ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Startseite
  Neuigkeiten
  Historie
  Pressestimmen
  Redaktion
  Kontakt
  Sitemap
  Haftungsausschluss
  Impressum


NEUIGKEITENals RSS-Feed abonnieren

07.06.2009
Vista, ich liebe dich! (Wolfgang Back)

Dass man sehr viele Verrenkungen macht, um an ein Ergebnis zu kommen, ist ja bekannt. So kann man mir wenigstens nicht absprechen, dass ich nicht alles versuche, um immer wieder einmal ins Internet zu kommen. Doch dabei verwandelt sich mein Arbeitsplatz in einen total unergonomischen  Aufbau, der von der Berufgenossenschaft niemals genehmigt würde..



Dass  der Computer auf der Balkonbrüstung zu stehen kommt, ist zwingend.  Ebenso zwingend, ist, dass er so schief steht, wenn ich das eine ungesicherte Netzwerk, nennen wir es linkes Netz, anpeile, das manchmal mit Ach und Krach bis hier oben kommt. Stände der Computer auf dem Tisch, wo er eigentlich hingehört, so wird die Balkonbrüstung zur  100 Prozent Internetbremse. Aber nur manchmal. . Je nach Wetterlage.  Bei Regen ist .zum Beispiel gar nichts los.
Nun gibt es dann noch eine zweite Hoffnung. Dann ist der Aufbau genau andersherum, so dass die Spiegelung des Bildes das genau zeigt. Jetzt kann was passieren, muss aber nicht.



Dass eine solche verkrampfte Haltung beim Arbeiten nicht gerade förderlich ist, kann man sicher verstehen. Schon nach wenigen Minuten hat man keine Lust mehr weiterzumachen.

Da ich diese Erfahrung ja schon im letzten Jahr gemacht habe, habe ich vorgebaut. Ich dachte mir, da ich die Grundgesetze der Physik nicht aushebeln kann, einen  cleveren Netzwerkadapter einzusetzen. In der Rumpelkiste fand ich zu Hause noch einen USB Netzwerkadapter von Netgear.



Wenn ich den dann auf die Brüstung stelle, oder ihn gar noch höher in die Luft hieve, dann sollte mein Problem doch gelöst sein. Dann könnte das Ganze so aussehen:



Doch die Rechnung habe ich ohne den Wirt gemacht. Der Wirt heißt Vista. Ich liebe Vista, da man noch als kreativer Mensch gefordert ist. Auch wenn es meistens nichts bringt. In einer glücklichen Stunde ist es mir gelungen, den Treiber für den MA101 mit seinen 6 MByte herunter zu laden. Doch Skepsis war angesagt, denn die Auswahl ging nur bis XP. Es dauerte nicht lange und ich bekam die Gewissheit: die Diva Vista will mit dem Adapter nichts zu tun haben. Unter ihrer Würde. Ein Blick in die Foren zu dem Thema brachte Gewissheit: Netgear hat nicht vor, einen Treiber für Vista zu entwickeln. Die Firma sollte man sich als benutzerfreundlich in die Favoritenliste schreiben.

Jetzt aufgeben? Nein, dachte ich mir. Nicht mit mir. Auf dem kleinen Vaio hatte ich ja noch ein zweites Betriebssysystem als virtuelle Maschine. Windows 2000 pro – und dafür gibt es ja Treiber.
Siegessicher ging es zur Lösung. Ich entdeckte mich, wie ich in den Bart murmelte: „Netgear mach solche Mätzchen nicht mit Wolfgang Back, der zeigt dir, wo der Hammer hängt.“

Leider hatte ich erst am nächsten Tag das große Glück, wieder einmal auf einer längeren Strecke Internet zu haben. Den Treiber ruckzuck installiert und dann? Ach so, das hatte ich ganz vergessen, dass USB unter der virtuellen Maschine bei mir nicht funktioniert, obwohl bei der Installation eine USB Bridge angelegt wird. Aus der Traum mit dem Netzadapter MA101. Mist, oder darf ich das Wort, das mit „Schei“ beginnt, andeuten?

36 Kommentare
zurück zum Archiv

Druckversion Impressum Haftungsausschluss