ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Startseite
  Neuigkeiten
  Historie
  Pressestimmen
  Redaktion
  Kontakt
  Sitemap
  Haftungsausschluss
  Impressum


NEUIGKEITENals RSS-Feed abonnieren

24.06.2010
Mir scheint, dass es sich um Wegelagerer handelt (Wolfgang Back)

Ich bin ein mal gespannt, welche Antwort mir mein Schweizer Provider auf meine Fragen antworten wird.Ich habe mir ja einen USB Stick mit Prepaid Guthaben für meinen Internetzugang gekauft. Mein Guthaben habe ich mit 50 Franken aufgeladen. Zusätzlich bekam ich 20 Franken für den Stick gutgeschrieben. Macht also 70 Franken Guthaben. Da eine Stunde Zugang mit 3 Franken berechnet wird, ergeben sich somit 23 Stunden Zugang. Es bleibt 1 Franken Rest. Doch als die Karte leer gesurft war, wurden 2 Franken Guthaben angezeigt. Darüber konnte man sich ja freuen, obwohl es eigentlich mathematisch nicht zusammenpasst.
Da ich mir dann noch einmal 50 Franken gegönnt habe, habe ich mir geschworen, etwas besser aufzupassen. Zwischendurch hatte ich schon öfter das Gefühl, dass das Guthaben zu schnell schmilzt.



Das Eingeben der 16 stelligen Zahl geht ja bequem vonstatten. Ich kontrollierte nach der Eingabe mein Guthaben –ohne ein Verbindung herzustellen- und wunderte mich.



Eigentlich hatte ich eine Zahl 52 Franken erwartet. Denn 50+2 ergibt doch 52 – oder?
Es kann nicht sein, dass eine Guthabenabfrage Geld kostet – und wenn doch, dann hätte hier 49 Franken stehen müssen. Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich bin wahrlich kein Pfennigsfuchser ; doch wenn ich das Gefühl habe, dass man mich betrügt, dann erwacht in mir ein Gerechtigkeitssyndrom. Abgezockt werden möchte ich nicht.

Es war gar nicht so einfach, die richtige  Mailadresse bei Sunrise herauszufinden. Denn Kontakt zum Kunden wird klein geschrieben. Doch „Vitamin B“ führt schon dazu, dass die richtigen Leute die richtigen Mails erhalten. Ich bin mal auf die Antwort gespannt.



Natürlich gehöre ich nicht zu den Wunschkunden, die sich einmal einloggen und dann 3 Emails abrufen. Wie man an dem Bild sieht, habe ich 1,35 GB verursacht. Doch wer unbeschränktes Volumen verspricht, der darf nicht an der Bremse oder an der Bezahlung drehen.

Die so genannten Telkos gehören sowieso zu den letzten Wegelagerern, die sich nicht den allgemeinen Bräuchen unterwerfen. Das, was traditionelle Medien selbstverständlich erledigen, lehnen die Telkos ab.

Wenn ich 6 Wochen in der Schweiz verbringen will, dann bestelle ich den Kölner Stadtanzeiger für diesen Zeitraum ab. Das ist dann kein Problem. Die nicht gelieferten Ausgaben werden mir gutgeschrieben.

Wenn ich T-online oder jetzt Telekom mitteile, dass ich 6 Wochen in der Schweiz verbringe und meinen Vertrag aussetzen möchte, dann erhalte ich  ein kühles Lächeln. Ich habe 3 Stunden telefonieren frei, 150 SMS ohne Berechnung – alles futsch – ohne jegliche Gutschrift.

Zusätzlich habe ich einen Debitel Vertrag für meinen kleinen Vaio Computer. Dieser Vertrag ist in der Schweiz genauso wenig zu nutzen, da die Roaming Gebühren sich im Utopischen bewegen.

Da ich jetzt auf  Prepaid Angebote ausweichen muss ist eigentlich ein Trauerspiel. Wenn ich in Köln zurück bin, werde ich es einmal bei Frau Aigner, unsere Verbraucherministerin,  versuchen, das Dilemma darzulegen. Wenn sie die Line durchhält, die sie mit Google  und Apple angefangen hat, dann müsste sie dieses Problem interessieren.

Wie das mit dem Sunrise Guthaben ausgehen wird, werde ich noch später berichten.


12 Kommentare
zurück zum Archiv

Druckversion Impressum Haftungsausschluss