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31.08.2009
In diesem Punkt werden wir noch viel erleben (Wolfgang Back)

Heute geschah wieder etwas Neues beim Onlinebanking. Ich hatte eine Überweisung zu tätigen und das fiel mir nicht schwer, weil ich darin geübt bin. Kein Problem mit dem Firefox in das Webinterface der Bank zu kommen. Ein kurzer Blick in die Adresszeile und der grün gefärbte Balken in der Zeile mit der Inschrift Fiduca Finanzportalwar zu sehen. Alles in Ordnung. Dann füllte ich die Überweisung aus und schickte sie ab, um die Eingaben zu prüfen. Alles in Ordnung. Die iTAN mit der Nummer 127 wurde abgefragt. Ich tippte die Nummer ein und nichts passierte. Ich tippte sie nochmals ein und nichts passierte. Ein dritter Versuch hatte bestimmt keinen Zweck und bevor ich mir meinen kompletten TAN Bogen zerstöre rief ich bei der Hotline an.
Endlich einmal eine Hotline ohne Kosten. Ich kam sofort ins Gespräch mit einem Mitarbeiter. Nachdem ich ihm meine Kontonummer gab, konnte er meinen Status einsehen. Er bestätigte mir, dass ich vor einer "leeren" TAN Eingabe sitze. Er bat mich, die TAN noch einmal einzugeben und das selbe passierte wieder. Dann schoss es aus ihm heraus: "Sie haben bestimmt den Firefox in Gebrauch." Meine Antwort:"Ja". "Und Sie haben Skype vor kurzem upgedatet?"
Wie recht er hatte. Und dann kam ein Erklärungsversuch. "Irgendwie will Skype etwas prüfen und wenn es auf unsere Portalseite trifft, die nicht transparent ist, dann wird Skype als Angreifer gesehen und die Weiterleitung wird geblockt.
Lösung: "Entweder Sie nehmen den IExplorer, der übersteht offenbar die Skype Anfrage oder Sie deinstallieren den Firefox und laden ihn wieder neu. Dann sollte es funktionieren."
Das war nicht das erste Mal, dass ich mit dem Firefox bei der Bank ins Leere geschickt wurde. Vor kurzem saß ich an meinem großen Computer und wollte eine Überweisung starten. Das klappte eine Zeitlang recht gut. Doch als ich die TAN eingeben sollte, fand ich auf dem ganzen Bildschirm kein Eingabefenster. Da es schon sehr spät war, schickte ich eine Email mit dem Problem. Am nächsten Tag kam die Antwort, die nicht besonders gut ausfiel. Schon wieder war der Firefox schuld. "Sie haben den Firefox Browser falsch konfiguriert! Nehmen Sie den IExplorer!"
Von wegen dachte ich mir, die können mir doch nicht vorschreiben, welchen Browser ich zu nehmen habe und wie ich den Browser zu konfigurieren habe.
Da es wieder Tag war, rief ich wieder bei der Hotline an und wollte schon mit meinen Beschimpfungen loslegen. Doch auf der anderen Seite erwischte ich wieder einen Mitarbeiter, der sehr gelassen reagierte. "Haben Sie eine neue Version des Firefox geladen?" Ja, ich hatte. "Gehen Sie doch einmal in Extras und schauen nach der Schriftgröße. Was steht da?" Ich meldete ihm eine 14 und er sagte in aller Seelenruhe: "Stelle Sie mal auf 16, dann wird es klappen."
Und es klappte. Der Blogtitel "In diesem Punkt werden wir noch viel erleben" deutet darauf hin, dass unsere Computerwelt immer differenzierter wird. Dass ein Programm ein anderes Programm beeinflussen kann, ist schon lange bekannt. Damals machte dies Ärger und heute ebenso. Im Moment hätte ich auch keine Lösung, wie man so etwas verhindern kann.
In beiden Fällen jetzt war der IExplorer toleranter. Wahrscheinlich wird auch immer noch der MS Browser als Prüfstandard genommen, obwohl er bei uns ja kräftig verloren hat.
Ich zeige einmal unsere Statistik un punkto Browser.
Ich habe nicht vergessen, die Zugriffszahlen zu löschen. Sie dienen der Orientierung.



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