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22.07.2009
Es rumort in der Szene (Wolfgang Back)

Ich bekam heute eine Mail von einem treuen Zuhörer, der mich auf einen Kurzfilm aufmerksam machte. Als ich mir den ansah, wurde mir in kompakter Form vorgeführt, wie wir unsere Freiheiten und Rechte in den letzten Jahren beschnitten bekamen. Nicht etwa, dass da etwas Neues dabeigewesen wäre; doch die kompakte Vorführung hinterliess bei mir einen fiesen Beigeschmack.
Der Film ist auf jeden Fall für jeden geeignet, der sich als braven Bundesbürger hält, der nichts Böses tut und deshalb auch keine Angst vor einer Überwachung haben muss.

http://www.DuBistTerrorist.de

Doch diese Einstellung stimmt nur, wenn die Partner den gleichen Standpunkt einhalten. Doch leider hat sich die andere Seite weit von dieser Basis entfernt.
Zunächst einmal sind alle Bundesbürger verdächtig und potentielle Terroristen. Da kommt man mit dieser einfältigen Meinung "Ich tu ja nichts Böses" nicht weiter. Die andere Seite glaubt das sowieso nicht und fühlt sich fast bestätigt. Wer darüber spricht, der muss überwacht werden.

Was aber würde passieren, wenn die Technik in das Jahr 1980 zurückfallen würde? 1980 gab es keine Handys, kein Internet und damit auch keine Emails. Würde man dann diese Überwachungsgesetze wieder kassieren? Würde man die vielen Kameras wieder abbauen müssen? Was machen wir dann aber mit den vielen Schnüfflern, die heute ihr Geld mehr oder weniger legal durch Spionieren ihr Geld verdienen? Noch mehr Arbeitslose?

Eine Hoffnung für alle Beschäftigungslose dürfte eine Überwachung bei LIDL & Co bedeuten. Wenn ich da an die Überwachung des Personals bei einer Filiale von LIDL in Tschechien denke, dann fällt mir nichts mehr dazu ein. Um die Frauen zu kennzeichnen, die gerade ihre Monatsregel hatten, mussten sie ein Stirnband tragen.

Jetzt konnte man einen Toilettenbesuch außerhalb der Pausenzeiten tolerieren. Lediglich die Idee mit dem Stirnband ist neu. Gab es nicht schon einmal Sterne, auf der Brust getragen, in großem Ausmaß, die etwas ganz anderes signalisierten?

Doch wie man sieht, kann man mit Geld die Folterknechte jederzeit aufwecken und ans Tageslicht befördern.

Deshalb müssen wir mit den verbliebenen Rechten sehr sorgsam umgehen und sie nutzen, um unsere Position zu stärken.
Zeigt diesen Film Freunden und Bekannten, die immer noch im Glauben verharren, dass die Bundesregierung nur Gutes im Schilde führt.


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