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11.10.2009
Es liegt was in der Luft (Wolfgang Back)

In den letzten Tagen habe ich so einiges gelesen, was sich in Richtung Zukunft bewegt. So ein bisschen verspürt man, dass das Wort "Elektroauto" alle mit Leben füllen wollen - doch leider haben die meisten Firmen fürchterlich lange gepennt. Die genannten Einführungszeiten von E-Autos sind wahrscheinlich alle gelogen, weil das Problem Akku noch lange nicht gelöst ist.
Wenn ich derzeit im Kölner Stadtanzeiger lese, was einer der Smarts mit Elektroantrieb von RWE so leistet, dann ist das noch lange keine Lösung. 150 Km mit Ach und Krach und die Unsicherheit, dass man unterwegs nachtanken muss, machen das Verreisen noch zu einem wahren Abenteuer. Doch das kann sich ja alles noch ändern. Und es wird sich noch vieles ändern.
Dass man demnächst vielleicht Akkus in wenigen Minuten wieder auf Trapp bringen kann, das haben wir schon berichtet. Doch welche Akkus werden es?
Ein Zuhörer schickte mir einen Link, weil er davon ausgeht, dass ich wohl ein Faible für Kernenergie heimlich hegen würde. Das ist zwar ein klein wenig übertrieben; zumindest bin ich kein Freund der AKW's, die brutale Energiemengen handlen müssen.
Ich habe in den 60er Jahren in Aachen Energietechnik studiert. Da gehörte die Problematik "Kernkraft" natürlich mit dazu. Wir waren alle der Meinung, dass die Kernkraft ihre volle Stärke noch ausspielen wird.
Die Vision, dass alle 7 Jahre der Energieverbrauch sich verdoppeln wird, war lange Zeit ein Statement. (Heute ist dies seit Jahren völlig überholt).

Als Jugendliche hatten wir noch ganz andere Perspektiven und Fantasien. Die Zeitschrift Hobby veröffentlichte damals Artikel, die unsere Zukunft prognostizierten. Wir alle sollten kleine Kernreaktoren auf dem Rücken tragen, die einen Propeller antrieben, so dass wir alle zu Helinutzern werden sollten.
Diese Ideen blieben lange im Gedächtnis eines Jugendlichen stecken und beeinflussten auch noch ein wenig den Studiengang.

Doch jetzt zurück zu dieser Email, die mich erreichte.
Forschung: Atomantrieb für Notebooks
Forscher der Universität von Missouri haben eine Batterie mit Nuklear-Technik entwickelt. Diese soll sechsfach höhere Energiedichte als konventionelle Akkus bringen. Derzeit liefern sich Forschungslabors der Universitäten und Hersteller weltweit ein Wettrennen um die Akkutechnik der Zukunft.

Hier geht es weiter:
http://www.netzwelt.de/news/80905-forschung-atomantrieb-notebooks.html

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