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21.07.2009
Bald sind es 10 Jahre (Wolfgang Back)

Dieses Bild schickte mir vor ein paar Tagen Norman Osthus, der auch schon in einigen Blogs über uns berichtete.


Mitten im Sommer: die Weihnachtsmänner vom Dienst

Ich mag es kaum glauben, dass die erste Computernacht im HNF jetzt bald 10 Jahre her ist. Ich kann es kaum glauben, dass die erste Computernacht jetzt bald schon wieder 10 Jahre her ist. Dennoch bin ich froh, dass es in diesem Jahr kein Revival gibt, denn diese Arbeit würden wir wahrscheinlich als kleines Team nicht mehr schaffen. Wir zauberten dort nach Paderborn ein Feuerwerk der Superlative.
Für mich bleibt unser technischer Versuch unvergessen: Wir hatten in dieser ersten Nacht quasi 2 Sendungen gleichzeitig im Angebot. Die eine Sendung, die WDR Sendung als Hauptsendung, lief ja auf dem normalen Kanal. Die zweite jedoch fand bei Phoenix statt. Hier übertrugen wir die Diskussionen und Vorträge aus dem sogenannten Auditorium, ein 400 Zuschauer fassender Raum.
Doch dann passierte es, womit niemand gerechnet hat. Wir splitteten die Tonkanäle bei jedem der beiden Signale auf: a) der WDR - Kanal: Ton links = WDR Sendung, Ton rechts = Phoenix-Sendung. Entsprechend umgekehrt beim Phoenix Sendesignal. Ton links= Phoenix-Ton, Ton rechts=WDR-Ton.
Das,was schon schwierig ist, in Textform zu beschreiben, war später in der Praxis noch schwieriger herüberzubringen und es führte letztendlich zum totalen Chaos. Keiner von uns hatte bedacht, dass damals vor 10 Jahren die links/rechts Dekodierung noch nicht in allen Dekodern funktionierte. Das führte über lange Strecken dazu, dass die armen Zuschauer zu Hause beide Töne bekamen, ob sie WDR oder Phoenix schauten.
Es stellte sich heraus, dass diese tolle Idee keine war.
In der Nacht beschwerten sich die Zuschauer bei der Sendeleitung. "Man möge doch den einen Ton wegschalten." Doch der Eingriff ist nicht so ohne weiteres möglich. Schalter drehen geht nicht mehr.
Man war dann auf der Suche nach dem Redakteur der Sendung. Irgendwann kam man dann auf den Trichter, dass ich wohl sein müsste. Doch ich war nicht verfügbar, weil ich gerade einelängere Passage zu moderieren hatte.
Danach brachte man mir das Telefon und ich hatte den Sendeleiter am Ohr. "Sollen wir den Ton abschalten?", hörte ich. "Um Gotteswillen nein, doch nur einen Kanal" Auf jeden Fall war es dann nach mehr als einer Stunde geschafft, wieder getrennt zu senden. Heute ist dies Vergangenheit, heute würde das Experiment auch besser klappen.
Schöne aufregende Erinnerungen - nicht nur für die Zuschauer vor Ort.
Ach so, nicht jeder kennt die Nächte und die mitwirkenden Weihnachtsmänner. Links ist Franz Burbach, der heute noch als ehemaliger Wetterman der Aktuellen Stunde seine Fans hat. Danach komme ich, dann Ulrich Rohde, Wolfgang Rudolph und unser Leihmoderator Gisbert Baltes.

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