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25.07.2009
Es gibt auch noch gute Nachrichten (Wolfgang Back)

Während ich mich mit meinem Arcor Anschluss hier in Köln herumquäle, erreichte mich heute ein Brief von meinem Provider in Garmisch. Kabel Deutschland hat mir meine Bandbreite auf 32 MBit/s erhöht, ohne einen Preisaufschlag zu verlangen. Bei meinem letzten Aufenthalt war ich schon happy, dass ich plötzlich 16 MBit/s messen konnte.
Bei arcor hatte ich gestern 383 kbit/s gemessen. Laut Vertrag sollten es eigentlich 6000 MBit/s sein. Als ich die Diskrepanz zwischen gemessener und versprochener Geschwindigkeit monierte, bekam ich einen Anruf von einer überaus netten Kundenberaterin. Sie hatte die Leitung durchgemessen und stieß dabei auf einen Dämpfungsfaktor von irgendetwas, der 2 MBit/s zulässt. Ausserdem konnte sie meine IP pingen. Sie empfahl mir dann als erstes, meine Firewall im Computer zu deaktivieren, weil ich ja eine Firewall im Router hätte. Die beiden Firewalls würden sich gegenseitig auschalten. Dann empfahl sie mir, mich im Bekanntenkreis umzuhören, ob da jemand vielleicht Ahnung von Computern hätte. Der könnte mir dann auch die Firewall deaktivieren.
Ich dachte, mich tritt ein Pferd. Als ich dann einwand, dass ich mir selbst helfen könne, reagierte sie frech, dass sie das nicht so positiv sieht, weil sie während des Gesprächs meine Unkenntnis festgestellt hätte.
Als ich dann nach ihrem Namen fragte, meinte sie, dass sie den nicht mehr sagen würde, da sie ihn am Anfang des Gesprächs gesagt habe. Nur - das Gespräch hatte ich nicht angenommen und konnte auch die Namensnennung nicht erkennen.
Darauf hin hörte ich "Ich weiss, was sie wollen. Sie wollen sich über mich beschweren." Als ich dann "ja" sagte, wurde das Gespräch beendet.

Wenn ich kein Sonderkündigungsrecht aufgrund der Bandbreite einfordern kann, dann drehe ich den Kündigungsgrund auf Beleidung der Kunden um. Mit solchen Mitarbeitern kann ich nicht zusammenarbeiten. Wäre dann wahrscheinlich der erste Prozess, der wegen solcher Gründe geführt würde. Man kann sich wirklich nicht alles bieten lassen.
Die Mail an arcor mit der genauen Zeit des Telefonats und des Inhalts ist bereits auf dem Wege zum Vorstand von arcor. Armes schlaues Mädel mit dem wahnsinnigen Überblick, die wahrscheinlich aus meinem Geburtsdatum schloß: "Der hat sie sowieso nicht mehr alle..."  

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