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23.02.2010
Jetzt endlich rücke ich mit den Bildern raus (Wolfgang Back)

Dass ich mich mehr um den Umbau meiner Garage gekümmert habe und dabei einiges so habe schleifen lassen, haben einige Leser natürlich mitgekriegt. Immer öfter kam in der letzten Zeit die Aufforderung: "Raus mit den Bildern... wir wollen sehen, was da passiert ist."
In der letzten Fernsehsendung war ja bereits ein kleiner Überblick über die Problematik, die beim Einrichten entstanden ist. Zunächst machte der Torantrieb die größten Probleme. Doch mittlerweile ist die Sache gelöst und es klappt einwandfrei. Halt! Es klappte einwandfrei. Als dann plötzlich die Temperaturen unter minus 10 fielen, hakte es wieder. Ich musste beim Schließen des Tors etwas mechanische Nachhilfe geben. Doch so ab -7 Grad ging alles wieder automatisch. Klar, die Temperatur geht auch in die Federn, die für das Schließen verantwortlich sind.
Jetzt also ein Blick in das finale Dekor der Garage.



Dank der vielen Schubladen und Schrankfächer konnte ich bisher Herr über die umgezogenen Werkzeuge aus meinem Keller werden. Noch ist Platz genug vorhanden; doch ich bin auch noch lange nicht fertig mit meinem Umzug.  Im obigen Bild sieht man die Aussparung für die Beine, wenn man bequem an der Werkbank sitzen will. Normalerweise ist dieser Platz einem Werkstattwagen mit Rädern vorbehalten. Ich sitze dann auf einem sogenannten Chefsessel, den ich für 70 Euro aus der Metro mit dem Smart geholt habe. Ich musste mir noch ein Sitzkissen besorgen, denn hier klaffen die Maße: Die Werkbank ist fast 90 cm hoch und der Sessel ist für 70-80 cm Tischhöhe ausgelegt.



Bei meinem Vorhaben hatte ich sicherlich Pech, dass ich den Start gerade in eine Zeit gelegt habe, als die Außentemperaturen gerade verrückt spielten. Es machte eben keinen allzu großen Spaß, sich bei den extremen Minustemperaturen in der Garage aufzuhalten Doch ich sann nach Auswegen. Mit einem Gaskatalytofen konnte ich die Garage schnell aufheizen. Ich wusste, dass das nicht ganz ungefährlich ist. Wer da nicht aufpasst, der kann ganz schnell in den Sauerstoffmangel geraten. In der Bedienungsanleitung stand dann auch der Satz, der es eigentlich verbot: "Der Ofen ist anwendbar in Räumen mit mindestens 40 Kubikmeter Rauminhalt. Doch da konnte ich nicht ganz mithalten. Meine Garage ist 5 * 3 * 2,40 Meter  groß. Das macht dann 36 Kubikmeter und nicht 40. Da sieht man wieder, wie sich die Hersteller absichern. Diese 4 Kubikmeter werden viele Benutzer nicht haben - doch wer es dennoch macht, der ist selbst schuld.



Wie man an dem Anzeigeinstrument sehen kann, kann ich mich in einer angenehmen Atmosphäre bewegen. Bei Minustemperaturen im Außenbereich kann ich durchaus mit 22,2 Grad Celsius auftrumpfen.



Am Anfang fehlte der Ofen und viele Dinge gingen nicht so schnell über die Bühne. Die andere Ecke der Garage musste ich mit klammen ingern realisieren. Hier hängen die Sommerreifen meines Smart. Zusätzlich muss ich eine Altlast übernehmen. 3 Stehtische musste ich trotz massiver Proteste übernehmen.



Natürlich gehört in eine Garage, in der sich eine Person länger aufhält, auch ein Mediengerät. Das könnte ein MP3 Player sein, das könnte ein mobiler CD Player sein, das könnte ein Webradio sein , das könnte aber auch ein selbst gebautes Radio sein, das Manfred Fillinger mir zu meinem 60. Geburtstag schenkte.
Der Audion Empfang ist äußerst kritisch in der Garage, da ich über keine lange Außenantenne verfüge. Doch manchmal spielt die Atmosphäre mit und ich kann für kurze Zeit über die Röhre etwas hören.
Das macht nach wie vor noch Spaß. Ein jüngerer Zeitgenosse kann sich das gar nicht vorstellen, was man an solchen "misslungenen" Verbindungen gut finden kann.
Zum Schluss noch ein Blick auf die rechte Seite. Hier steht jetzt eine Standbohrmaschine, die in Zukunft noch viele Aufgaben übernehmen soll.
 


Ich habe noch ein paar Bilder gefunden, die ich noch dranhängen kann Kommt man in die Garage, so ist auf der linken Seite noch ein ziemliches Tohuwabohu zu erkennen. In die Schalen und in die Löcher für das Werkzeug kamen die Gegenstände rein, wie sie gerade aus den Kisten kamen. Hier werde ich noch länger zu tun haben, um sinnvolle Ordnung hineinzubringen.

 

Und nun muss ich noch für meine handwerkliche Ehrenrettung tun. Am Anfang der Garagenarie hatte ich schon einmal ein Bild eingestellt, das von einigen kritisiert wurde, weil die Schweißarbeit auf Kritik stieß. "Da hat aber jemand fürchterlich 'gebraten'". Dieses Bild stammt jedoch aus unserer zweiten Garage, wo diese Konstruktion seit 1970 läuft. Da ich in meiner Garage genau an der "Bratstelle" den Antrieb himmelte, konnte ich kein Foto machen.



Das nächste Bild zeigt den aktuellen Antrieb in meiner Garage. Wie man hier erkennt, ist es vorbei mit der "Bratnaht". Wegen des besonderen Garagentors musste ich den Antriebshebel versteifen. Mit einem zweiten Hebel konnte ich dies erreichen.



Der Trost aller Mühen: Wenn gar nichts mehr geht, dann nehme ich den Abakus, der hinten auf dem Schrank zu erkennen ist, um ein neues Design zu programmieren.

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