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09.08.2009
Wie Daten verrohen (Wolfgang Back)

Was wir seit einiger Zeit erleben ist genau das Gegenteil von dem, was wir schon einmal erlebten – allerdings andersherum. Es gab eine Zeit, da konnte man nicht genug Speicher ansammeln. Jedes MB am Anfang, das schnell zum GB wurde, war wichtig für unsere Anlagen.  Mit coolem Lächeln verwiesen wir Schwachmatikusse mit MB's im Handgepäck auf die verlorenen Plätze.
Es ist noch gar nicht lange her, dass ich als Gewinner bei einer Aktion im Pro Markt hervorging. Ich hatte tatsächlich für 50 Euro das Stück 2 SDCards gewonnen. 50 Euro war zu dieser Zeit gar nichts, denn die richtigen Preise bewegten sich noch um die 300 Euro und mehr.

Jetzt, Jahre später, stand ich vor der Entscheidung für meinen Autospiegel aus „Back packt aus“, etwas Musik bereitzustellen. Da ein USB Stick nicht in Frage kommt, weil er nahezu die Sicht behindert, ist eine SD-Card als Alternative bedeutend angenehmer. Sie verschwindet unsichtbar im Slot.
Die Sache mit der MP3 Musik aus dem Spiegel auf das Autoradio über den FM Sender klappt eigentlich sehr gut. Auch das Handy macht sich Platz, wenn ein Anruf ankommt. Insofern ist das schon ein Gewinn. Doch die gespeicherten MP3's auf dem Speichermedium sind nicht einsehbar. Es wird der erste Titel gespielt und dann der nächste. Mit NEXT kann man dann weiter schalten. Mit PREV natürlich geht es um einen Titel zurück. Das ist sehr rudimentär.

Hat man jetzt eine 32 GB  SD Karte eingelegt, dann dauert es endlos lange, bis ich evtl. einen Elvis Presley  über die PREV Funktion gefunden habe. Erstmals muss man jetzt das Speichervolumen zurückschrauben. Aus diesem Grund habe ich mir 2 SD gekauft mit 1 GB, die gerade einmal 4 Euro  als Doppelpack kosteten. Doch 1 GB ist schon wieder zu viel. Das sind immerhin 200 Titel mit 192 KB/s. Also zurück zu den kleinen Speicherkarten, die es aber gar nicht mehr gibt. Oder aber zu einer besseren Verwaltung der Songs. Das dürfte die Lösung sein. Mein Spiegel ist eben nur eingeschränkt verwendbar.

Mittlerweile ist meine Musiksammlung wieder auf 600 GBytes zurückgefallen, nachdem die 1 TB erreicht waren. Nach einer radikalen "Kur", wo alle Titel, die sich geringfügig vom Original unterschieden, gelöscht waren, gaben es eben nur noch 600 GB Daten. Das ist immer noch eine Riesendatensammlung. Mittlerweile habe ich mir eine Software zusammengebastelt, die folgendes kann:

Ich wähle aus der Riesenliste der Interpreten durch Eingabe von 'Elvis' zum Beispiel 2 Titel aus, indem ich nur "2" eingebe. Später sucht die Software sich 2 Titel aus den über 500 abgespeicherten Liedern heraus. Und so geht es dann weiter mit den nächsten Interpreten. Meistens weiß ich vorher wie lange die Fahrt dauert und beschränke daher die Speicherung der Lieder auf ein Minimum. Die 1 GB SD Karte ist da schon wieder viel zu mächtig. Für Köln - Düsseldorf und zurück komme ich mit 200 MB aus und höre kein Lied doppelt.
Das sind Probleme werden jetzt einige mit Recht sagen.



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