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12.06.2011
Europa ist noch weit weg (Wolfgang Back)

Nun ist die Schweiz dem europäischen Gedanken nicht gefolgt und sie ist kein Mitglied der Europäischen Union. Vor wenigen Tagen wurde ein Begehren, der Europäischen Union beizutreten brüsk von dem Schweizer Bundesrat abgelehnt. Wer in die Schweiz fährt, der muss wissen, dass er einen Inselstaat betritt. Es wird auch in absehbarer Zukunft so bleiben. Damit kann man sich auch nicht auf Privilegien berufen, die uns in anderen Ländern entgegenkommen.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der Franken, der gegenüber dem Euro als Währung existiert. Man muss also Geld tauschen, wie es früher in vielen Fällen nötig war.
Wer Geld tauschen muss, der verliert immer. Denn niemand ist so großzügig, dass er sich als Menschenfreund darstellen möchte.
Ich hatte mich -meiner Ansicht nach - gut ausgestattet. Ich habe  eine Bankcard mit Pin Eingabe, eine Kreditkart dabei. Auf der Karte selbst steht Girocard und ist eine Master Card. Versuch Nr.1 scheiterte. ich besuchte die Bankangestellten und bat sie um Hilfe. Freundlich wurde zu einem Automaten geschickt, der sich innerhalb des Bankraums befand. Doch mein Versuch endete in der Mitteilung auf dem Screen: "Karte wird nicht akzeptiert". Ich bat nun das Personal hinzu, um diese Ablehnung zu wiederholen. Doch Schulterzucken war die Antwort. "Wir wissen, dass andere Kunden mit der Master Card Erfolg hatten.
Schon fühlte ich mich ertappt als Looser, der mit einer defekten Karte in der Gegend herumläuft. Jedenfalls konnte man mir in der Filiale nicht helfen. Der Weg von dem Automaten der UBS Bank bis zum Automaten der Credit Suisse ist nur wenige Meter weit. Doch auch hier erfuhr ich, dass meine Karte nicht zugelassen wurde.
Kein Geld! Doch der nächste Automat ist nicht weit weg. Diesmal war es die Post Suisse, die ihre Dienste anbot. Doch mein Ansinnen, ein paar Franken Frischgeld wurde wieder nicht entsprochen. Natürlich gibt es noch ein paar Automaten mehr in Ascona, denn Geld ist hier schon ein sehr wichtiger Faktor.

Warum ich dann einen weiteren Versuch an einem weiteren Automaten startete, der auf unserem Heimweg von Ascona über Losone führte, kann ich nicht mehr begründen. An der Post in Losone waren zwar schon drei Kunden zugange, die alle mit einem Packen Frischgeld davongingen.
Jetzt war ich dran und ich glaubte meinen Augen nicht: die Karte wurde akzeptiert und ich ging mit 1000 Franken von dannen. Jetzt habe ich natürlich eine Email an meine Bank geschickt, um zu erfahren, wo meine Karte gilt. Stutzig wurde ich, dass die Postbank in Ascona mich ablehnte und die Postbank in Losone mein Retter war.
Ich bin jetzt auf die Antwort der Bank gespannt.


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