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09.01.2010
Es gibt immer neue Software Applikationen (Wolfgang Back)

Irgendwie wurde die Windowswelt etwas langweilig, weil sich in der letzten Zeit keine Highlights einstellten. Ein bisschen anders sieht es da schon beim iPhone aus. Hier arbeitet eine kreative Welt und daraus entstehen immer wieder neue Applikationen, auf die man als User gespannt sein kann.
Gestern entdeckte ich eine wirklich neue Anwendung, die auch von den Usern bereits sehr gut bewertet wurde. Hier spielen sich manchmal Hypes in der Bewertung ab. Wenn alle Portale ein Hallejula vermelden, dann lohnt es sich meistens, das Angebot einmal anzusehen.

Ich spreche hier von einer App für das iPhone, die den persönlichen Schlaf untersucht. (Die Applikation ist nicht weit weg von einer Anwendung als Schlaflabor) Für die Leser, die keinen Zugang zum iPhone haben, will ich das Prinzip erklären:

Das iPhone hat als erstes Handheld-Gerät einen sensiblen Lagesensor integriert. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte kaum jemand erkennen, welche tollen Ergebnisse man damit erreichen kann. Anwendungen wie der "Kompass" oder die "Wasserwaage" sind nur zwei Beispiele. Bei der App, die ich hier beschreiben will, wird der Sensor benutzt, um allerkleinste Veränderungen der Lage zu detektieren.
Die Idee, einen solchen Effekt zu nutzen, um den Schlaf zu beobachten, ist nicht utopisch. Schlaflabore arbeiten mit ähnlichen Sensoren - nur ist die Installation sehr viel teurer. Die Application "Sleep Cycle Alarm" für 79 Cent basiert wohl auf realistischen Erkenntnissen der Schlafforscher.
Kurz erklärt: Das iPhone wird mit der Displayseite auf die Matratze gelegt. Die Lagesensoren sind scharf geschaltet und erkennen jede Bewegung des Schlafenden. Aus dn Aufzeichnungen werden nach der Nacht die entsprechenden Schlüsse gezogen. Die Statistik der Nacht von gestern auf heute hat folgenden Verlauf genommen:



Natürlich kann man hier keine ernstzunehmende Diagnostik erwarten. Doch die gemessenen Werte können tatsächlich von mir bestätigt werden. Die beiden Senken bei 2 Uhr und 3:30 Uhr habe ich tatsächlich gehabt. Einmal habe ich das Fernsehgerät ausgeschaltet und einmal musste ich zur Toilette gehen.
Doch anschließend habe ich wohl wieder kräftig geschlafen. Insgesamt 9 Stunden dürften für mein jugendliches Alter ausreichend sein.

Wenn ich heute Nacht wieder zu Bett gehe, werde ich wieder das iphone auf der Matratze positionieren, um den zweiten Wert einzuholen. Aus einer längeren Statistikreihe werde ich dann in einiger Zeit mein eigenes Schlafverhalten beurteilen können.
Wenn dann noch das Mikrofon des iPhones mit eingeschaltet wird, um Schnarchphasen mit aufzuzeichnen, dann sind wir bald bei einem privaten Schlaflabor gelandet.


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