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03.02.2009
Die Jagd hat begonnen. (Wolfgang Back)

Wir haben einen neuen Feind ausgemacht. Nachdem unsere friedliche Koexistenz vor ein paar Tagen empfindlich gestört wurde, ist das Halali geblasen. Zwar bläst man das erst nach der Jagd - doch der Kampf ist aufgenommen. Der Gegner ist nicht sehr gefährlich für Leben und Leib - doch er hat den Waffenstillstand gebrochen.


Das Europäische Eichhörnchen

Die Attacken sind in den Augen der Hausfrau unverzeihlich: als die Maler unser Wohnzimmer renovierten, stellten wir einige Stühle kurzzeitig auf die Terrasse, um Platz zu machen. Offenbar war der Seidenstoff der Stuhlbespannung zu attraktiv, als dass Eichhörnchen daran vorbei gehen konnten. Ein Stuhl wurde völlig zerfetzt und muss neu gepolstert werden.



Dieser Fauxpas war schon schlimm genug, um die Liebe zu den putzigen Tierchen - zumindest vorübergehend - einzustellen. Doch das Fass wurde zum Überlaufen gebracht, als wir entdeckten, dass ein besonders freches Tierchen sich in unserem Schlafzimmer verlaufen hatte. Zum Glück fand es den Weg  aus dem Zimmer ohne größere Schäden anzurichten.

Jetzt war der Befehl nicht mehr zu vermeiden: "Du musst dafür sorgen, dass diese Biester nicht mehr so viel Ärger machen können." Hieß das jetzt "aufrüsten?". Es war schon schlimm genug, dass unser Nachbar eingeweiht wurde. Der kam heute Abend schon mit der entsprechenden "Waffe" an und zeigte in dem Buch martialische Fallen, wie man die putzigen Tierchen fangen kann, um sie dann ....



Ehrlich gesagt: das ist eine Nummer zu brutal für mich. Ich könnte ja nie ein so gefangenes Tier töten. Da lasse ich mir lieber etwas anderes einfallen; auch wenn die Methode vielleicht versagt. Ich habe in einer meiner historischen Kisten gekramt und habe dort einen Radarsensor gefunden, den ich irgendwann einmal zusammengebaut hatte.


Links der Radarsensor, rechts ein Sender, der Impulse an einen Soundgenerator weitergibt.

Da die "Einflugschneise" der Gegner bekannt ist (sie kommen von der Terrasse der Nachbarin) kann ich mit dem Sensor den Schlupfwinkel überwachen.
Doch jetzt kommt die experimentelle wisschenschaftliche Problematik: Schaffe ich es durch die Auslösung eines Soundsignals (z.B. Kuckuckschreien oder Ding Dong) die Feinde zum Rückzug zu veranlassen?
Verschiedene Versuche stehen jetzt an. Neben der Radarüberwachung werde ich auch eine Webkamera auf den Schlupfwinkel richten. Diese Kamera hat auch einen sehr sensiblen Sensor. Bilder der Szene bei Auslösung kann ich speichern lassen. Damit besteht die Möglichkeit, die Reaktion der Eichhörnchen zu filmen, wenn sie in den Strahl des Radarsensors gelangen.

Was dabei rauskommt, ist ungewiss. So wie ich die Eichhörnchen einschätze, werden sie mich austricksen. Doch ich werde weiter an einer psychologischen Überrumpelung arbeiten.


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