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06.08.2009
Heute passierte ne ganze Menge (Wolfgang Back)

Nachdem ich meinen alten Provider  arcor vor ein paar Tagen "zur Sau" gemacht hatte, weil die Konnektivität der DSL Verbindung immer weiter bergab ging, war heute der Techniker von UnityMedia bereits zum zweiten Mal bei mir zu Hause, um mir heute endgültig das Internet freizuschalten.
Doch noch einmal kurz zurück zu arcor. Die Dame am Telefon weigerte sich, mir ihnen Namen zu nenen, nachdem sie mich beschimpft hatte, weil ich die Probleme nicht so recht verstehe. Das Ganze gipfelte in einer Empfehlung: "Haben Sie denn nicht irgendeinen in Ihrem Bekanntenkreis, der Ihnen mal ausführlich die Problematik erklären kann. Die Leitung ist eben voll und sie wird jeden Tag voller. Sie sind eben nicht alleine auf der Welt." Als ich dann etwas von einem Sonderkündigungsrecht faselte, da ging es richtig los. "Das könnte ich mir komplett abschmücken. Ich hätte einen Anschluss bis 6 MBit/s und wenn das nicht geht, dann sollte ich zufrieden sein mit dem, was arcor mir liefert. Besser kann es keiner erklären."

Genug der Hetze. Mir wurde später ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt und heute Abend sitze ich hier auf der Terrasse und freue mich über 12 MBit/s  und 14 MBit/s im Wohnzimmer und sage und schreibe 20.100 MBit/s an meinem Arbeitsrechner, der direkt per Kabel mit dem Router verbunden ist.
Endlich kann ich auch wieder Videos ohne Rucken erleben. Das war ja eine grausame Pein.

Heute ging in den Nachrichten eine ungewöhnliche Meldung während des Tages reihum. Es wurde ein kinderpornografischer Verbrecher gesucht. Irgendwie wurde der Typ gestern Abend in XY schon gezeigt. Dann war der Hinweis, dass das BKA einen Fahndungsaufruf auf seiner Homepage hat. Ich hatte so etwas noch nie gehört und wurde neugierig. Das, was man dort zu sehen bekam, musste ganz einfach zum Erfolg führen, denn besser konnte man sich ein Gesicht nicht einprägen. Selbst Stimmproben wurden angeboten. Ich sagte zu meiner Frau und einigen Bekannten, denen ich das vorführte, dass es nicht lange dauern kann, bis dieser Idiot gefangen ist.
Dann meldete er sich wohl am Nachmittag selbst bei der Polizei. Er hat die Aussichtslosigkeit erkannt und wollte wohl durch sein freiwilliges Stellen die Strafe beeinflussen.

Fau von den Laien, das ist der richtige Weg, wie man solche Schweine dingfest macht. Gehen Sie mit mehr Verstand und Vertrauen auf die Bürger zu. Was hätten wir davon, wenn wir mit einem Stoppschild vor diesem Typen gewarnt worden wären.

Jeder bewegt sich in der Gesellschaft und jeder wurde irgendwie gesehen und bemerkt. Macht man Gesichter, Wohnungen, Bilder und Stimmen öffentlich, so kann man davon ausgehen, dass die Bürger aktiv bei der Aufklärung mithelfen, weil alle mit Kinderpornografie nichts zu tun haben.

Ihre Prognose, Frau von den Laien, dass 20 Prozent der Internetuser, die was von dem Netz verstehen, eine Menge dieser Pädokriminellen in ihrer Reihe haben, ist unglaublich. Dafür, Frau Ursula von den Laien, müsste man Sie eigentlich zur Rechenschaft ziehen. Ich fühle mich verunglimpft, obwohl mein erster Beitrag ja stark an meiner Qualifikation zweifeln lässt. Danach hat die Dame von arcor mir jedenfalls einen Freibrief ausgestellt. Bitte überlegen Sie in Zukunft erst, was Sie da ausplaudern, ansonsten wird sich Zensursula bei der nächsten Wahl wohl in Luft auflösen.

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