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07.07.2009
Überall lauern die Betrüger (Wolfgang Back)

Nachdem ich gerade in der letzten Sendung das Thema Onlinebetrug dazwischen hatte, kam heute meine Frau zurück und hatte einen Zettel in der Hand, den ihr ein 16 jähriges Mädchen geschrieben hat, die wohl fürchterlich bei Facebook eingebrochen  ist. Ich hoffe, dass man den stark verkleinerten Zettel lesen kann.

Offensichtlich ist die Methode durchschaubar. Man kann bei Facebook wohl an einem IQ Test teilnehmen und erhält das Ergebnis in Form einer SMS. Dass diese wohl 4.99 Euro kostet, kriegt wohl kaum einer mit. Dieses kann man in den entsprechenden Foren nachlesen, wo sich unzählige Opfer treffen.

World Base Ltd. ist schon als Abzockfirma bekannt. Und über Facebook finden sie natürlich genau die richtigen Opfer. Meistens sind das Schülerinnen und Schüler, die mit einem Prepaid Handy ausgerüstet sind.
Dann macht es kurz klick und 4,99 € sind futsch. Und damt man das Ergebnis auch wirklich nicht vergisst, wird die SMS noch einmal geschickt. Macht schon 10 Euro - lohnt sich offensichtlich, wenn da die Zahl der Opfer in die Tausende geht.

Ich hoffe nur, dass das Mädchen bei der Kündigung des Dienstes wirklich Erfolg hatte, denn in einem Forum habe ich gelesen, dass die Melddung "Du bist jetzt abgemeldet" nichts nützte, denn kaum hatte er die Karte neu mit Geld geladen, war das Guthaben wieder futsch.

Kann man den Vorgang mit "Pech gehabt" abtun? Oder muss nicht in dieser Gesellschaft dafür gesorgt werden, dass ein Minimum an Schutz den jungen Leuten angediehen wird.
Schön und gut, das Mädchen ist 16 Jahre alt und ist damit geschäftsfähig. Doch Hand aufs Herz, wer war mit 16 Jahren schon so weit, dass er Machenschaften sofort erkannte?
Es muss eine Möglichkeit geben, dass man gebührenpflichtige SMS deckeln kann. Z.B. muss man den SMS Empfang auf 50 Cent o. ä. begrenzen können. Liebe Frau Dr. von den Laien; das wäre doch eine lohnende Aktion, die auf viel positive Reaktion stoßen würde.

Doch wie kann ich jetzt dem Mädchen helfen, evtl. sein Geld wieder zurückzubekommen. Da frage ich einfach einmal in die Runde, ob jemand ähnliches schon durchmachen musste und wie das Ergebnis war.


21 Kommentare
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