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07.12.2009
Zweiter Teil über das Problem der Radarfallen (Wolfgang Back)

Ich könnte mir in den Hintern kneifen. Ich hatte fast den zweiten Teil dieses Blogs fix und fertig, als ein unfreiwilliger Wechsel des Firefox alles vernichtete. Fang von vorne an, heißt jetzt die Devise.
Ich hatte ja einen zweiten Teil der Radarfallen versprochen. Im Forum wurde das Thema mit 45 Einträgen kräftig diskutiert und es kamen viele Meinungen zutage. Ich muss hier noch ergänzen, dass die Erwähnung der Messmethode über ein Radarstrahlecho alleine nicht richtig ist. Natürlich gehört die Nutzung des Dopplereffektes dazu. Sorry.
Ich war am Samstag in meiner Lieblingskneipe in Garmisch. Die meisten Leute kannte ich von vorhergegangenen Aufenthalten. Immer wieder war es interessant für mich, wie sich die persönliche Technikbereitschaft entwickelte. Ehemalige Technikignoraten wurden zu Technikpropheten. Von den zehn Leuten am Tisch hatten 4 ein iPhone, 2 ein Blackberry und die anderen 4 hatten hochgerüstete Smartphones in der Hand. Einer hatte gar drei Handys verschiedenster Ausrichtung in der Hand.
Es war interessant, in dieser Runde mitzudiskutieren. Das Thema, das angesprochen wurde, interessierte mich sehr. Es ging dabei um die Blitzerwarnung per Software. Hier waren vor allem die iPhone Besitzer und die Blackberry Leute gefragt, die auf ein "Always Online" verfügten.
Die Diskussion war hochinterresant. Man erzählte mir, dass mittlerweile so viele Garmischer ein iPhone hätten, dass man sich auf eine Warnung verlassen könnte.
Doch wie funktioniert das Ganze?
Man lädt sich eine App namens  Trapster ganz legal im AppStore. Dann wird man Mitglied in der Community. Emailadresse, Name und Passwort genügt. Als Communitymitglied kann man jetzt Blitzerpositionen empfangen und Blitzerpositionen eingeben.
Wenn man dann noch seinen Standort freigibt und den Radius einstellt, dann hat man Zugriff auf eine Blitzerkarte.

In der Kneipe habe ich die App geledaen und wurde Mitglied der Community. Als ich dann abends zu Hause ankam, da hatte sich eine Meldung ganz nach vorne geschmuggelt:



Eschenlohe ist nicht weit weg von Garmisch. Ich wäre jetzt gewarnt, wenn ich die Strecke zu fahren gehabt hätte.

Ein Blick in das Programm ergab die Sicherheit, dass hier etwas los ist.


Noch einmal die Frage: "Ist so etwas legal? Bringt ein solches Community basiertes Netzwerk die Kontrollen der Polizei in Verlegenheit?"
Was mich besonders bewegte, waren die Aussagen der Nutzer, die am Tisch standen. Es stellte sich heraus, dass das Wissen um die Kontrollen zu einem vorsichtigen Fahren verführten. Auch wenn die Kontrollen verschwunden waren, gab es einen ganz vernünftigen Konsenz.
"Wir sind froh, dass wir jetzt den 'Bullen' das Handwerk legen können, wenn die bei 30km/h schon mit 35 km/h mit dem Verlust des Führerscheins wedeln.
"Was soll man davon halten??"

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