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22.03.2011
16 Cent hin und nur 9 Cent zurück (Wolfgang Back)

Heute habe ich eine besondere Probefahrt hinter mich gebracht. Mein kleiner Smart hat ein neues Messgerät erhalten. Für einen Beitrag im CCZwei TV habe ich mir ein Garmin Navigationsgerät ausgeliehen, das auch den neuen Adapter für die OBDII Schnittstelle auswerten kann. Die Bezeichnung OBD ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache - sie heißt On Board Diagnose.

Seit einigen Jahren hat sich diese Schnittstelle im Auto durchgesetzt. Jede Menge interessanter Messwerte lassen sich auswerten und live darstellen. Mit einem Schlag kann man eine Vielzahl an Messgeräten zusätzlich erhalten. Auf der Schnittstelle liegen zum Beispiel die aktuellen Werte der Motordrehzahl, die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs, die Temperatur des Kühlwassers, der momentane Verbrauch, die momentane Bordspannung, der CO2 Ausstoß, Ansaugdrücke u.v.m.


So sieht plötzlich das Navi aus. Ein richtiger Bordcomputer.

Die Installation des Bluetooth Adapters an der OBD - Buchse ist ruckzuck vollbracht. Einstecken und fertig. Die Adaption des Nasvigationsgerätes war etwas komplizierter, da der Adapter noch so neu ist, dass eine ausführliche Beschreibung nicht dabei war. Doch mit Intuition kam ich schließlich weiter.

Gegen Abend lief ich dann meine Dienstagkneipe an. Natürlich wollte ich gleich den ersten Test absolvieren. Noch immer kann ich noch nicht genau sagen, was der Smart eigentlich so an Treibstoff braucht. Ich habe Messungen zwischen 6 Liter/100 km und 7,5 Liter/100 km vorgenommen. Für einen 84 PS Turbomotor sind dies sicherlich realistische Werte, obgleich der Normtest etwas von 5,1 Litern faselt.
Leider habe ich vergessen, die genauen Entfernungswerte zur Kneipe abzulesen. Macht aber nichts. Die ca. 2 km Hinfahrt absolvierte ich rein spritmäßig mit 16 Cent. Einige unvorhergesehene Stopps waren dabei, in denen ich das Gerät neu kennenlernen musste.
Bei der Rückreise war ich um einiges schlauer und ich drückte den Verbrauch durch vorsichtiges Fahren. Am Ende fuhr ich mit einem Wert von 9 Cent in die Garage. Zusätzlich konnte ich noch ablesen, dass 0,06 Liter Benzin verbraucht wurden. Immerhin mit nur 3 kleinen Schnapsgläsern voller Sprit kommt man recht weit, wenn man die Energie sorgfältig einsetzt.
Könnte sein, dass man mit Hilfe solcher Technik zu einem vernünftigen Fahrer wird, der freiwillig den Bleifuß meidet. Die nächste Fahrt zur Dienstagkneipe muss billiger werden!

Geplant als Beitrag: in einer Aprilsendung!




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