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11.06.2010
Die Aufrüstung ist erst mal abgeschlossen (Wolfgang Back)

In unserer Schweizer Wohnung hatten wir bis vor kurzem ganz üble Fernsehtechnik zur Verfügung. Im Wohnzimmer stand ein Farbfernseher aus dem Jahre 1975. Da dieses Fernsehgerät noch keine Sonderkanäle empfangen konnte, blieb zunächst einmal einiges ausgeblendet.
Dann leisteten wir uns für das Schlafzimmer einen ziemlich üblen Fernseher mit 37 cm Diagonale. Hier gab es zwar die Sonderkanäle; doch die Kabelgesellschaft machte nicht mehr mit. Von Jahr zu Jahr verschwanden im alten analogen Kabel die deutschen Sender. Nachher gab es kein ZDF mehr, kein SAT1 und natürlich auch keinen WDR. Dies hätte man alles wieder haben können, wenn man zum digitalen Kabel aufgerüstet hätte. Doch das wäre gleich wieder teurer im Monat gewesen.


Das Fernsehgerät im Wohnzimmer füllt genau duie Schrankmasse aus.

Im letzten Jahr hatte ich auf Satellitenempfang umgerüstet und eine 2 LNB Anlage installiert. In diesem Jahr hatte ich dann  die bereits beschriebenen Probleme. Sie wurden bestens gelöst und der Empfang hielt jetzt sogar bei einem Sturzregen und gar bei einem kräftigen Gewitter durch.
Gestern habe ich dann die Konsequenz gezogen und den Schlafzimmerfernsehen ein Ende bereitet.

Am Abend vorher erfuhr ich, dass in Locarno (nur wenige Kilometer weg) ein neuer ALDI Suisse eröffnet hat, der offenbar auch Grossbildschirme im Angebot hat. Ich kaufte dann ein Fernsehgerät mit 107 cm Diagonale. Für 799 SFr erschien mir das Angebot recht günstig. Die ständige gedankliche Umrechnung von Schweizer Franken in Euro erbrachte einen vergleichbaren Preis von ca. 550.- Euro. Das ist eigentlich ein Preis, den man akzeptieren kann.

Wenn ich zurückblicke in die Geschichte der Grossbildschirme, so musste man noch vor wenigen Jahren 40.000 Mark latzen, um eine knapp 1 Meter Diagonale in Plasma zu bekommen.
Die Geräte waren noch nicht mit den heutigen Ausgaben zu vergleichen. Zum einen war der Stromverbrauch immens, zum anderen störten oft die Lüfter, die die Wärme abführen mussten. Zum Nulltarif ist auch ein heutiger LCD Fernseher nicht zu haben.

Mit 210 Watt  ist der Verbrauch ausgezeichnet. Allerdings wirbt man mit einem Standby – Verbrauch von weniger als 1 Watt. Da fragt man sich sowieso, wieso man so lange auf eine solkche Technik warten musste. Teilweise konnte man Standbyverbräuche von 30 Watt und mehr messen.

Jetzt begann die Montage der Neuanschaffung. Zunächst musste eine Wandhalterung her.

Für 79 Franken schlug die dann ganz schön ins Geld - im Vergleich zu der fortschrittlichen TV-Technik. Viel ist nicht dran an so einer Wandhalterung. Ein bisschen gebogenes Blech und ein paar Schrauben. Jedenfalls ist mittlerweile fast alles montiert. Lediglich das Antennenkabel muss noch ordentlich verpackt werden.


Da hängt er nun und liefert ein großzügiges Bild, wenngleich sich Programminhalte nicht geändert haben.

Als ich dann am Abend noch erfahren habe, dass eine Wohnung unter uns für sage und schreibe  9000.- Franken im Monat für 1 Jahr vermietet wurde, kam ich mir wie ein Pfennigfuchser vor. Für die neue Anlage inklusive Wandhalterung brauchen wir nur 3 Tage auszuhalten und den Seeblick zu genießen. Der Rest erspart sich von selbst.
Irgendeinen Rechenfehler muss es jedoch hier geben.


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