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08.01.2010
Die 200. Sendung dürfte jetzt überall geladen sein. (Wolfgang Back)

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und in unserem Blog hat sich nichts getan. Das hängt zum einen damit zusammen, dass wir die Möglichkeit des partiellen Ladens lange Zeit zugänglich machen wollten; zum anderen war ich zumindest in den letzten Tagen mit völlig anderen Problemen beschäftigt.

Es ist kaum zu glauben, dass ich schon wieder allergrößte Probleme mit meiner Kölner Garage hatte. Der neue Smart, der dort sein zu Hause bekommen soll, steht immer noch vor der Garage und nicht an dem vorgesehenen Ort innerhalb.

Schuld an der ganzen Misere war der Diebstahl meines Autos. In der Seitentasche verwahrte ich den Handsender für meine Garage. Und der war mit dem Auto verschwunden. Ich konnte die Garage zwar mit einem Schlüssel von außen öffnen; doch ein Öffnen aus dem Auto aus der Ferne war nicht möglich, da eben dieser Handsender fehlte. Das Gebilde stellte sich dann als sehr störrig heraus. Die Garage stammt aus dem Jahre 1970, der Garagenantrieb dürfte in das gleiche Jahr zurückzudatieren sein. Da war die Welt offensichtlich noch etwas anders.

Das Garagentor selbst hat nur sehr wenig mit einem heutigen Garagentor zu tun. Es fehlt die Führung des Tors in einer Schiene. Das Tor ist irgendwie wacklig aufgehängt und es bedarf einer anderen Strategie als die Garagensteuerungen von heute verfolgen. Mittlerweile bin ich zu einem Kenner der verschiedenen Antriebe geworden - doch nur, weil ich kräftig Lehrgeld bezahlt habe.

Der alte Garagenantrieb funktionierte noch, als ich mit meinen Arbeiten begann. Zunächst war ich nur auf der Suche nach einem neuen Handsender für das Tor. Nachdem ich einige ausprobierte und Schiffbruch erlitt, kam ich auf die glorreiche Idee, den Handsender durch eine einfache Steckdosenfunkstrecke zu ersetzen. Da der Schlüssel nichts anderes machte, als einen Kurzschluß auf die Kontakte zu geben, so dass der Antrieb loslief, sollte diese Methode doch gangbar sein. Doch ich schaffte es mit meinen Versuchen, dass der alte Antrieb sich selbst zerstörte. Irgendwann hatten sich die Impulse so verirrt, dass einige Hebel abgebrochen wurden.
Damit war es dann "aus" mit der einfachen Reparatur des Problems.

Ich kaufte mir dann einen "Jubiläumsantrieb", weil der Baumarkt "OBI" gerade 25 jähriges Jubiläum feierete, mit allem Drum und Dran. Kosten: 99.- Euro.
Immerhin hatte ich jetzt wieder einen Handsender zur Auslösung der Elektronik.
Es dauerte nicht lange, bis der Antrieb nach Bauanleitung zusammgebaut  war. Doch schon beim ersten Testlauf stellten sich meine Bedenken ein. Das Öffnen des Tors verlief gnadenlos gut. Doch beim Schließen versagte die Elektronik kümmerlich. Irgendwie war da ein Hebel, der sich fürchterlich quer stellte. Nach mehreren zwecklosen Öffnungsversuchen hatte ich es geschafft, das Getrriebe des neuen Antriebs zu zerstören.

Erst der Neukauf eines solchen Antriebs gab neue Hoffnung. Jetzt wusste ich, was ich vorher falsch gemacht hatte. Ich will die Geschichte abkürzen: Ich musste einen Hebel anders fixieren, als dies bei neuen Toren verlangt wird.
Ich bekam das Tor nur geschlossen, wenn ich die Schubkraft der Elektronik nur von unten wirken ließ. Mittlerweile sind die grundsätzlichen Tests mit Erfolg gelaufen. Es fehlt noch das Feinjustieren und das Realisieren der Notöffnungsmechanik. Das sind aber wirklich kleine Probleme, die sich wahrscheinlich leicht lösen lassen.

Mittlerweile hat die Garage unter den Versuchen so stark gelitten, dass sich kein Platz für den Smart finden lässt. Eine Aufräumarbeit höchster Effizienz muss vorangehen.

Jedenfalls plane ich eine Aufwertung der Garage zu realisieren. Durch die Anschaffung des Smarts ergibt sich eine Möglichkeit, die Hälfte der Garage in eine Werkstatt umzubauen. Endlich werde ich dann einmal über feste Werkzeuggruppen verfügen können. Festmontierte Werkzeuge sind mein Traum, den ich bisher immer den Platzverhältnissen opfern musste. Eine Standbohrmaschine habe ich mir schon gekauft. Auch der Schraubstock, den ich schon 10 Jahre immer mobil in der Gegend herumgetragen habe, wird einen würdigen Platz auf der Werkbank finden.
Besonders wird mich der  Schleifplatz für Klingen anmachen, der aus einem wassergetränkten Sand-Schleifstein und einem Lederabziehrad besteht. Damit lassen sich gute Messer noch besser machen.
Immerhin hatte ich in meiner Studentenzeit mit einem uralten Wasserschleifstein und mit verschiedenen Abziehsteinen einen kleinen Nebenverdienst initiiert. Ich hatte mehrere Hotels, die sich ihre Küchenmesser bei mir auf schonende Weise - aber scharf wie Lumpi - schleifen liessen. Die verborgenen Fähigkeiten sollte man nicht schlummern lassen.


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