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14.04.2010
Morgen geht es wieder nach Düsseldorf ins Studio (Wolfgang Back)

Die Kaistraße 3 im Düsseldorfer Medienhafen ist für uns eine monatliche Adresse. Immerhin haben wir 41 Folgen Fernsehen auf die Beine gestellt. Nicht immer war es einfach, die Sendung mit Inhalt zu füllen. Immerhin war in meiner aktiven Zeit eine 55 Minuten Sendung immer wieder ein Highlight in der Sendehierarchie. Nahezu 1 Woche Zeit widmete man dieser Sendung. Neben dem Aufbau des Bühnenbildes kam das Ausleuchten der Szenen. Es folgte die erste Stellprobe in der Kulisse. Danach probte man noch einmal und legte die Kamerapositionen fest. Schließlich kam der Tag der Wahrheit und wenn es keine Livesendung war, dann mussten die Takes noch im Schnitt aneinander gehängt werden.



So viel Zeit steht uns nicht zur Verfügung. Wir beginnen um 10 Uhr und müssen uns sputen. Normalerweise verlassen wir dann das Studio wieder so gegen 12:30 Uhr. Das ist ein Pensum, das alle Konzentration verlangt. Meistens werden die Takes nur einmal aufgezeichnet. Viel mehr Zeit haben wir sowieso nicht.

Dass wir so schnell und zügig voran kommen, liegt vor allem an dem Team. Die Kameraleute und die technische Mannschaft funktioniert wirklich gut. Ohne Stress werden die schwierigsten Einstellungen geschafft. Unsere Sendung ist kameratechnisch wahrlich kein Leichtgewicht. Die Aufzeichnungen von W.R's  ATM Basteleien verlangen allerhöchste Präzision, denn wenn man das winzig kleine Bauteil nicht erkennen kann, dann ist die Aufnahme nicht zu gebrauchen. In den 41 Sendungen hat sich geradezu ein "Synchrongefühl" mit der Studiomannschaft eingespielt.Wir müssen hier unseren Dank aussprechen.

Wenn wir dann das Studio verlassen, so ist für uns die Sache gelaufen. Jetzt beginnt die Phase, dass NRW.TV die Sendung fertig macht. Ein Schnitttermin folgt, um die Takes zusammen zu schneiden. Dann müssen danach die Sendungen noch in das richtige Format konvertiert werden.

Die Nacharbeit war auch der Grund, weshalb wir Produktion und Ausstrahlung um eine Woche auseinander gezogen haben. Als wir noch am selben Tag produzierten und ausstrahlten, kam man mit der Konvertierung der Sendung in die Internetformate ins Trudeln. Es kam öfter vor, dass die Sendung kurz vor der Ausstrahlung fertig wurde. Die Internetformate hinkten hinterher.

Jetzt, durch die Entzerrung, sollte es besser geworden sein. Doch bei der letzten Sendung hatten die Kollegen in Düsseldorf ein großes technisches Problem, dessen Lösung sich mehrere Tage hinzog. Die Sendung konnte nicht geladen werden.

Jetzt begann das Gezetere einiger Besserwisser, die uns die Unfähigkeit attestierten. Diese Leute würden wahrscheinlich an der gleichen Stelle eingesetzt, gar nichts leisten und es käme nie eine Sendung zustande.

Ich will hier an der Stelle noch einmal erklären, dass wir gegenüber Sendungen im Öffentlichen Rundfunk keine Produktionsleitung, keine Aufnahmeleitung, keine Requisite, keine Sendeleitung, keinen Regisseur, keine Pressestelle, keine Honorar- und Lizenz Abteilung, keinen Sicherheitsdienst, keine Feuerwehrbewachung und leider auch keinen Zugang zu irgendeiner Kasse für das Honorar haben.

Also bitte: Ball niedrig halten - wir tun, was wir können.

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