprochen und eingeordnet.

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