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27.04.2010
Immer schwerer (Wolfgang Back)

In der letzten Zeit habe ich mehrere Versuche gemacht, um den Blog zu schreiben. Nach vielen Überlegungen hin und her habe ich dann immer die Einträge unterlassen. Offensichtlich wartet man darauf, dass ich wieder eine Bemerkung absondere, die einige Kritiker geradezu befähigen, mir wieder alles mögliche an den Hals zu hängen.
"Herr Back, wenn Sie keine Kritik abkönnen, dann  lassen Sie doch die Sache sein"
Ich kann Kritik vertragen und stelle jedoch manchmal die Kritik auch in Frage. Etwas, was im Moment ganz aktuell ist, ist unsere Haltung zu Google Street View. Wir werden von einigen Zuhörern gescholten, zu den Ewig Gestrigen zu gehören, die neue Entwicklungen bremsen wollen.
Menschenskinder, diese Kritik muss man sich nicht anhören. Wir sind nicht gegen Google Streetview als Anwendung - doch wir sind dagegen, weil gegen das Grundgesetz verstoßen wird.
Mittlerweile haben es sogar einige Politiker in Erfahrung gebracht. Frau Ministerin Aigner ist gegen die Methoden von Facebook zu Felde gezogen und sie hat auch die Google Aktivitäten auf ihrer "ToDo" Liste vermerkt.
Selbst der Medienminister, von dem ich noch nie eine Aktioin feststellen konnte, hat Google auf die Beobachtungsliste gesetzt.
Mittlerweile stellte man fest, dass Google auch WLAN-Daten in seine Speicherung aufnimmt. Wie ich gelesen habe, wurde diese großartige Erkenntnis von der EU weitergegeben. Von der EU? Hätte man da nicht vorher unsere Sendungen hören könne. Da war dieses Thema schon angesprochen.

Lasst uns doch Frieden schließen. Wir wollen doch wirklich keine neue Technik verbannen. Dazu haben wir keinerlei Vergangenheit. Wir haben immer den Fortschritt vorangestellt. Doch wenn sich Verfahren an dem persönlichen Datenschutz reiben, dann  heben wir auch unsere warnende Hand. Es darf nicht sein, dass amerikanische Firmen einfach alle gewachsenen Strukturen ad absurdum führen können. Es geht doch nicht um Schuldzuweisungen.

W.R. und ich gehören zu Protagonisten technischer Fortschritte. Doch wir haben auch gelernt, dass Fortschritte nur im Konsens gewonnwn werden können. Google hat da eine falsche Politik angewandt.

Doch wenn Google das Schwert umdreht und um eine Mitarbeit bittet, dann werden wahrscheinlich viele Verbote wieder gelockert. Doch Google ist kein Konzern, der um Verzeihung bittet.


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