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20.09.2010
Tabula Rasa war angebracht (Wolfgang Back)

Heute hat mein Schreibtischlaptop eine Neuinstallation des Betriebssystems über sich ergehen lassen müssen. Mittlerweile war der Rechner so "versaut", dass fast nichts mehr ging. Ich wurde vor allem hellhörig, als ich einmal meinen FritzBox Router auf seine Aktivitäten untersuchte. Plötzlich stellte ich einen Upload fest, den ich mir nicht erklären konnte. Dieser Upload fand in unregelmäßigen Zeiten statt. Hand in Hand ging immer eine Unbenutzbarkeit des Internets. Selbst die eigene Homepage konnte nicht geladen werden. Doch manchmal ging es mit ganz anderen Seiten.
Auch Suchbegriffe bei Google nach verdächtigen Schlüsselwörten waren komplett gesperrt. Zombie oder gekaperter Computer oder Botnetz kamen nicht durch und wurden nicht dargestellt.
Eigentlich sollten die Antivirusprogramme solche Übernahmen melden. Doch das installierte Avira hatte offensichtlich seine Probleme damit. Selbst ein Systemcheck brachte keine Bedrohung.
Es ist nicht viel im Netz zu finden, wenn man ganz tief einsteigen will. Die Schadsoftware scheint sich deshalb verbreiten zu können, weil es keine Abwehrmassnahmen gibt

Für mich führte das dann zum guten Schluss zu der Entscheidung, das Betriebssystem zu ersetzen. Alles musste runtergeputzt werden.

Ich hatte die gr0ße Auswahl zwischen Windows 2000, Vista und Windows 7. Da mein Rechner original ein Vista Rechner war, habe ich mich für die Recorery Version entschieden. Da es kein Crash war, hatte ich noch die Zeit, eine externe Platte mit den wichtigsten Dateien zu bestücken. Die große Frage ist natürlich, ob ich mir den kopierten Daten später den Zombie - String zurückhole. Vielleicht steckt er ja in irgendeiner Word Datei. Die .DOC und .OTF Datreien sind eigentlich das Wichtigste, was ich beschützen möchte. Da gehört eine Menge "Geistesschmalz" dazu. Wenn diese Dateien verseucht sind, dann wird es kritisch mit meinen Schätzen.
Mein Cäsar, der zur CeBit kommt, darf nicht dazu dienen, dass alle meine Computer verseucht werden. Doch sicher kann man heute nicht mehr sein.

Der Speedtest der Verbindung macht eigentlich noch einen guten Eindruck.



Über das WLAN Funkmodul kommen noch 18 MBit/s zusammen im Downloadbereich. 1 MBit/s Upload wird von Unitymedia garantiert. Stimmt!.
An dem Rechner auf dem Schreibtisch, der per Kabel direkt am Router angeschlossen ist, liefert die Speed 32 MBit, wie es im abgeschloswsenen Vertrag steht.

Auch hier noch ein Screenshot dazu:



Damit es nicht wieder zu schlauen Protesten kommt, dass 30.59  MBit/s noch lange keine 32 MBit/s sind, füge ich noch einen kleinen Screenshot aus der Taskleiste hinzu. Im Moment des Tests sind 7 Radios abonniert, die 1.472 MBit /s. Jetzt kann man Adam Riese zu Rate ziehen und die beiden Werte addieren. Macht glatte 32002 MBit/s.



Aber erst jetzt kann ich auf diese Werte wirklich zurückgreifen. Bis dato war der Rechner so verschmutzt, dass fast garnichts mehr lief. Ich hoffe, dass ich den bösen Geist vertrieben habe und nie mehr damit behelligt werde.


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