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12.11.2008
Endlich wird es doch noch wahr (Wolfgang Back)

Als ich so im zarten Alter von 14, 15, 16 Jahren war, da faszinierte mich immer wieder die Lektüre von hobby. Dies war so ziemlich die einzige Zeitschrift, die sich damals mit Zukunftsthemen auseinandersetzte. Die Ideen, die ich da Monat für Monat lesen konnte, beflügelten mein jugendliches Gehirn. Es gab da traumhafte Visionen, wie das Leben im Jahre 2000 wohl aussehen wird. Nun haben wir ja alle dieses "verflixte" Jahr erlebt. Vieles von dem, was damals beschrieben wurde, ist heute Wirklichkeit geworden. Doch einige fortschrittliche Ideen von damals warten auch heute noch auf ihre Verwirklichung.

Damals imponierte mir vor allem ein Ausblick auf die zukünftige Mobilität. Die propagierte Technik waren kleine Atomreaktoren, die jedermann auf dem Rücken als Rucksack trug. Damit konnte man einen Propeller antreiben und konnte abheben. Die Bilder von damals sind immer noch präsent - offenbar im Gehirn mit Schreibschutz versehen. Da wuselte es im Himmel einer Stadt nur so von fliegenden Rucksackmeiler herum. Die Propagierung der Technischen Werte waren unglaublich. 20 Jahre sollte so ein Atommeiler ohne "Neubetankung" funktionieren. Für das jugendliche Gehirn war diese Aussicht Realität und ich wundere mich wirklich, warum heute keine Rucksackpropeller in der Luft herumtollen.

Ich muss jetzt einmal spekulieren. War das nicht bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Atlanta, als da so ein Düsenrucksack-Pilot ins Stadion einschwebte? Immerhin hat das die Geister lange bewegt.

Ich hatte schon fast alle Hoffnung für eine Umsetzung der Idee aufgegeben. Obwohl heute noch Atom U-Boote  im Wasser herumfahren, schien die zivile Nutzung in weite Ferne geraten zu sein. Doch heute wurde ich hellwach, als ich diese Meldung zu lesen bekam:

http://www.gulli.com/news/atomtechnik-der-reaktor-f-r-2008-11-12/
http://www.netzwelt.de/news/78637-ab-2013-kleiner-nuklear-reaktor-fuer.html


Da spricht man doch tatsächlich von kleinen Atomreaktoren, obwohl "klein" hier sehr relativ ist. Einige Tonnen werden es doch werden. Es lohnt sich, diesen Artikel zu lesen.

Dann gab es heute noch ein schönes Ereignis. Wir machen ja seit Monaten einen besonderen Dienst, der recht einmalig ist. Unsere Audiosendungen werden in Kanada in ASCII - Form gebracht. Das heißt: es gibt Leute, die die Sendung komplett hören und in Textform umsetzen. Das Ganze dient auch für ein Projekt, um Sprachen per Internet zu lernen. Unter http://linq.com kann man nachlesen, wie das Projekt aufgebaut ist. Eine Idee ist nämlich, zum Lernen nicht nur Goethe und Rilke anzubieten, sondern auch heutige fachbezogene Sprache. Wer sich für Computer und Netztechnik interessiert, der lernt vielleicht besser die deutsche Sprache, wenn er sich den CCZwei als Audiocast anhört und versucht, die Sequenzen zu verstehen. Dazu benötigt er aber auch die schriftliche Form des Textes, um das Gehörte auch nachvollziehen zu können. Dahinter steckt eine gute Lernpsychologie.


Steve Kaufmann, Vancouver

Heute kam Steve Kaufmann aus Vancouver/Kanada zu uns ins Büro mit dem Willen, dass wir uns einmal gegenseitig kennenlernen können. Es war eine sehr positive Begegnung. Natürlich machte ich mit Steve auch ein Interview für eine der nächsten Sendungen.
Das Interview machten wir in deutscher Sprache und ich merkte in der Tat, wie er mit der Sprache immer besser umgehen konnte. Da genügten nur einige Minuten Training. In der Sendung zählen wir einmal seine Sprachen auf, der er sprechen, lesen und schreiben kann. In der Gesamtzahl sind es 10 Sprachen, wobei er "deutsch" auf Platz sieben setzt.
Dabei ist Mandarin Chinesisch, Kanton Chinesisch, Japanisch, Russisch, Schwedisch, Italienisch, natürlich Englisch und Französisch als Muttersprache.
Ich finde, dass es  ein sehr informatives und unterhaltsames Interview wurde. Lohnt sich also reinzuhören.
http://www.lingq.com

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