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13.06.2011
Kostenfalle für Touristen (Wolfgang Back)

Irgendwie freute ich mich, als ich gestern den neuen SPIEGEL Nr. 24 kaufte und den Artikel "Kostenfalle für Touristen" zu lesen bekam.
Es bestätigte mir, wie lahm die deutsche Presse auf Situationen reagiert, die schon seit Jahren bekannt sind.
Gerade vorher hatte ich noch eine eMail gelesen, die mir vorwarf, ich würde immer auf der Schweiz herumhacken. Das ist nicht der Fall. Mit der Schweiz gibt es jede Menge europäische Auslandsprovider, die voll die Hand aufhalten. Zwar gibt es bereits Deckelungsvorgaben der EU; doch sie greifen nicht überall.
Wenn man beispielsweise liest, dass man für ein unbedachtes Einwählen in ein Internetfilmangebot zu 1026,52 € herangezogen wird, obwohl der Bezug des Films kostenlos war, dann stellt man schnell ein Ungleichgewicht fest. Laut Artikel gibt es aber noch ganz andere Kaliber. Ein LKW Fahrer bekam von seinem Provider eine Rechnung über 51.716.00 € aufgetischt; zuzüglich Mehrwertsteuer. Es geht in dem Artikel noch weiter. Unglaubliche Abzocken.
Die EU hat sich bereits um eine Deckelung der entstehenden Kosten gekümmert; doch die Deckelung erscheint vielen noch viel zu hoch.

Ich finde es auch abzockermäßig, wenn ich der Deutschen Telekom kein Entgegenkommen abringen konnte, meinen Vertrag dahingehend zu verändern, dass ich einen Monat keine Dienste in Anspruch nehme, dafür auch keine Belastung erwarte. Ich bin einverstanden, dass mein 24 Monate Vertrag dann um einen Monat verlängert wird.
Bei einem Zeitungsabonnement ist dies gang und gäbe. Wenn ich 1 Monat in die Schweiz entschwinde, dann kann ich entscheiden: Nachsenden oder abbestellen. Abbestellen heißt dann: Gutschrift.

In diesem Jahr bin ich ja zu einem Kompromiss gekommen. Mit meinem Sunrise Stick kann ich eine Tagesflat von 3.50 Franken haben. Macht aber immer noch 105 Franken pro Monat. Auch meine Eckpunkte der Flatrate habe ich mittlerweile erfahren, dass ein Datenvolumen von maximal 10 GBytes vertragsgemäß ist. Was danach passiert, ist mir noch nicht ganz klar. Die Statistik bringt mir aber Sicherheit. Die vergangenen 3 Wochen  summierten sich auf 4 GB. Man stelle sich vor, ich wäre ohne vorherige Absicherung in die Datenfalle gelaufen. Ich habe vor, wieder eine Petition auf den Weg zu schicken, der die Provider zwingt, bei vorhergesagten Inaktivitäten die Vertragsdaten zu ändern. Wenn in einem kompletten Monat keine Nutzung existiert, so ist dieser Monat nicht zu berechnen. Die Vertragsdauer verlängert sich aber durch diese Aktion.


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