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18.10.2010
Ich fahre am Donnerstag mal wieder nach Paderborn (Wolfgang Back)

Früher gab es einmal eine Zeit, als Paderborn als ständiger Besuchsort anstand. Natürlich waren die berühmten Paderborner Computernächte schuld an der häufigen Reisetätigkeit. 205 Kilometer hin und 205 Kilometer zurück steckten in der Reiseabrechnung. Das ging in Fleisch und Blut über.

Die Computernächte, die gemeinsam mit unserer kleinen Redaktion und den Mitarbeitern des Museums entstanden reizten die Möglichkeiten komplett aus. Schnell stellte sich heraus, dass wir mit einem Besucheransturm von mehr als 3000 Besuchern rechnen mussten. Das ist auch für die Museumsverwaltung kein „Peanut“. Reichen die Toiletten?, ist der Brandschutz gewahrt, haben wir genügend Wachpersonal, ist für die anständige Versorgung der Besucher gesorgt? … alles Fragen, die unbedingt für ein Gelingen positiv beantwortet werden müssen.

Die erste Nacht im Jahre 1998 war ein verrücktes Experiment. Eigentlich wollten wir viel zu viel in die Welt setzen und haben nicht erkannt, dass wir uns mit unseren eigenen Aktivitäten bremsen mussten.

Es war ein Riesenerfolg, dass wir Phoenix mit für das Projekt begeistern konnten. Phoenix blieb ganz in seiner Funktion als Ereigniskanal. Im sogenannten Auditorium wurde ein eigenes Programm konzipiert, das mit dem normalen Museumsprogramm nichts zu tun hatte.

Eigentlich eine verrückte Idee. Zwei Programme gleichzeitig live in die Welt zu setzen und auf Versprechen der Technik zu hoffen.

Gedacht war die Möglichkeit, das Museumsprogramm live zu sehen und den dazugehörigen Ton zu hören. Es sollte aber auch die Möglichkeit geschaffen werden, den Videostream des Museums zu sehen und den Ton aus dem Auditorium. Der Gegensatz wäre gewesen: Das Auditoriumprogramm als Video zu betrachten und die Museumssendung als Audio einzuspielen.

Doch diese gutgemeinte Idee stellte sich als nicht praktikabel heraus. Grund dafür war ganz einfach der Schludrian der Dekoderhersteller. Hier war vorgegeben, dass man per Ferbedienung Ton 1 oder Ton2 anwählen kann. Doch dem war noch nicht so, obwohl es im sogenannten Pflichtenheft stand.

Der Erfolg war kontraproduktiv. Manche Leute hatten ganz einfach keinen Dualen Empfang und wurden mit dem falschen Ton bedient. Peinlich. Peinlich.

Erst nach einigen Stunden gelang es uns die Techniker im Kölner Sender umzustimmen, so dass jeder Sender wieder nur seinen eigenen Ton zur Verfügung hatte.

Ich spüre es schon in den Fingern, dass ich hier noch einmal mehr erzählen sollte. Es wird übrigens noch ganz spannend, wenn wir über die Erlebnisse mitten in der Nacht reden.

Es muss ja einen Grund haben, dass mir diese Paderborner Geschichten einfallen. Am Donnerstag fahre ich mal wieder die 205 km gen Norden. Diesmal nicht per Porsche sondern im  Smart-Flitzer. Ich habe auch ein Hotel ausgesucht, das mir nicht ganz unbekannt ist.

Am Donnerstag Abend ist ein Vortrag von Professor Dr. Konrad Peter Zuse angesagt, der über seinen Vater referiert. Peter Zuse war schon oft in unseren Sendungen . Er versucht die Leistung seines Vaters herauszustellen und hat damit meiner Meinung auch Recht. Gerade in den letzten Monaten haben sich einige unbedeutetende Schmutzfinken eingeschlichen, die die wissenschaftliche Arbeit des Konrad Zuse herunterreden wollen.

Dass an diesem Abend   einige so genannte Pioniere der Informationstechnik zugegen sind, unter denen sich Wolfgang Rudolph und auch ich befinden. 150 Pioniere sind in der Hall of Fame aufgeführt. W.R. und ich haben die Ehrenplätze für die Medienarbeit erhalten.

Ich versuche, einen Überblick über diese Veranstaltung als Audiofile mitzubringen.


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