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31.05.2010
Man lernt nie aus. (Wolfgang Back)

Die Überraschung war groß, als ich vor ein paar Tagen das Fernsehgerät einschaltete und ich mit einer Einblendung „Kein Signal“ überrascht wurde. Im vergangenen Jahr hatte ich den Kabelempfang auf Satellitenempfang umgestellt. Ich war so stolz, dass ich eine Antenne gefunden hatte, die nicht an eine Satellitenschüssel erinnert.

Die so genannte SelfSat Antenne lieferte auch passable Bilder, wenngleich ihr Empfang bei Regen und vor allem bei starkem Gewitter schnell in die Knie ging. Die elektrischen Werte mit 33dBi bei 12,7 GHz Gewinn sind natürlich nicht so berauschend. Dennoch war alleine die Optik ausschlaggebend für meine Montage. In der Schweiz kann man schnell aufgefordert werden, die Satellitenschüssel wieder abzumontieren, wenn die Antenne das optische Erscheinen trübt.
Seit dem letzten Jahr gab es auch keinerlei Einwände von Nachbarn oder von Amts wegen. Die Rechteckantenne fand die Gnade der Betrachter, falls überhaupt jemand hingeschaut hat.


Die Montage aus dem Jahr 2009

Auf der Suche nach meiner frustierenden Meldung „Kein Signal“ stellte ich dann so einige Ungereimtheiten fest. Natürlich nimmt die Vegetation keine Rücksicht auf meine Antenne. Ein paar Prozentpunkte an Empfangsqualität hat sie sich gekrallt. Auch die darunter stehende Palme hat ihr Wachstum wegen meiner Antenne nicht eingestellt. Summa Sumarum: Die Montage an dieser Stelle war nicht optimal: doch gleich mit der Meldung „Kein Signal“ zurückzuschlagen erschien mir auch übertrieben.

Bei der Demontage der Antenne stellte sich dann das Unglück schnell dar. Zunächst tröpfelte Wasser aus der Plastikwanne. Dann aber wurde die Störmeldung schnell klar, als ich die Wanne aufgeschraubt hatte. Mindestens 2 ½ Liter Wasser hatte sich in der Antenne angesammelt. Da war es klar: Das viele Wasser verstopfte sämtliche Arrayantennen.

Mittlerweile habe ich den Umbau fertig gestellt und bin voll zufrieden mit dem Ergebnis. Zwar ist jetzt der kleine Balkon nicht mehr voll nutzbar; doch die Vorteile überwiegen. Niemand kann jetzt die Antenne einsehen, die Antenne ist nicht mehr im direkten Regenzugriff, da sich darüber ein weiterer Balkon befindet.


Der neue Montageort nimmt etwas vom Platz weg; hat jedoch viele Vorteile.

In der Zwischenzeit hat die Antenne eine komplette Abdichtung durch Montageband erhalten. Ich hoffe, dass diese Vorsichtsmassnahme eine Überflutung verhindert. Ich schätze einmal, dass ich durch diese Montage etwa 3% an Antennengewinn verloren habe, da ein klitzekleiner Bereich von der Balkonabdeckung verdeckt wird.

Ich habe zur Dokumentation die eingestellten Werte einmal fotografiert. .Ich verfüge nicht über Weltmeisterwerte; doch sollte die Anlage jetzt zumindest einen normalen Regen störungsfrei überstehen. Ein schweres Gewitter dürfte nach wie vor den Empfang stören. Doch dann bin ich nicht mehr alleine mit dem Problem.




Leider musste ich feststellen, dass die Neuinstallation nichts an der Qualität des Fernsehens geändert hat. Wenn gleichzeitig mit der Empfangsqualität auch die Sendequalität gestiegen wäre, dann hätte sich die Arbeit wirklich gelohnt.


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