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15.03.2009
Kinderschutz im Internet - eine Initiative des CC² (Wolfgang Rudolph)

Hallo zusammen,

Nach dem Aufruf während der CeBIT habe ich schon viele positive Rückmeldungen erhalten. Deshalb noch einmal eine kurze Beschreibung der dahinterstehenden Idee:

Worum geht es?
Viele Eltern sind in technischer Hinsicht weniger bewandert als ihre Kinder. Es fällt Ihnen schwer das Internet in seiner Komplexität zu durchschauen. Sie können weder nachvollziehen was ihr Kind tut und noch viel weniger, im Zweifelsfall nachvollziehen welche Seiten ihr Kind im Internet aufgesucht hat oder in welchen Chaträumen es aktiv ist.
Eine zentrale Anlaufstelle, die von Eltern und Kindern um Hilfe ersucht werden kann. ist für viele nicht einfach zu finden.

Was wollen wir tun?
Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund soll eine gut strukturierte Informationsbasis für Kinder und eine für Eltern geschaffen werden, die von erfahrenen Pädagogen betreut und immer auf dem neuesten Stand gehalten wird. Ebenso soll ein Infodienst eingerichtet werden, der rund um die Uhr verfügbar ist, um Kindern und Eltern zeitnah Hilfestellung zu gewährleisten. Hier ist auch wieder der Kinderschutzbund und möglicherweise andere Organisationen gefordert.

Wie soll das erreicht werden?
Es wird eine offene Arbeitsgruppe gebildet die in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund die Informationsseiten praxisnah erarbeitet.
Es wird ein Logo entwickelt welches künftig organisationsübergreifend zu den Informationsseiten hinführen wird.
Es werden bundesweit Firmen, Organisationen, staatliche Stellen und private Internetseiten-Betreiber angesprochen mit der Bitte an dieser Aktion teilzunehmen.
Nach der positiv verlaufenen Prüfung des Inhaltes der Mitmachwilligen erhalten diese eine "Lizenz". Danach stellen diese Geprüften daß Logo mit Link auf die speziellen Hilfeseiten des Kinderschutzbundes auf ihre Homepage. Dies hat kostenlos zu erfolgen.
Es muß sichergestellt werden, daß keine böswilligen Trittbrettfahrer dieses Logo missbrauchen. Dafür muß ein Mechanismus geschaffen werden. Mit Hilfe von Suchmaschinenbetreibern soll ein Abgleich der im Netz gefundenen Logos mit einer Datei vorgenommen werden in der die "lizensierten" Logobenutzer verzeichnet sind. Jeder Mißbrauch führt sofort zu rechtlichen Konsequenzen.

Was ist unser Ziel?
Es sollen so viel wie möglich Lizenznehmer für unser Logo gefunden werden um eine riesige Zahl von Ansprungpunkten für die Hilfeseiten beim Kinderschutzbund zu erreichen. Damit soll ein bundesweites Linknetz von möglichst vielen Internetseiten aufgebaut werden um Hilfesuchenden gerade diese Suche zu vereinfachen.
Es soll Interesse geweckt werden für die Problematiken mit denen Kinder im Internet konfrontiert werden. Es soll eine starke Lobby für unsere Kinder entstehen, an der auch die Politik nicht vorbeikommt.

Wenn wir die unfähige Hilflosigkeit von Frau von der Leyen in technischer Hinsicht sehen und auch unsere Bundeskanzlerin, die als promovierte Diplom-Physikerin das gleiche hilflose Lied mitsingt, und nur, eine nicht durchführbare Sperre bestimmter Internetseiten als Kinderschutz sieht, so ist es an der Zeit eine Gemeinschaft zu schaffen die mit Engagement und Fachwissen einen wirklichen Schutz durch Erlangung von Medienkompetenz für unser wertvollstes Gut aufbaut - unsere Kinder!

Zunächst werde ich mit dem Kinderschutzbund die organisatorischen Voraussetzungen klären und mich danach wieder melden. Wer aktiv mitarbeiten will kann dies bereits heute mitteilen an kinderschutz@wolfgangrudolph.de

Herzlichen Dank für die vielen E-Mails und den Zuspruch zu unserem Vorhaben

und beste Grüße in die Runde

Wolfgang Rudolph

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