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13.04.2011
Der Ritt über den Bodensee (Wolfgang Back)

Die letzte Sendung hatte es in sich. Wir sind ohne jede Vorbereitung auf ein Experiment eingestiegen. Jeder von uns konnte sich vorstellen, wie so etwas ablaufen muss. Wir wollten natürlich eine qualitativ hochwertige Sendung abliefern, obwohl wir uns nicht in ein Studio zurück lehnen konnten, das mit hochwertigen Mikrofonen ausgestattet ist.
Doch wir wussten, dass wir in unseren Regalen passende Hardware liegen hatten, um eine einigermaßen perfekte Sendung zu heben.
Normalerweise hätten wir auf Skype setzen können. Doch die Bedingungen waren nicht durchgehend gegeben. Bei mir hätte es noch Ressourcen gegeben, da ich derzeit mit 32 MBit/s ganz gut da stehe.
Auch Heinz hatte sich in die Großstadt verzogen. Er meldete sich aus Düsseldorf, wo er auf eine gute Quelle zurückgreifen kann. Er war in der Lage, sich per Mischer und professionellem Mikro zu melden.
Doch Wolfgang Rudolph, der diesmal die Zentralfunktion übernommen hatte, war das schwächste Glied in der Kette. Sein Internetanschluß macht gerade einmal 1 MBit/s in der besten Ausbaustufe. Wohlgemerkt: für den Downloadbetrieb.

Der Uploadbetrieb ist entsprechend kümmerlich: mit 128 KBits/s kann man nicht viel reißen. Er hatte die Arbeiten des Uploadens am Hals und er entdeckte erstmals am eigenen Leib, wie schwach sich 128 Kbits/s in der Praxis anfühlen.

Die herausgekommene Qualität kann sich immerhin blicken lassen, obwohl mein technischer Anteil sich als schwächstes Glied herausstellte. Bei mir kam es knüppeldick zusammen. Ich kam gerade eine halbe Stunde vor unserer Konferenz aus einem Wochenendurlaub aus Domburg/NL zurück. Als ich dann noch heftig nach meinem Olympus Audiorekorder suchen musste und die Zeit immer schneller verging, kaprizierte ich mich auf die Soundkarte meines Computers und ein Stereomikrofon, das ich noch aus meiner Walkmanzeit hatte. So richtig gut geklungen hat das nicht.

In der Zwischenzeit ist mein Olympus Audiorekorder wieder aufgetaucht. Ihn erhielt ich als Preis für den gewonnenen European Podcast Award im letzten Jahr. Die Aufzeichnungscharakteristik ist hier sehr viel dynamischer. So wird die nächste Sendung zeigen, wie wir technisch aufgerüstet haben.

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