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25.07.2011
Jetzt können wir wieder in der Vergangenheit reden (Wolfgang Back)

Die Sommerpause ist nun endgültig vorbei und wir haben bereits die ersten beiden Folgen bei NRW.tv abgeliefert. Es lief wieder alles am Schnürchen und so konnten wir wieder in Rekordzeit zwei Folgen Computerclub 2 auflegen. Dass wir im Eiltempo die Folgen abspulen konnten, liegt nicht nur an unserer Vorbereitung. Ein Großteil liefern die Kameraleute im Studio und alle Mitarbeiter von NRW.tv hinzu. Denn es gibt eine Menge an Möglichkeiten, die schief gehen können. Da sind zum einen technische Probleme zu nennen, die manchmal ganz schön lange aufhalten können. Wenn die Technik schludrig behandelt wird, dann stellen sich oft Pannen mitten in der Aufzeichnung ein.
Nicht nur die Kameras sind kleine Sensibelchen - auch die drahtlosen Funkanlagen für den Ton können bösen Ärger machen. Ich erinnere mich da an die Zeit im WDR, als zu unserem Bühnenbild drei Stühle gehörten, die mit einem Metallgeflecht ausgestattet waren. Hier gab es ständig Tonprobleme, denn offensichtlich hat der Sender in der Gesäßtasche sich mit dem Metall schwergetan. Wir wurden dann meistens als letzte Maßnahme mit einem drahtgebundenen Mikrofon ausgestattet.
So etwas darf uns heute nicht mehr passieren. Zum Ausprobieren haben wir keine Zeit, denn der Druck der Nachfolgekandidaten sitzt uns oft im Nacken.
Wer so produziert, wie wir es müssen, der darf keine Moderationsprobleme haben. Wir beginnen um 10 Uhr am Morgen, dann wird die alte Deko vom Vorabend weggeräumt, unsere puristische Ausstattung wird nach vorne geholt und schon geht es los. Meistens dauert es bis 11:30 Uhr, bis wir so einigermaßen hoch gelaufen sind. Dann kommt der Vorspann, W & W reiten die Sendung ein und machen Grimassen. Es soll ja eine lustige Sendung werden. Danach parat stehen, das Rotlicht geht an und einer von uns beginnt die Begrüßung.
Es geht dann Schlag auf Schlag in der Sendung. Oft können wir die Sendung "quasi" live einspielen. Das heißt dann: Nach einer halben Stunde sind wir mit der Folge fix und fertig.
Jetzt haben wir 12:00 Uhr und eine zweite Folge muss produziert werden. Alles zurückdrehen, alles auf "neu". Die wenigen Tische, auf die wir zurückgreifen können, werden neu bestückt und eine ausgesprochen kurze Stellprobe schließt sich an. "Also klar, Beginn hier vorne am Monitor, dann gehe ich (W.R.) zu Heinz Schmitz rüber. W.B. geht zu dem Stehtisch und kommt direkt nach dem Gespräch mit Heinz dran. Er hat da drei Teile, die man groß zeigen muss. Danach ......
An dem letzten Produktionstag waren wir jedenfalls mit beiden Folgen gegen 13:15 Uhr fertig und konnten um 13:30 Uhr das Gelände des Studios verlassen.
Jetzt muss die Mannschaft in Düsseldorf die Sendung noch  konfektionieren und die verschiedenen Formate ausspielen.

Ich habe es jetzt wieder von einer externen Person erfahren, dass die Intendantin des WDR sich wohl in puncto Computer erneut im Sinne von Yogeshwar geäußert hat. "Über Computer und ähnliche Themen braucht man nicht mehr zu berichten, da hier ja alles schon bekannt ist. Den Rest kann man im Internet nachlesen. So Originalton Yogeshwar.
Doch so spricht nur jemand, der die Zeit verschlafen hat. Wir stehen heute vor vollkommen neuen Herausforderungen, die nicht so einfach zu bewältigen sind. Ich will dazu ein Beispiel bringen:
Heute sieht man in Köln viele Werbestationen an den Straßen, die eine wechselnde Werbung zeigen. Einen großen Part nimmt dabei die Telekomwerbung für LTE ein. Köln wird megaschnell. Kölner können auf ein schnelles Netz zurückgreifen.



Soweit die Werbung. Wie weit ist dieses LTE bei den Menschen angekommen? Die erste Fernsehsendung Computerclub 2 vor 4 Jahren hatte als Hauptthema LTE - Long Term Evolution.  Nicht schlecht - oder?
Doch mit dem Fortfall der ct-Sendung beim Hessischen Rundfunk und der Einstellung von Neues beim ZDF/3SAT dürfte es weiterhin trüb bleiben, was die Information angeht. Natürlich ist das Thema "Computer" noch lange nicht "gegessen". Hier geschehen nach wie vor Dinge, die einem großen Teil der Bevölkerung erklärt werden müssen. Wer sich dem entzieht, ist ein lausiger Wissenschaftsvermittler.


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