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04.05.2009
Alles gut gegangen. (Wolfgang Back)

Als ich heute Abend von der Produktion zurückkam, war es schon nach 20:00 Uhr. Ich versuchte eine Verbindung zum CCZwei herzustellen und war nicht erfolgreich. "Na nu", so dachte ich - "wieder alles schiefgegangen?"

Doch um 21:29 Uhr hörte ich dann die Vorspannmusik und war happy, dass alles richtig eingetütet wurde. Als wir heute in einer Pause im Studio saßen, begann plötzlich Wolfgang Rudolph mit der Bemerkung: "Mensch, ich weiss nicht, was ich wählen soll". Ich stimmte dann unisono ein :" Ich weiss es auch nicht."

Wir haben noch nie in unserer langen Praxis über solche Themen sinniet. Irgendwie wusste man immer, was man wollte und welche Partei am besten zu diesem "Willen" passte. Jetzt ist dies alles nicht mehr existent. Ich will jetzt nicht mehr weiter im Namen von W.R. sprechen, sondern stelle meine eigenen Probleme nach vorne. Ich gebe zu, dass ich Willy Brandt und Helmut Schmidt gewählt habe, dass ich Kurt Kiesinger die Stimme verweigert habe und sehr froh war, dass (Vorname nicht mehr präsent) Scharping gar nicht erst zur Wahl anstand.
Der Sturz des Fahrradfahrers - auf einem Parteitag (durch Oskar Lafontaine) - war spektakulär. Die Troika Scharping-Schroeder-La Fontaine- bekam nie eine Stimme von mir und darauf bin ich heute noch stolz.
Helmut Kohl hatte ich bei einer Wahl einmal auf dem Wahlzettel und machte ein Kreuzchen, weil ich Schlimmeres abwenden wollte. Dass ich damit genau das Falsche gewählt habe, wurde mir erst später bewusst.
In der Reihenfolge gab es auch ein paar FDP - Stimmen ganz am Anfang. Die hörten dann auf, als Guido Westerwelle den Parteivorsitz übernahm.
Und heute? Was kann ich wählen?
Wenn ich an W, Schäuble denke, oder an die U. v.d. Leyen denke, dann graust es mir. Auch die Kanzlerin scheint den Durchblick verloren zu haben. Ihre Entscheidungen sind in letzter Zeit sehr oft sehr weit weg von dem naturwissenschaftlichen Verständnis. Doch das ist zu verstehen, wenn man bedenkt, wie sie mit Fachleuten umgegangen ist, die sie zur Sicherheit beraten sollten. Ein Professor für Datensicherheit durfte gerade einmal 50 Sekunden referieren - dann wurde er nach Hause geschickt. Nicht etwa, weil er besonders schlecht referiete - doch die vorgesehene Zeit war eben überschritten.
Ob es einen Politiker in Berlin gibt, der sich evtl. um unsere Belange kümmern wird, ist fast aussichtslos.
Ein Verständnis für unsere datenrechtlichen Probleme dürfte nirgendwo verstanden werden, da Berlin offensichtlich nur ungebildete Politiker herangezogen hat.
Helfen diese Gedanken jetzt bei der anstehenden Wahl zum Europapalament? Am 7. Juni ist es so weit. Ich sollte wieder als Wahlhefer tätig werden, musste aber absagen, da ich zu diesem Termin wieder in der Schweiz sein werde.

Doch wählen werde ich vorher per Briefwahl - aber was?

Sollten Vorschläge kommen, dann bitte nicht Herrn La Fontaine zu benennen.  

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