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09.12.2009
Neben der Kappe (Wolfgang Back)

Ich war gestern und heute in München und habe dort eine Nacht im Bayerischen Hof verbracht. Es war nicht die erste Übernachtung in dieser Lokalisation.
Ich war eingeladen und brauchte mich eigentlich gar nicht um die Preise zu kümmern. Ich wollte es jedoch einmal wissen, was SWISSCOM sich so vorstellt.

Es kam bald dabei heraus, dass ein Tag Internet nicht unter 30 Euro zu haben ist. Noch schlimmer wird es, wenn man Spielfilme oder gar Erotikfilme hinzubucht. Dann landet man sehr schnell bei 98 Euro. Ob es da wirklich Leute gibt, denen das nichts ausmacht, was da von ihnen an Geld gefordert wird, ist mir nicht bekannt. Das Fernsehgerät war natürlich erste Sahne; doch man spürte immer wieder, dass man eigentlich mehr vom User haben will. Ständig kamen die weiterführenden Angebote. Egal, wie man denkt, ich finde das anstössig und ich fühlte mich beim Fernsehen bedrängt. Letztendlich habe ich am Morgen das Hotel verlassen, ohne Sonderbeitrag für irgendwelche Filme leisten zu müssen.
Doch genau das scheint eine Vielzahl der Gäste zu wünschen und so werden Pornofilme zu den Devisenbringern schlechthin.
Ich habe Verständnis für die Geschäftsführung, das leichte Geld mitzunehmen; doch gleichzeitig muss es nicht das nächste Hotel sein, das ich in München besuchen werde. Die Abzocke, eine warme Flasche Mineralwasser kostet 8.- Euro, muss nicht sein. Irgendwie vergißt man sehr schnell im Bayerischen Hof, was es eigentlich heißt, ein normaler Mensch mit normalen Einkommen zu sein.
Ich habe mir das Prozedere angesehen, das stundenlang am Vormittag vor der Rezeption stattfand. Da wurden die tollsten Autos vorgefahren. Darunter waren viele Porsche. Ich dachte nur: Mensch, so ein Ding hatte ich auch einmal und bin froh, dass ich befreit wurde. Die Leute, die dann in die Limousine einstiegen, waren stolz genug, den Klimawandel zu ignorieren.

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