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14.07.2009
Es wird ganz schön munter (Wolfgang Back)

Dass der CCZwei sich ein bisschen einmischen will, wenn es um unsere Rechte und Freiheiten geht, wird allgemein geschätzt. Auch der notwendige Schlenker, hin zur Politik, wird weitgehend akzeptiert. Ich lese jetzt häufiger Emails von Zuhörern, die in der Tat nach einer konkreten Wahlhilfe fragen. Wir werden in unseren Sendungen weitermachen und versuchen, das Bewusstsein der Menschen zu stärken, die sich in modernen Medien auskennen und mit ihrem Zutun dafür sorgen können, dass die Entscheider mit Hut und Anzug eine quicklebendige Konkurrenz bekommen.
Bisher war es so, dass sich meisten Jugendlichen, Twens und Jungsenioren kaum um die Politik kümmerten, weil sie Besseres zu tun hatten. Doch mittlerweile ist es nötig, dass wir aufpassen, was da so gemacht wird.
Ob es Frau von den Laien ist, die mit ihrer kindischen Aktion eine Nullnummer produzieren will, ob Herr Schäuble mit seinem Drang zur Überwachung uns nach und nach unsere Rechte und Freiheiten einschränken will, ob Frau Ministerin Schmidt mit einem Blendwerk 'Gesundheitskarte' 14 Milliarden Euro völlig unnütz verbrät, all dies darf nicht passieren.
Die Generation, die in diese Technologien hineinwächst muss hier mehr gefragt und der Sachverstand abgefragt werden. Denn schließlich muss die junge Generation damit leben.
Wir werden in Zukunft unsere Ohren noch weiter aufhalten, wenn es um Angriffe auf unsere Freiheiten geht.
Wir müssen die Möglichkeiten der neuen Technik bekanntmachen und sie später auch nutzen. Die Möglichkeit, eine ePetition einzureichen muss bekannt gemacht werden. Den Durchbruch schaffte ja die Petition gegen die Zensur und Sperrung des Internets von Zensursula. Über 150.000 Petenten waren es immerhin, die hier abstimmten. Doch das ist noch lange nicht genug. Wir müssen die Möglichkeit, einen kleinen Einfluss auf die politische Entscheidung zu nehmen, pushen. Bisher ist es so, dass Petitionen eher in  den Papierkorb geworfen werden Wir müssen nachfragen, was mit unseren Stimmen geworden ist und den Abgeordneten das Vertrauen entziehen, die sich gegen eine mehrheitliche Abstimmung stellen.
Heute habe ich mit Jens Seipenbusch gesprochen. Er ist der Vorsitzende der Piratenpartei, die im nächsten Wahlkampf vielleicht eine grössere Rolle spielen wird. In der Europawahl brachten sie es immerhin auf 0,9 Prozent Wahlbeteiligung. Das ist noch nicht viel; doch sie traten auch völlig ohne Unterstützung an. Ich habe mit Jens Seipenbusch jetzt ein Interview am Donnerstagnachmittag dieser Woche vereinbart, denn er geht am Freitag in Urlaub.
Ich fragte ihn auch, ob er denn als Vorsitzender einer Partei überhaupt in Urlaub gehen kann? Er war sich nicht sicher, wie lange er ungestört auf der Insel urlauben kann. Wahrscheinlich muss er doch ein Handy mitnehmen und dieses sogar einschalten.

Wie wir das Interview einbauen, wie lange wir es gestalten wollen, müssen wir noch festlegen. Vielleicht machen wir es so wie mit Constanze Kurz, dass wir die geplante Sendung mit dem Interview von Jens aufbohren. Die Zeit bis zur Bundestagswahl ist so kurz geworden, dass wir jetzt reinhauen müssen. Ich hoffe, dass diese Gedanken positiv von unseren Hörern reflektiert werden.

Doch bevor wir am Nachmittag das Interview aufzeichnen können, müssen wir erst am Donnerstagmorgen die Folge 33 fürs Fernsehen zurechtmachen.
Dieser Internetstick war schon eine gute Investition. Denn jetzt sitze ich hier im Garten eines Hotels in Hildesheim und kann diese Zeilen schreiben und abschicken. Hier in Hildesheim hatte ich bisher nur HSDPA Verbindungen, die wirklich sehr flott sind.
Von Zeit zu Zeit werde ich immer kurz über meine Erfahrungen berichten, denn offensichtlich stehen viele Zuhörer vor dem Schritt zum portablen Internet und hätten gerne Informationen über Verfügbarkeiten.

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