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21.06.2009
So einfach ist das auch wieder nicht (Wolfgang Back)

In den letzten Tagen bekam ich mal wieder viele neue gutgemeinten Emails, die mir bei meinem Internetproblem helfen wollten. Unisono kaprizierte man sich auf die Verwendung eines Fonic Sticks. Es ist nicht so, dass ich zu den Zurückgebliebenen gehöre und von so etwas noch nie gehört hätte.
In der Tat liebäugle ich damit für Deutschland und nur für Deutschland. Bevor ich evtl. auf der nächsten CeBit in einen Hotspot einbuche, der im Monat 29 Euro kostet, könnte ich mir ein Fonic Stick vorstellen. 6 Tage CeBit sind 15 Euro, bei 2,50 Euro Tagesflatrate. Doch selbst der Einstieg ist nicht so ganz ohne. Derzeit muss man 79 € hinlegen, um an die Hardware zu kommen. Schön und gut: Beim Onlinekauf sind in dem Betrag 5 Flatratetage inklusive.
Doch leider gibt es dieses Flaterateangebot nicht in der Schweiz und vielen anderen Ländern. In der Schweiz wird nach Volumen abgerechnet. Und das Volumen ist spartanisch bemessen. Gerade einmal 100 Kilobyte kosten dann 1,40 Euro. 1 Megabyte schlägt dann schon mit 14 Euro zu Buche.
Ich habe es noch nicht gemessen. Aber ich schätze, dass die Aktualisierung der Virensoftware schon mal 1 Mbyte fast täglich lädt. Und dann die ach so wichtigen Windows Updates. Vor einer Woche ging ich eigens für die Updates an einen Ort, wo ich mich anständig einbuchen kann. Es wurden mir 53 MBytes an Updatedateien geliefert. Dabei war auch der Internet Explorer 8. Natürlich hätte ich darauf verzichten können, wenn ich es vorher gewusst hätte.

53 MByte - das sind mal schnell 53 * 14 Euro, also 742 Euro nur für Updates. Zu Hause habe ich jeden Monat einige GBytes als Datenumsatz. 1 GB würde 140 Euro kosten.

Bei der knappen Rentenerhöhung im nächsten Monat ist dies keine gute Rechnung. Aber Fonic baut auch schon in Deutschland vor: bei 1 GB Datenvolumen wird die Speed auf GPRS gedrosselt - und dann kann man die Bytes wieder per Hand abholen.

Also: all die gutgmeinenden Tippgeber sollten vorher einmal die Bedingungen durchdenken, bevor sie mir die private Insolvenz an den Hals hängen.


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