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20.12.2009
Die 200. Sendung CCZwei naht. (Wolfgang Back)

Ist die 200. Sendung es eigentlich wert, dass sie besonders hervorgehoben wird? Ist die Zahl 200 nicht eher ohne Glanz? Zählt da nicht eher die 500 oder gar die 1000 als magische Erfolgszahl?
Ich finde, dass beim CCZwei die 200 schon eine bedeutende Marke ist, wenn man die Entstehung der Sendung reflektiert. Als wir am 24. Juli 2006 zum ersten Mal mit einer Nullnummer auftauchten, war das Überleben am "Seidenen Faden". Wir wollten es einfach einmal probieren, ob unsere Machart auch noch Zuschauer im neuen "Umfeld ohne WDR, noch begeistern. Eigentlich wollten wir es einmal für ein halbes Jahr wagen. Grund dafür war, dass wir nach ein em halben Jahr einmal "Tabula Rasa" machen wollten, ob die Arbeit sich auch auf irgendeine Weise bezahlt machen kann. Kosten entstehen nun einmal, wenn man Menschen und Material für ein "Produkt" einsetzt.
Wir schreiben heute das Jahr 2009 und wir sind der Sendung mittlerweile 3 1/2 Jahre treu geblieben. Letztendlich zeigt sich dies an der Folge 200, die jetzt am 28. 12. 09 zur Ausstrahlung kommen wird.

Auf dem Wege zu dieser Zeitmarke sind im CCZwei Themen aufgegriffen worden, die man woanders wahrscheinlich vergebens gesucht hat. Wenn man sich unsere Bilddatei der teilnehmenden Professoren ansieht, dann erhält man einen Querschnitt der bedeutenden Wissenschaftler von Deutschland.

Dabei waren auch "krause" Themen vertreten, wie die Behauptung, dass Newton falsch gerechnet hat. Doch das macht gerade unsere Vielfältigkeit aus. Wir waren auch die Einzigen, die qualitativ hochwertig über den Misserfolg der CERN Wissenschaftler berichtet haben. Wir werden auch wieder dabei sein, wenn es erneut nach "neuen Ergebnissen"s riecht,

Dass wir nach kurzem Auftritt im Jahre 2007 den Deutschen Podcastpreis gewonnen haben und im Jahre 2008 gar den Europäischen Excellence Preis einheimsen konnten, machte unsere Seele wieder fit fürs Weitermachen.

Das ist nicht selbstverständlich, dass wir unsere Testphase so weit ausgedehnt haben. Eigentlich wollten wir die Entwicklung nur ein halbes Jahr beobachten. Natürlich war die Zustimmung des Publikums eine Motivation für Alle - doch mittlerweile müssen wir für alle Kosten selbst einstehen. Die komplette Agenturwerbung für Podcasts ist aufgrund der Finanzkrise völlig weggefallen.
Wir müssen auch an die produzierenden Menschen  denken, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Sowohl Anja Arp, die als Produzentin agiert und Manfred Kloiber, der alles unter seinen Fittichen hat.

In dem vorletzten Blogeintrag haben sich die beiden für alle bedankt, die zum Jahresende eine Spende an uns angewiesen haben. Auch ich bedanke mich natürlich für die monetäre Zuwendung, die Wolfgang Rudolph wahrscheinlich ebenso befürwortet. Auch ich schließe mich da voll und ganz an.

Zurück zur 200. Sendung. Wenn ich mir überlege, welche Menschen aus unserem Umfeld da zu Wort kommen, dann kann man nur von einem Highlight des Kulturjournalismus reden, der nur bei uns in dieser Form abgehandelt werden kann.

Mich interessiert der Inhalt der 200. Sendung genauso wie die Zuhörer der langen Sendung. Das, was uns die "alten" Mitarbeiter als Zeugen der Geschichtsentwicklung erzählen werden, ist sehr spannend. So wie man es erwarten kann, werden die Gespräche "frei Schnauze" stattfinden. Für einen Schnitt bietet sich gar keine Zeit mehr. Auch "Ähs" und "Öhs" werden wir nicht entfernen.
           

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