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28.03.2009
Mit U3 könnte es klappen (Wolfgang Back)

Seit einiger Zeit denke ich immer wal wieder über eine Lösung für meine Emails nach. So, wie ich das jetzt handhabe, ist es keine gute Lösung. Sowohl mein großer Laptop wie auch der kleine Vaio nutzen das Vista Mail Programm und beide dürfen Mails von POP3 abholen. Damit machen sich die beiden Computer manchmal Konkurrenz, wenn sie einmal beide eingeschaltet sind. So sollte es wohl nicht eingerichtet sein, denn wenn man etwas sucht, dann muss man evtl. beide Computer bemühen. Hinzu kommt noch, dass ich öfter bei uns im Studio bin und dann auf eine Mail zu Hause zurückgreifen will. Bisher habe ich das dann über den Teamviewer gemacht, wenn ich es nicht vergessen hatte, diesen einzuschalten. Mittlerweile musste ich ja zwei Rechner einschalten. Das kann es wohl auch nicht sein und ich schäme mich auch ein wenig, dass ich so lange keine Lösung realisierte.

Ich dachte schon daran, eine automatische Weiterleitung zu einer neuen Emailadresse zu machen, die dann nur für den einen Computer gilt. Ein Webkonto evtl. bei Google Mail oder auch bei anderen Providern anzulegen, käme mir nicht in den Sinn.

Heute spielte ich ein wenig mit einem U3 USB Stick von SanDisk herum . Mittlerweile habe ich da eine ganze Palette davon. Mit 16 GB angefangen bis runter auf 512 MB. Dieses U3 ist ja schon lange auf dem Markt. So recht hat mich das nie gepackt und ich fand es immer etwas kompliziert.

Heute fand ich plötzlich Gefallen an dem System, denn es könnte mein Postproblem lösen. Für alle, die gar nicht wissen, was es mit U3 auf sich hat, ein paar kurze Bemerkungen dazu. Der Stick hat einen reinen Speicherbereich und zusätzlich einen Bereich, der sich wie ein CD Laufwerk verhält. Hier kann man U3 geeignete Programme installieren, die dann vom Stick ausgeführt werden. Beispiel: Wenn ich unterwegs bin und etwas im Internet machen muss, dann kann ich an irgendeinem fremden Rechner mit Internetzugang meinen eigenen Firefoxbrowser vom Stick laden. Und genauso kann man es mit dem Email Clienten  Thunderbird halten. Wenn man sich daran gewöhnt, den Stick immer, auch zu Hause, von Computer zu Computer mitzunehmen, dann kann man zentral die Emails auf den Stick bringen.
Mittlerweile brauche ich sowieso einen Stick, da ich alle Passwörter neu vergeben habe und sie außerhalb des Computers speichere. Auch die Passwörter kann man sicher auf dem U3 Stick verwalten.

U3 hat auch seine Macken. Da das benutzte Programm U3 fähig sein muss, ist die Auswahl nicht so riesig, wie man sich das vielleicht wünscht. Und die Aktualität lässt zu wünschen übrig.

Und prompt fiel ich mal wieder auf eine schlecht dokumentierte Falle rein. Der Firefox vom U3 hatte eine ganz niedrige Versionsnummer 2.0 irgendetwas. Ein kurzer Klick auf "Neue Software uploaden" zeigte eine neue Version. Aber immer noch eine 2.0 irgendwas. Ich dachte mir: "besser als nichts". Die Version wurde upgedatet und auf der gezeigten Webpage stand unten rechts "Updaten auf die 3er Version". "Na bitte, dachte ich" - und klick. Nach der Installation hatte ich aber immer noch die 2er Version auf dem Stick. Aber meinen Firefox auf dem Laptop hatte ich eine englischsprachige Version umgebastelt.

Das ist sicherlich auch ein Nachteil. Es gibt nur eine US-U3 Webseite, wo man diese U3 fähigen Programme laden kann. Die sind natürlich weitgehend in Englisch gehalten. Es gibt immer noch viele Leute, die darin eine Hürde sehen und die sollten dann die Finger davon lassen.
Platz für einige Emails habe ich noch auf dem 16 GB Stick.


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